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Termineinladung: Sexy PETA-Protest für tierleidfreies Studium an der Technischen Universität Dresden / 2. Juni 2016, 15 bis 16 Uhr

 
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Stand Mai 2016
Dresden / Stuttgart, 31. Mai 2016 – Für eine ethische Lehre: Im Bikini und mit Mausohren kostümiert, lässt sich eine Aktivistin von PETA am kommenden Donnerstag ab 15 Uhr auf einem Seziertisch vor der Technischen Universität Dresden von einem „Forscher“ quälen. Mit der Aktion protestiert die Tierrechtsorganisation gegen den Missbrauch von Tieren in der Ausbildung von Studierenden an der Hochschule. Tausende Tiere leiden und sterben dort jährlich in Übungen und Seminaren. Angesichts vieler tierleidfreier Methoden appelliert PETA an die Universität, Experimente an Mäusen, Ratten und anderen empfindsamen Lebewesen aus dem Lehrplan zu streichen und stattdessen eine zukunftsweisende Lehre zu praktizieren. Auf dem Weg zu einem tierfreien Studienangebot bietet PETA der Universität Unterstützung an. Daneben fordert die Organisation von der Forschungseinrichtung mehr Transparenz hinsichtlich der angewandten Lehrverfahren, damit Studierende und Studieninteressierte sich für ein Studium entscheiden können, in dem keine Tiere eingesetzt werden. 
 
„Studierende sollten für einen Universitätsabschluss nicht über Leichen gehen müssen“, so Alena Thielert, Aktionskoordinatorin bei PETA. „Zahlreiche tierfreie Lehrmethoden verbinden gute Wissenschaft mit Ethik.“
 
Tierversuche sind unwissenschaftlich: Da sich ihre Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragen lassen, haben Experimente mit und an Tieren im Studium keinen Mehrwert – im Gegenteil, sie vermitteln sogar falsche Lerninhalte. Heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Etablierung einer fortschrittlichen und tierfreien Lehre wie Computersimulationen, 3-D-Modelle und andere Methoden – kein Tier muss für Ausbildungszwecke leiden und sterben.
 
Dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zufolge wurden im Jahr 2014 über 50.000 Tiere – darunter Affen, Ratten, Mäuse, Hunde, Schweine, Katzen, Pferde und Esel – in universitären Ausbildungsübungen verwendet. Diese hohe Zahl umfasst allerdings nicht alle Tiere, die getötet wurden, um ihre Körper oder Teile davon (zum Beispiel die Augen) zu sezieren. Sie schließt auch alle Tiere aus, die gezüchtet und dann weggeworfen wurden, weil sie die Bedingungen für die Forschung und Lehre nicht erfüllten. Auch Kleinstlebewesen wie Schnecken oder Insekten (Heuschrecken etwa) werden nicht von dieser Statistik erfasst.
 
In einigen Hochschulen werden Schweine auf Laufbänder gezerrt, wo sie so lange rennen müssen, bis sie völlig erschöpft sind. Die Studierenden sollen währenddessen die Reaktion der Tiere auf Stress und Überhitzung analysieren. Rindern werden Fisteln (eine von außen zugängliche, mit einem Stöpsel wiederverschließbare Öffnung im Magen der Tiere) transplantiert, damit die Studierenden direkt in den Verdauungstrakt der Tiere sehen und sogar Proben entnehmen können. Heuschrecken werden geköpft; anschließend werden am Körper der Tiere stundenlange Experimente zur Muskelphysiologie durchgeführt. Auch Tests an Mäusen, bei denen regelmäßig künstlich Herzinfarkte hervorgerufen werden, sind üblich.
 
PETA hat über 100 deutsche Hochschulen angeschrieben, erhielt jedoch nur von wenigen Auskunft über ihre Verwendung von Tieren. Die meisten weigern sich, Informationen herauszugeben und die Regierung fordert keine vollständige Berichterstattung. Selbst die Studierenden wissen nicht im Detail, was mit den Tieren an ihrer eigenen Universität geschieht.
 
Wann & Wo:
Donnerstag, 2. Juni 2016, 15 bis 16 Uhr, Technische Universität Dresden, Fiedlerstraße 27, Fototermin von 15 bis 15:30 Uhr.
Interviewkontakt vor Ort: Alena Thielert, +49 (0)172 2778834
 
Weitere Informationen:
www.Studieren-Ohne-Tierversuche.de
PETA.de/UnwissenschaftlicheLehre
PETA.de/Tierversuche
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de