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Termineinladung: Orca in Ketten fordert Thomas Cook auf, Reiseangebote zu SeaWorld zu beenden

 
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Schwertwal-Demonstration als Teil von PETAs internationaler Aktionswoche für Orcas in Gefangenschaft / Dienstag, 13. Februar, 18:00-19:00 Uhr

Stand Februar 2018

Stuttgart, 9. Februar 2018 – Mit Schildern mit der Aufschrift „Thomas Cook: Keine Reisen mehr zu SeaWorld“ und „SeaWorld tötet“ demonstriert ein als „Orca“ verkleideter PETA-Unterstützer mit weiteren Protestierenden am Dienstag, 13. Februar, ab 18:00 Uhr vor dem Milaneo Einkaufszentrum in Stuttgart. Als Teil einer internationalen Demonstrationswoche finden in dieser Woche parallel ähnliche Aktionen in Deutschland und in Großbritannien statt. Die Geschäftsführung von Thomas Cook ist mit PETA UK im Gespräch. Die Tierrechtsorganisation fordert das Unternehmen auf, den für seine Tierquälerei berüchtigten Freizeitpark nicht mehr zu unterstützen und den Verkauf von Reisen dorthin einzustellen. Vor wenigen Tagen erreichte PETA die Zusage von Thomas Cook die Online-Werbung für SeaWorld einzustellen.

 

„Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“, so Christiane Steiner, Koordinatorin der Aktion bei PETA Deutschland. „Doch wir appellieren weiterhin an Thomas Cook, dem Beispiel von vtours, adeoreisen, JT Touristik, STA Travel und Responsible Travel zu folgen und SeaWorld nicht mehr weiter durch den Verkauf von Reisen und Tickets zu unterstützen. Intelligente Meeressäuger haben dort keine andere Möglichkeit, als in ihren winzigen Betonbecken endlos im Kreis zu schwimmen.“

 

Die Thomas Cook Group verkauft weiter Eintrittskarten für SeaWorld und Reisen zu SeaWorld-Partnerhotels, obwohl sich der Reiseveranstalter über den grausamen Umgang mit den Tieren sehr wohl bewusst ist.

 

In freier Wildbahn gehen Orcas komplexe Beziehungen ein, arbeiten bei der Nahrungssuche zusammen und legen jeden Tag eine Strecke von bis zu 200 Kilometern im Meer zurück. Bei SeaWorld werden miteinander unverträgliche Orcas zusammen in viel zu kleine, kahle Becken gesperrt. Den Tieren werden Psychopharmaka wie Diazepam verabreicht, um ihr durch Stress verursachtes, aggressives Verhalten unter Kontrolle zu bekommen. Zudem werden Mütter von ihren Jungen getrennt. Aus Frustration und Verzweiflung nagen die Tiere an den Betonwänden der Becken und ruinieren sich dabei die Zähne. Oft sterben sie Jahrzehnte bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreicht haben. 41 Orcas sind unter SeaWorlds Aufsicht bereits gestorben; alleine vergangenes Jahr kamen sechs Meeressäuger in den Parks zu Tode, unter anderem an den Folgen schwerwiegender Verletzungen, Darmgangränen oder chronischem Herzkreislaufversagen.

 

Im September 2016 hat der kalifornische Gouverneur Jerry Brown die Nachzucht von Orcas und ihre Vorführung in Unterhaltungsshows in Kalifornien gesetzlich untersagt. Das Verbot gilt seit Juni 2017. Diese Entscheidung wird künftigen Orcagenerationen die Gefangenschaft ersparen, ändert jedoch nichts am Leid der Schwertwale, die noch immer von SeaWorld eingesperrt werden. Zudem hat das Unternehmen seine Zirkusshows mit „erzieherischem Wert“ begründet, sodass diese weiterhin stattfinden dürfen. PETA fordert, dass SeaWorld die Meeressäuger unverzüglich an betreute Meeresbuchten überstellt. Bis dahin sollte der Themenpark als Reiseziel für Tierfreunde tabu sein.

 

Seit der Veröffentlichung der PETA-Kampagne Anfang 2017 mit dem Ziel, die Reisen zu stoppen, haben bereits über 20.000 Menschen Thomas Cook kontaktiert und das Unternehmen aufgefordert, SeaWorld nicht mehr zu unterstützen.

 

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten, wir an ihnen experimentieren oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.

 

Wann & Wo:

Dienstag, 13. Februar, 18:00-19:00 Uhr, Milaneo Vorplatz, zwischen Milaneo und Eingang Stadtbibliothek, 70173 Stuttgart

 

Weitere Informationen

PETA.de/Thomas-Cook-Seaworld

PETA.de/Reiseveranstalter-Seaworld

Seaworldofhurt.com

 

Kontakt:

Katharina Wicke, +49 711 860591-535, KatharinaW@peta.de