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Termineinladung: „Klimaschutz beginnt auf dem Teller: Go vegan“ – PETA-Aktion zeigt mit viel nackter Haut den Umweltkiller Nummer eins / Brandenburg (Havel), 28. Juli 2016, 11:00 – 12:00 Uhr

 
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Stand Juli 2016
Brandenburg (Havel) / Stuttgart, 26. Juli 2016 – Klimakiller tierische Produkte: Eine als „Fleisch“ auf einem überdimensionalen Teller samt Messer und Gabel angerichtete, halb nackte Unterstützerin von PETA wird am kommenden Donnerstag ab 11:00 Uhr in der Hauptstraße in Brandenburg (Havel) auf den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fleisch, Milch und Eiern und dem Klimawandel hinweisen. Mit der aufsehenerregenden Aktion appelliert die Tierrechtsorganisation, die enormen Einsparungspotenziale bei Treibhausgasen durch die Wahl rein pflanzlicher Nahrungsmittel zu berücksichtigen. Angesichts der drängenden Klimaproblematik darf die Reduktion von Treibhausgasemissionen nicht nur im Energie- oder Verkehrssektor vorangetrieben werden.
 
„Der Ernährungsbereich wird als zentrale Stellschraube im Kampf gegen die globale Erwärmung hartnäckig ignoriert. Angesichts der Umweltfolgen ist das absolut unverständlich“, so Alena Thielert, Aktionskoordinatorin bei PETA. „Wir müssen das Problem endlich an seiner Wurzel packen und Klimaschutz schon auf dem Teller mit veganen Gerichten beginnen lassen.“
 
Neben dem Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) von 2006, der die Tierwirtschaft als Hauptverursacher der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit benennt, stellte das Worldwatch-Institut 2009 fest, dass 51 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgase aus diesem Sektor stammen. Auch das UN-Umweltprogramm bestätigte 2010, dass ein globaler Wandel hin zu einer veganen Ernährung notwendig sei, um den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels entgegenzutreten. In die gleiche Richtung geht auch eine Aussage des deutschen Landwirtschaftsministeriums (BMEL), nach der eine pflanzliche Ernährung über 40 Prozent der Treibhausgasemissionen einsparen könnte. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) forderte 2010 in einer Studie dazu auf, den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten zu verringern, da sich der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas dadurch um mehr als 80 Prozent reduzieren ließe.
 
Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass Klimaschutz nicht nur auf internationaler Ebene entschlossenes Auftreten verlangt: Jeder einzelne Verbraucher kann durch eine rein pflanzliche Ernährung seinen Beitrag dazu leisten, dass weniger Treibhausgase produziert werden. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm von PETA gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e. V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland und vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden.
 
Quellen:
Food and Agriculture Organization (2006): Lifestock’s Long Shadow: Environmental Issues and Options.United Nations (UN).

Goodland R. and Anhang, J. (2009): Livestock and Climate Change: What if the key actors in climate change are ... cows, pigs, and chickens?. World Watch Magazine, 22 (06).

BMELV (2008): Bericht des BMELV für einen aktiven Klimaschutz der Agrar-, Forst- und Ernährungswirtschaft und zur Anpassung der Agrar- und Forstwirtschaft an den Klimawandel. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Popp, A., Lotze-Campen, H., Bodirsky, B. (2010), Food consumption, diet shifts and associated non-CO2 greenhouse gases from agricultural production. Global Environmental Change, 20: 451-462.

United Nations Environment Programme (2010): Assessing the Environmental Impacts of Consumption and Production. Priority Products and Materials.

WANN & WO:
Donnerstag, 28. Juli 2016, 11:00 – 12:00 Uhr. Fototermin 11:00 – 11:30 Uhr. Hauptstraße 33, Brandenburg (Havel).

Interviewkontakt vor Ort: Alena Thielert, +49 (0)172 2778834
Bildmaterial steht im Anschluss an die Aktion hier zur Verfügung.

Ähnliche PETA-Aktion in Bonn: Klimaschutz beginnt auf dem Teller. / © PETA
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Klimaschutz
PETA.de/Umwelt
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de