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Vegane Alternativen für Fischgerichte im Se7en Oceans: PETA fordert Sternerestaurant auf, Ozeane und ihre Bewohner verstärkt zu schützen

 
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Stand Februar 2017
Hamburg / Stuttgart, 6. Februar 2017 – Pflanzliche Fischgerichte statt Meerestiere: Dies wünscht sich die Tierrechtsorganisation PETA von dem Hamburger Gourmetrestaurant Se7en Oceans. Die Organisation hat Ende Dezember die Geschäftsführung angeschrieben und darum gebeten, 2017 verstärkt auf pflanzliche Gourmetspeisen umzusteigen und so unzähligen Meeresbewohnern, die qualvoll auf Fischerbooten ersticken oder noch bei Bewusstsein aufgeschnitten werden, das Leben zu retten. Jährlich werden Hunderte Milliarden Fische aus den Meeren gezogen, um auf Tellern zu landen oder als „Beifang“ wieder über Bord geworfen zu werden. Die massive Befischung der Ozeane zerstört zudem den Lebensraum unzähliger Tiere. Im Gegenzug steigt aber auch die Nachfrage nach veganen Alternativen beständig an. Selbst einige Sushirestaurants haben inzwischen ein reichhaltiges veganes Angebot. PETA begrüßt die Entwicklung.
 
„In Zeiten, in denen wir wissen, dass ein Fisch ein ‚Jemand’ und kein ‚Etwas’ ist, in denen Ozeane von der Fischerei geleert und verwüstet werden, sollten Gastronomen zunehmend auf pflanzliche Alternativen umsteigen“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin und Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA.

Jedes Jahr werden weltweit zwischen 970 und 2.700 Milliarden Fische aus den Weltmeeren gezogen, zwischen 37 und 120 Milliarden Fische werden gezüchtet, und 450 bis 700 Milliarden Fische werden gefangen und zu Fischmehl und -öl verarbeitet, um sogenannte Zuchtfische damit zu füttern [1]. Hinzu kommen Millionen als „Beifang“ wieder über Bord geworfene Meerestiere.

Fische sind intelligente und freundliche Wirbeltiere mit individuellen Persönlichkeiten. Sie führen ein reiches Sozialleben, sind loyal gegenüber Artgenossen, kooperieren mittels Körpersprache bei der Jagd und drücken ihre Zuneigung durch Körperkontakt aus. Sie kommunizieren über verschiedenste Laute, singen im Chor singen und nutzen Werkzeuge. Neben internationalen wissenschaftlichen Studien, die bestätigen, dass Fische Schmerzen spüren, kommt auch das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, in seiner Stellungnahme für die Bundesregierung zu dem Schluss, dass „Fische zur Schmerzwahrnehmung fähig sind und entsprechend als sensible Lebewesen behandelt und geschützt werden sollten.“ [3]

[1] Fishcount.org.uk.
[2] The Sunday Times: http://www.thetimes.co.uk/article/salmon-industry-toxins-soar-by-1000-per-cent-8h780rdx5.
[3] Stellungnahme des FLI zu den Veröffentlichungen von Rose et al. (2012) sowie Arlinghaus und Cyrus (2013) (Berichterstatter: Dr. Michael Marahrens, Dr. Inga Schwarzlose), 2013.

Weitere Informationen:
PETA.de/Fische-Neocortex
 
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