Spenden
 »  »  » TERMIN: Lust auf Milch? Tränen und Blut in Milch schockieren Passanten. PETA-Protest in Wiesbaden / Mittwoch, 29. Mai 2013, 14:00 Uhr

TERMIN: Lust auf Milch? Tränen und Blut in Milch schockieren Passanten. PETA-Protest in Wiesbaden / Mittwoch, 29. Mai 2013, 14:00 Uhr

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge
Stand Mai 2013
Druckfähiges Bildmaterial steht im Anschluss an die Aktion hier zur Verfügung

Wiesbaden / Gerlingen, 28. Mai 2013 – „Lust auf Milch? Sie enthält Antibiotika, Hormone und Cholesterin“. Mit einem Blaumann bekleidet füllt ein Aktivist am Dienstag in der Bahnhofstraße/ Rotenhofstraße „blutige“ Milch in Gläser und 1-Liter Packungen, um sie den Passanten anzubieten. Kurz vor dem „Tag der Milch“ am 1. Juni macht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. mit dem symbolischen Akt darauf aufmerksam, was der Konsum von Milch für die Tiere in der Milchindustrie und die Verbraucher bedeutet. Denn neben Rückständen von Medikamenten und Cholesterin stecken in Milch auch die unsichtbaren Tränen und das Blut der Kühe und Kälber, die für die Milchproduktion leiden.

„Die Milchlobby versucht, Verbrauchern mit aufwändigen Kampagnen die scheinbar positiven Aspekte der Milch vorzugaukeln“, so PETA-Aktionskoordinator Patrique-Robert Noetzel. „Dabei werden die Qualen, die Kühe tagtäglich in der Milchindustrie erleiden, schlichtweg vertuscht.“

Um den Milchdurst der Bundesbürger zu stillen, werden Kühe durch künstliche Besamung geschwängert. Nach nur wenigen Tagen trennen Milchbauern die Mütter von ihren Kälbern. Während die Kuh nun die Milch produziert, die für ihr Junges bestimmt ist, werden die Kälber in sogenannten „Kälberboxen“ mit künstlicher Nahrung versorgt. Insbesondere für männliche Kälbchen endet das Leben nach nur wenigen Monaten im Schlachthaus. Rund 1.730 Tonnen Antibiotika wurden allein 2011 an Tierärzte in der EU abgegeben und zum Großteil für die Behandlung erkrankter Tiere in Mastanlegen eingesetzt. Mit jedem Schluck Milch nehmen Verbraucher also nicht nur Cholesterin, sondern auch Rückstände von Antibiotika auf, die gefährliche Resistenzen fördern können.

Artfremde Muttermilch kann zudem zur Entwicklung verschiedener Krankheiten beitragen. Prof. Dr. Bodo Melnik von der Universität Osnabrück führt unreine Haut und Übergewicht auf den Konsum von Milch zurück. Der Mediziner kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass der übermäßige Konsum von Milch in der Pubertät Akne, Kurzsichtigkeit, Diabetes und sogar Prostatakrebs im Alter fördert. Trotzdem subventioniert die EU-Kommission den Milchkonsum allein in Deutschland mit jährlich rund 17 Millionen Euro. Unter anderem werden Kinder im EU-Schulmilchprogramm an Milchprodukte herangeführt.

WANN & WO?
Mittwoch, 29. Mai 2013, 14:00 Uhr, Mauritiusplatz, Wiesbaden



Weitere Informationen:
PETA.de/Milch

Kontakt vor Ort:

Patrique-Robert Noetzel, 0173-2918134


Kontakt:
Judith Stich, 030 6832666-04, JudithS@peta.de