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TERMIN: PETA-Aktion gegen den grausamen Fischfang / Messegelände Bremen vor der Halle 4 / Montag, 13. Februar / 9:15 Uhr

 
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Stand Februar 2012
Bremen / Gerlingen, 9. Februar 2012 – „SEA The Truth“ – unter diesem Motto protestiert eine Aktivistin der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V., mit einem riesigen Fischkostüm bekleidet, am kommenden Montag vor der Fischmesse „fish international“ in Bremen. Mit dieser Aktion macht PETA auf das Leid der Fische aufmerksam.

„Die ganze Welt spricht von Überfischung, PETA spricht vom Fisch: jedes Jahr werden 1.000 Milliarden Fische aus den Weltmeeren an Land gezogen, wo sie langsam und qualvoll ersticken“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Viele leben noch, wenn man sie aufschneidet und ihnen die Organe herausreißt.“

Millionen Fische werden auch auf Fischfarmen gezüchtet, wo sie ihr gesamtes Leben in überfüllten, schmutzigen Becken in Aquakulturanlagen verbringen. Viele Tiere werden von Fischläusen verstümmelt und mit Antibiotika und Insektiziden vollgepumpt. In manchen „Fischfabriken“ sind die Haltungsbedingungen dermaßen grauenvoll, dass 20 Prozent der Fische bereits sterben, noch bevor sie geschlachtet werden.

Auf Schiffen werden Fische in riesigen Netzen gefangen und zusammengequetscht. Aus den Meerestiefen heraufgezogen erleiden Fische eine qualvolle Druckverminderung und aufgrund des enormen Innendrucks zerreißt ihre Schwimmblase, die Augen treten aus ihren Höhlen und der Magen wird aus dem Mund herausgepresst. Eine fürchterliche Qual, angesichts der Tatsache, dass auch Fische Schmerzen empfinden können – dies haben Studien längst belegt.

Und auch alles andere als gesund ist das hochgepriesene „Nahrungsmittel Fisch“. Fischfleisch enthält Quecksilber, giftige Dioxine und PCBs, die schwere neurologische Schäden verursachen, Krebs auslösen und im Verdacht stehen, das Erbgut zu verändern. Beim Verzehr einer Fischleberkonserve von 115 Gramm nimmt der Verbraucher mittlerweile das Vierzigfache dessen zu sich, was die EU als tägliche Dioxin-Höchstbelastung für akzeptabel hält.


Weitere Informationen:
www.fischen-tut-weh.de

Interviewkontakt vor Ort:
Sebastian Gasior, Mobil: 0152 21568733, SebastianG@peta.de
© PETA / Bilder sind auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich