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Futtermittel-Skandal: PETA übt Kritik an Agrarindustrie für gängige Praxis

 
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Stand März 2013
Gerlingen, 1. März 2013 – Nach dem Skandal um undeklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln sorgt nun hochgiftiges Maisfutter, das Kühen, Schweinen und Geflügel verabreicht werden sollte, für Empörung. PETA Deutschland e.V. übt nun scharfe Kritik an der Agrarindustrie und weist darauf hin, dass die aus Serbien stammenden, mit dem Pflanzengift Aflatoxin belasteten Futtermittellieferungen kein Einzelfall sind. Das krebserregende Aflatoxin, für das in Deutschland seit 1976 eine Höchstmengenregelung existiert, entsteht hauptsächlich durch nicht ordnungsgemäße Trocknung und Lagerung des Futtergetreides. Angesichts steigender Futtermittelpreise und hoher Kosten für reguläre Trocknungsprozesse kommen belastete Futtermittel jedoch immer wieder zum Einsatz – die zulässige Höchstmenge von 0,02 Milligramm pro Kilogramm wird dabei häufig überschritten.

„Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass sich die Agrarindustrie an keinerlei gesetzliche Vorgaben hält“, so Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler und rechtlicher Berater bei PETA. „Nicht auszuschließen ist, dass auch Menschen durch den Konsum der betroffenen Milch und des Fleisches zu Schaden kommen.“

Menschen, die sich gesund und ohne schlechtes Gewissen ernähren möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Weitere Informationen:
GoVeggie.de
PETA.de/Web/Skandalchronik.4245.html
PETA.de/Web/Eierskandal2013.6967.html

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de