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TERMINEINLADUNG in Kassel, 20. Mai 2014, 13:00 Uhr: „Menschliche Melkmaschinen“ – PETA-Protest gegen die Milchindustrie

 
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Stand Mai 2014
Druckfähiges Bildmaterial steht im Anschluss an die Aktion hier zur Verfügung

Kassel / Gerlingen, 19. Mai 2014 – Dicht aneinandergedrängt, gefesselt und mit Absaugetrichtern an den Brüsten protestieren Unterstützerinnen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. am Dienstag, den 20. Mai 2014 um 13:00 Uhr in Kassel. Kurz vor dem „Tag der Milch“ am 1. Juni solidarisieren sich die Frauen in dem symbolischen Akt mit den Millionen Kühen, die jährlich in Deutschland von der Milchindustrie zu Produktionsmaschinen degradiert werden. Die zehn größten Unternehmen in der Milchbranche – beispielsweise Müller, Arla oder Zott – machten 2013 allein in Deutschland rund 10 Milliarden Euro Umsatz. Doch nicht nur die Industrie fördert den Absatz ihrer Erzeugnisse durch Werbung, auch die EU bestärkt den Milchkonsum – unter anderem durch das EU-Schulmilchprogramm.
 
„Lassen Sie sich von der Milchlobby mit ihren aufwändigen Kampagnen nicht die scheinbar positiven Aspekte der Milch vorgaukeln“, appelliert PETA-Aktionskoordinator Patrique-Robert Noetzel an die Verbraucher. „Auch wenn die Verpackung noch so idyllisch bedruckt ist: Milch bedeutet Tierleid. Die Konzerne vertuschen schlichtweg, welche Qualen die Kühe in der Milchindustrie tagtäglich erleiden.“

Um den Milchdurst der Bundesbürger zu stillen, werden Kühe durch künstliche Besamung geschwängert. Nach nur wenigen Tagen trennen Milchbauern die Mütter von ihren Kälbern. Während die Kuh nun die Milch produziert, die für ihr Junges bestimmt ist, werden die Kälber in sogenannten „Kälberboxen“ mit künstlicher Nahrung versorgt. Insbesondere für männliche Kälbchen endet das Leben nach nur wenigen Monaten im Schlachthaus. Die Kühe geben heutzutage durch Züchtung und nicht artgerechtes Milchleistungsfutter, das meist aus Soja und Getreide besteht, bis zu 40 Liter Milch am Tag – natürlich wären maximal 10 Liter für das eigene Kälbchen. Durch diese unnatürlich hohe Milchleistung, die schlechte Haltung und Ernährung sowie die seelische Belastung durch die Trennung von Mutter und Kind wird eine Kuh heute im Schnitt nur noch fünf Jahre alt. Dann wird sie für den Landwirt unwirtschaftlich und ebenfalls geschlachtet.

Beim Menschen kann artfremde Muttermilch zur Entwicklung verschiedener Krankheiten beitragen. Prof. Dr. Bodo Melnik von der Universität Osnabrück führt unreine Haut und Übergewicht auf den Konsum von Milch zurück. Der Mediziner kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass der übermäßige Konsum von Milch in der Pubertät Akne, Diabetes und sogar Prostatakrebs im Alter fördert. Trotzdem subventioniert die EU-Kommission den Milchkonsum, erlaubt irreführende Werbung und fördert den Konsum von Milchprodukten bei Kindern im Rahmen des EU-Schulmilchprogramms.


WANN & WO?
Dienstag, 20. Mai 2014, 13:00 Uhr, Königsplatz, Kassel



Interviewkontakt vor Ort:
Patrique-Robert Noetzel, Mobil 0173 2918134, PatriqueN@peta.de


Weitere Informationen:
Veganstart.de
PETA.de/Milch
PETA.de/Milchinfo
 

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de