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2.300 Schweine qualvoll in Westhausener Mastanlage verbrannt – PETA fordert Ausstieg aus der industrialisierten Tierhaltung

 
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Stand Februar 2012
Westhausen / Gerlingen, 1. Februar 2012 – Nach einem Brand in einer Schweinezuchtanlage in Westhausen-Lippach am gestrigen Dienstagabend, bei dem 2.300 Schweine qualvoll starben, kritisiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die industrialisierte Tierhaltung aufs Schärfste. Die Katastrophe im Ostalbkreis zeigt deutlich, dass Tiere als Ware angesehen werden, die man in riesigen Stallanlagen „lagert“.

„In der Intensivtierhaltung werden Tiere eng aneinander zusammengepfercht und ihr Leben lang eingesperrt“, so Sabine Weick, Kampagnenleiterin bei PETA. „Beim Ausbruch eines Feuers haben sie keine Überlebenschance. Solche Haltungsbedingungen sind einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig.“

Immer wieder kommt es zu Vorfällen wie diesem, bei dem hunderte oder tausende Tiere ihr Leben lassen müssen. Bei einer Schweinezucht- und Mastanlage der Alkersleben GmbH schlug im Juni 2011 der Blitz ein, was zur Folge hatte, dass die Belüftungsanlage ausfiel und mehr als 3.000 Ferkel ganz qualvoll erstickten. In einem anderen Fall in Altomünster im Landkreis Dachau sind bei einem Brand ebenfalls im Juni 2011 über 100 Rinder verbrannt.

PETA fordert daher den Ausstieg aus der industrialisierten Tierhaltung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren, die von uns abhängig sind.

Weitere Informationen:
http://www.peta.de/web/grausamkeitantiere.506.html

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de