Tipps und Tricks zum Aktiv werden

Ob man tierfreundlich einkauft oder gemeinsam mit Freunden leckere vegane Speisen zubereitet – sich für die Tiere einzusetzen, ist leicht und macht Spaß!

Lesebriefe/Kommentare schreiben

Einen guten Kommentar oder Leserbrief zu schreiben, ist viel einfacher, als so mancher denkt. Egal, ob online oder offline: Es gilt immer, höflich und sachlich zu bleiben, eigene Anekdoten nur spärlich einzubauen, sich kurz zu fassen und klare Argumente aufzuzeigen.
 

Demos und Aktionen

Die Durchführung einer Aktion für die Tiere ist ein Kinderspiel, solange man ein paar Dinge im Hinterkopf behält. Einige allgemeine Hinweise haben wir in der Checkliste für Aktivisten für Sie zusammengestellt.
 

Handbuch für Aktivisten

Auch Menschen die sich schon seit längerem für Tiere einsetzen finden in dem Guide für Aktivisten bestimmt den ein oder anderen inspirierenden und hilfreichen Tipp. 
 

Selbst wer nur wenig Zeit hat kann sich für die Tiere stark machen, wir haben auch hier ein paar Tipps:

Briefe oder Päckchen

Wenn Briefe oder Päckchen an Freunde oder Bekannte verschickt werden, kann man den Umschlag mit Tierrechtsstickern verschönern. Sie sind Verkäufer/-in bei Ebay, Amazon oder ähnlichen Portalen? Warum nicht einen Flyer mit einpacken, wenn etwas verkauft und versendet wird?

Viel im Auto unterwegs?

Ein aussagekräftiger Sticker auf der Stoßstange oder Heckscheibe fällt auf und regt zum Nachdenken an.

Facebook und andere soziale Netzwerke

Egal, ob man nun eine Petition, ein Video oder einen Artikel teilt: Soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit, mit ein, zwei Klicks potenziell viele Menschen zu erreichen. Oder wie wäre es damit, die E-Mail-Signatur mit einem schönen Spruch oder interessanten Link zu versehen? Und Blogger können selbstverständlich entsprechende Banner einbauen.

Infos auslegen

Flyer kann man an den unterschiedlichsten Orten auslegen (Friseur, Tierarzt, Bioladen, Bibliothek, Buchhändler …) – es gibt viele Möglichkeiten. Wichtig ist jedoch, vorab um Erlaubnis zu fragen! Es wäre schade, wenn die Flyer, die Gutes für die Tiere bewirken sollen, einfach im Müll landen würden. Auf Flug- oder Bahnreisen kann man einfach mal ein Ansichtsexemplar „vergessen“. Flyer und Borschüren können Sie unter www.petastore.de bestellen oder per Mail an aktiv@peta.de anfordern.

Farbe bekennen

Egal, ob ein Anhänger am Schlüsselbund, ein T-Shirt mit Vegan-Botschaft oder eine Kaffeetasse mit Logo im Büro: Durch entsprechendes Merchandise werden Sie zur wandelnden Werbetrommel für Tierrechte.

SMS-Spende

5 € per SMS*. Schicken Sie eine SMS mit PETA an die 81190 und helfen Sie uns, Tierquälerei zu stoppen! (*Betrag je SMS zzgl. Transport.)

Veganstart-Anmeldung

Melden Sie sich zum kostenlosen Veganstart-Programm an: www.veganstart.de

Zutatenliste checken

Überprüfen Sie beim Einkauf die Zutatenliste der Lebensmittel, damit nicht aus Versehen etwas Tierisches im Einkaufswagen landet.

Delfinarien anrufen

Rufen Sie im Zoo Duisburg an oder schreiben Sie eine E-Mail und fordern Sie, dass die Delfinhaltung aufgegeben und die Delfine in eine betreute Meeresbucht umgesiedelt werden.

Angel-Wettbewerb in Ihrer Nähe?

Haben Sie von einem Angelwettbewerb oder Königsfischen gehört? Schreiben Sie uns eine E-Mail: info@peta.de

Supermärkte und Restaurants „veganisieren“

Fragen Sie beim Einkaufen und unterwegs aktiv nach veganen Produkten und Alternativen. Machen Sie konstruktive Vorschläge, wie das Angebot in Supermärkten, Imbissen und Restaurants vegan-freundlicher gestaltet werden kann. Die Betreiber sind meist dankbar, zu erfahren, wie sie ihr Angebot weiter verbessern können.

Leserbriefe schreiben

Wenn ein tierrechtsrelevanter Bericht in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen veröffentlicht wird, ist es wichtig, dem Verfasser Rückmeldung zu geben. Das kann entweder ein Kommentar bei Onlineausgaben, eine E-Mail an die zuständige Abteilung oder ein klassischer Brief an die Redaktion mit Verweis auf den entsprechenden Bericht sein. Ein Leserbrief beeinflusst nicht nur den konkreten Fall, sondern gibt der Redaktion auch Rückschlüsse auf die zukünftige Berichterstattung. Vom Tenor her kann der Leserbrief kritisch oder lobend sein, eine Beschwerde, eine Forderung oder ein Lob enthalten – wichtig ist lediglich, klar Position zu beziehen.

Beschwerde

Egal, ob es ein Leserbrief an die Medien ist, ein Gespräch mit einem Restaurantbetreiber, der Stopfleber oder Hummer auf der Karte hat, ein Lebensmittelkonzern, der sein Produkt nicht vegan herstellt, ein Möbelhaus, das seinen Parkplatz einem Zirkus zur Verfügung stellt, ein Online-Versand, der Pelze im Sortiment hat, oder ein Unternehmen, das noch Tierversuche durchführt: Wenn sich niemand beschwert und Tierfreunde sich nur still und heimlich ärgern, dann ändert sich auch nichts für die Tiere. Deshalb keine falsche Scheu: die Beschwerde klar, aber höflich anbringen und mit Argumenten überzeugen.

Erklären

Die vegane Lebensweise ist zweifelsfrei eine zutiefst persönliche Entscheidung. Wenn wir aber nach den Beweggründen dafür gefragt werden, sollten wir die Frage nicht abtun, sondern uns die Zeit nehmen, unsere Entscheidung für den veganen Weg zu erläutern. Sie haben schulpflichtige Kinder? Sprechen Sie sich beim nächsten Elternabend gegen einen Besuch im Zoo oder das Sezieren im Biologieunterricht aus.

Vorschläge machen

Sei es die Speisekarte Ihres Lieblingsrestaurants, das um vegane Optionen bereichert werden soll, oder das Angebot der lokalen Bücherei an veganen Ratgebern oder Tierrechtsfilmen: Sprechen Sie es an und machen Sie Vorschläge. Oder fragen Sie den Lehrer oder die Lehrerin Ihres Kindes bei der nächsten Gelegenheit, ob sie in einer der nächsten Stunden nicht vielleicht Unterrichtsmaterial von PETA einbauen möchten.

Spontanhilfe

Es kann vorkommen, dass man z. B. ein Tier schreien hört, ein „Haustier“ allein durch die Straßen streunen sieht oder ein überfahrenes Tier am Straßenrand bemerkt. Hier gilt: nicht einfach weitergehen, sondern nachschauen und helfen (Tierheim oder Tierarzt anrufen). Informieren Sie sich, wie Sie vorgehen können.

Sich informieren

Schauen Sie sich unser Video Wände aus Glas - Ein Blick hinter die Kulissen der Tierwirtschaft an und teilen Sie es mit Freunden und Bekannten auf Facebook, Twitter oder per E-Mail.

Demo

Demos müssen ab einer Teilnehmerzahl von 3 Personen (in Bayern 2) mindestens 48 Stunden vorher bei den zuständigen Behörden (welche Behörde zuständig ist, variiert leider von Stadt zu Stadt) angemeldet werden. Folgende Angaben sind dabei erforderlich: Thema der Versammlung, Ort, Zeit, benötigte Mittel, erwartete Teilnehmerzahl sowie verantwortlicher Versammlungsleiter mitsamt Kontaktdaten. Eine Ausnahme stellen spontane Aktionen dar. Die Bestätigung muss bei der Durchführung der Demo mitgeführt werden, und der verantwortliche Leiter muss benannt und anwesend sein. Da möglichst viele Menschen auf das Thema aufmerksam gemacht werden sollen, ist es sinnvoll, die Presse einzuladen – im besten Fall gibt es dann einen Bericht über die Aktion. Das bedeutet auch, dass die Fakten präsent sein müssen, und dass die Pressebetreuung von einer Person und nicht von allen Anwesenden übernommen wird. Das Demokonzept sollte gut durchdacht sein, Demoschilder oder Banner sollten mit Schablonen gefertigt und groß genug angelegt sein, damit die Lesbarkeit gewährleistet ist. Auch sollte man sich vorab Parolen ausdenken und während der Demo rufen (es sei denn, es ist eine stille Mahnwache).

Sie können bei PETA kostenfrei Demo-Pakete zu vielen Themen anfordern. Bedingung ist einzig ein Nachweis, dass die Demo bei der Behörde angemeldet wurde und genehmigt ist.

Menschen lieben Kostüme. Warum also nicht in einem Schweinekostüm für die vegane Ernährung werben? Während der Demo ist es auch sehr wichtig, ein ordentliches und strukturiertes Bild abzugeben. Dies wirkt nicht nur professioneller für die Presse, sondern vermindert auch Ärger mit der Polizei, die vor Ort – trotz bestätigter Anzeige einer Kundgebung nach dem Versammlungsgesetz – das letzte Wort hat. Außerdem sollten keine Sonnenbrillen oder Schildmützen getragen werden, da dies abgrenzend wirkt und die Menschen eher auf Distanz hält. Allgemein sollte man die Menschen da abholen, wo sie stehen, deshalb immer höflich und freundlich bleiben – schließlich möchte man informieren und nicht beleidigen. Und ganz wichtig: Rauchen ist ein absolutes No-go, die Demozeit gehört dem Einsatz für die Tiere!

Infostand

Es gibt unterschiedliche Anlässe für einen Infostand – ein Konzert, ein Tierheimfest, ein verkaufsoffener Sonntag in der Stadt oder einfach so in der Fußgängerzone. Doch jedes Mal braucht man die Erlaubnis (siehe Demo).

Hat man diese, dann einfach (Tapezier-)Tisch mit einem Tuch abdecken und/oder Postern verschönern (sie erregen Aufmerksamkeit und vermitteln eine Botschaft); Flyer hübsch arrangieren (z. B. Gummibänder entfernen), darauf achten, dass es nicht zu viele oder zu wenige sind – bei zu vielen können die Passanten denken, dass es keinen interessiert, bei zu wenigen trauen sie sich evtl. nicht, etwas wegzunehmen. Bei der Auswahl ist weniger mehr: Schwerpunkte setzen. Außerdem sollte man Kenntnis über den Inhalt des ausgelegten Materials haben. Sollte dennoch mal eine Frage kommen, auf die man keine Antwort hat, lieber „Ich weiß es nicht, aber schauen Sie auf www.peta.de nach“ sagen, als falsche Behauptungen aufzustellen. Unterschriftenlisten sind des Weiteren wichtig und ein guter Einstieg, um die Menschen an den Stand zu holen.
Man sollte sich auch nicht provozieren lassen oder zu viel Zeit in einen Gesprächspartner investieren, der nur pöbeln will. Hier lieber ganz offen sagen „Danke für das Gespräch, wir kommen nicht auf einen Nenner“ und sich einer anderen Person widmen, die offener für das Anliegen ist.

Flugblätter verteilen

Auch hier gilt die „magische 3“ und die Faustregel, nett und freundlich zu sein. Ein weiterer Tipp: Nimmt die erste Person in einer Menschenschlange (etwa, wenn Menschen aus einer U-Bahn-Station kommen) einen Flyer, nehmen die anderen auch einen; lehnt die erste Person den Flyer ab, lieber eine neue Schlange suchen, denn die Nachfolgenden nehmen das Flugblatt in der Regel auch nicht. Sie können die Flyer unter aktiv@peta.de anfordern. Bitte teilen Sie uns dazu Zeit und Ort der geplanten Aktion, das konkrete Thema sowie Ihre Adresse mit.

Gezielt einkaufen

Sei es vegan oder tierversuchsfrei: Die Nachfrage regelt immer das Angebot. Mit den eigenen Kaufentscheidungen kann man den Tieren ganz einfach und effektiv helfen. Sollte es in Ihrem Supermarkt nur eine kleine Auswahl an leckeren veganen Produkten geben, fragen Sie aktiv danach und schlagen Sie Produkte vor, die Sie gerne regelmäßig kaufen würden. Auf diese Weise konnten wir schon zahlreiche Geschäfte und Supermärkte „veganisieren“.

Freunde einladen

Zum gemeinsamen Essen in ein veganes Restaurant? Oder beim gemeinsamen Filmeschauen vegane Köstlichkeiten genießen? Vielleicht interessiert sich der ein oder andere im Bekanntenkreis für das neueste Tierrechtsbuch oder vegane Kochbuch?

Tierheim

Tiere in Tierheimen haben meist eine mehr oder weniger schlimme Vergangenheit hinter sich. Sie brauchen eigentlich sehr viel Fürsorge und Freundlichkeit, die ihnen die Angestellten der Tierheime aus Zeitmangel aber oft nicht geben können. Vielleicht haben Sie ja regelmäßig Zeit für die Hunde oder Katzen, die kein Zuhause haben? Oder Sie könnten Ihr lokales Tierheim dazu anregen, seine Veranstaltungen vegetarisch oder möglichst vegan zu gestalten.

Tierleidfreie Investitionen

Sie möchten verhindern, dass mit Ihrem Geld und Ihren Zinsen Tierversuche mitfinanziert oder Intensivtieranlagen unterstützt werden? Viele Banken und Versicherungen, aber auch Stromanbieter sind mittlerweile sensibel dafür und bieten wirklich grüne und tierfreundliche Konditionen an.

Flyer vor Zoos verteilen

Wir schicken Ihnen gerne Flyer zu, die Sie vor dem Zoo in Ihrer Stadt verteilen können. Schreiben Sie dazu bitte eine Mail an aktiv@peta.de und teilen Sie uns Ihre Adresse, den nächstliegenden Zoo sowie den geplanten Zeitraum für die Flyeraktion mit. Gerne schicken wir auch spezielle Delfin-Flyer für Tierfreunde in der Nähe der Zoos in Duisburg und Nürnberg.