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Kater in Osterwieck-Schauen durch Luftgewehrkugel schwer verletzt – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand August 2016

Osterwieck / Stuttgart, 5. August 2016 – Fahndung nach Tierquäler: Am Samstag, 23. Juli, zwischen 7:30 Uhr und 16:00 Uhr schoss ein unbekannter Täter in der Umgebung der „Straße der Jugend“ in Osterwieck-Schauen mit einem Luftgewehr auf einen Kater. Das Tier wurde erheblich an der Wirbelsäule verletzt und musste operiert werden. Noch immer befindet sich der 4-jährige Kater Finni in einer Tierklinik. Der Katzenhalter erstattete Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizeidienststelle Osterwieck. Die Behörde nimmt einem Medienbericht zufolge unter der Telefonnummer 03941 67 41 93 Zeugenhinweise entgegen. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters führen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

PETA stellt für Presserückfragen gerne den Kontakt zum betroffenen Katzenhalter her.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

 

Auf dem Röntgenbild ist die Luftgewehrkugel, mit der Kater Finni an der Wirbelsäule verletzt wurde, gut zu erkennen. / © PETA
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.


Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de