Leer: Erstochener Schäferhund gefunden – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

Leer / Stuttgart, 1. Dezember 2017 Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge fand eine Spaziergängerin am Donnerstag vergangener Woche einen toten Schäferhund in einem Gewässer unterhalb einer Brücke am Ostfrieslandwanderweg zwischen Weidenweg und Mittelweg in Leer-Loga. Sie alarmierte die Polizei. Die Beamten entdeckten mehrere Stichwunden im Hals- und Brustbereich des Tieres. Da sich auf einer Holzbrücke Blutlachen befanden, wird davon ausgegangen, dass der Hund dort getötet und danach in dem Graben entsorgt wurde. Das tote Tier wurde sichergestellt und dem Veterinäruntersuchungsamt übergeben. Der Hund trug ein türkisfarbenes Nylonhalsband mit Kunststoffverschluss und reflektierenden Streifen. Die Nylon-Leine war weinrot und hatte Wirbelkarabiner. Die Polizei Leer hat die Ermittlungen wegen Tierquälerei gegen Unbekannt aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 0491 976900 um sachdienliche Hinweise. Um den Täter zu überführen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym. 

 
„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, appelliert Judith Pein im Namen von PETA. „Der Täter muss überführt und für sein brutales Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Wir hoffen, dass unsere Belohnungsauslobung dazu beiträgt, den Täter zu finden.“

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de