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Nach illegalem Hahnenkampf in Köln

 
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PETA fordert angemessene Bestrafung der Veranstalter

Stand Februar 2012
Köln / Gerlingen, 27. Februar 2012 – Nachdem Polizeibeamte am gestrigen Sonntag im Kölner Stadtteil Höhenberg in vorbildlicher Weise einem illegalen Hahnenkampf ein jähes Ende setzten, begrüßt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. das beherzte Eingreifen. Zugleich fordert PETA eine konsequente Verfolgung dieser Tierquälerei sowie strafrechtliche Folgen für die Veranstalter.

„Wie bedanken uns bei den aufmerksamen Tierfreunden, die umgehend die Polizei verständigten“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Illegale Hahnenkämpfe werden wie auch Hundekämpfe in Deutschland bekanntermaßen immer wieder im kriminellen Milieu veranstaltet. Bei dieser gewaltsamen Tierquälerei geht es um Leben und Tod der Tiere – allein zur Belustigung der Täter und für Wetten.“

Die Beamten brachten insgesamt 25 Hähne in Sicherheit, die tierärztlich untersucht und nun in einem Tierheim untergebracht wurden. Die Polizei ermittelt sowohl wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz als auch wegen illegalen Glücksspiels.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt daher regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de