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Greven: Katze an Stein gebunden und ertränkt – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand August 2016

Greven / Stuttgart, 10. August 2016 – Fahndung nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge fand ein Passant am Montagnachmittag im Regenrückhaltebecken an der Overmannstraße in Greven eine tote Katze, an der eine Leine mit einem Stein befestigt war. Ein unbekannter Täter hat die schwarze Katze, die weiße Flecken an der Brust und am Bauch sowie weiße Pfoten hat, offensichtlich in dem Becken ertränkt. Die Grevener Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 02571 928 44 55 um Hinweise zu dem Vorfall und zur Herkunft des Tieres. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters führen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym. 
 

„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

 

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

 

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

 

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de