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„Lass d´Sau naus. Aber friss se ned uff.“ – PETA wirbt mit animiertem Motiv auf InfoScreens in Stuttgarter Bahnhöfen für tierfreundliches Feiern auf dem Wasen

 
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Stand September 2015
Stuttgart, 22. September 2015 – Mit einem Augenzwinkern fordert PETA Deutschland e.V. die Besucher des Stuttgarter Wasen in schwäbischer Mundart auf: „Lass d´Sau naus. Aber friss se ned uff.“ Denn tierisch feiern geht selbstverständlich auch tierfreundlich – und zwar mit veganen Snacks und Leckereien, die auch auf dem Wasen erhältlich sind. Die gesamte Festzeit vom 25. September bis zum 11.Oktober begrüßt der Slogan der Tierrechtsorganisation die Besucher animiert auf allen 35 InfoScreens in den Stuttgarter Bahnhöfen und U-Bahn Haltestellen. PETA regt die Besucher mit dieser Aktion an, das Volksfest tierfreundlich zu feiern und statt „Göggele“, „Haxen“ oder „Ochsen“ die veganen Speisen ohne Tierqual zu genießen.
 
„Auf dem Wasen gibt es zwar noch nicht so viele vegane Gerichte wie auf dem Münchner Oktoberfest, doch auch im NeckarPark lässt sich die eine oder andere rein pflanzliche Leckerei finden“, so Lisa Wittmann, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA Deutschland e.V. „So haben nicht nur Veganer, sondern alle Festbesucher die Möglichkeit, tier- und umweltfreundlich zu essen.“
 
Auf dem diesjährigen Cannstatter Volksfest gibt es immerhin schon ein herzhaftes Soja-Gulasch mit Paprika und Reis als explizit vegan gekennzeichnetes Essen im Fürstenbergzelt, sowie Karotten-Ingwer-Suppe und Wiesenkräuter-Maultaschen im Göckelesmeier. Des Weiteren werden unter anderem Brezeln, Maiskolben, Pommes Frites, Salate und Suppen sowie verschiedene Süßigkeiten angeboten – ganz ohne Tierleid. Für den Verzehr der zahlreichen Fleischgerichte in den Festzelten dagegen werden unzählige Hühner, Schweine und Rinder qualvoll getötet. Mit rein pflanzlicher Kost lässt es sich außerdem besser feiern, denn: Veganer leben nicht nur tierfreundlicher, sondern sind in der Regel auch gesünder und leistungsfähiger. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen oft als Folge einer falschen und ungesunden Lebensweise die häufigste Todesursache in Deutschland dar. Mit ihrem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren können fettige, tierische Produkte wie Schnitzel, Steaks oder Wurst die Arterien verstopfen und einen erhöhten Blutdruck verursachen – die Vorstufe einer schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Allein in Deutschland werden jedes Jahr fast eine Milliarde Tiere für die Fleischproduktion getötet. Der Großteil dieser Tiere verbringt sein gesamtes Leben eingepfercht in dunklen Ställen, die meisten sehen niemals Tageslicht. Die drangvolle Enge führt häufig dazu, dass die Tiere sich selbst und andere verletzen. Im Schlachthof hören, riechen und sehen sie, wie ihre Artgenossen getötet werden – wohlwissend, dass auch sie selbst kurz danach qualvoll sterben. Zudem sind jährlich bis zu 6 Millionen Schweine sowie bis zu 10 Prozent der Rinder und schätzungsweise bis zu 30 Prozent des Geflügels nicht betäubt, also bei Bewusstsein, wenn ihnen die Kehle durchgeschnitten wird.
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder in Fischernetzen. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 
Die Tierrechtsorganisation setzt sich für eine moderne Definition der Grundnahrungsmittel ein: Bislang wurden hierzu unter anderem Fleisch und andere tierische Produkte gezählt und dementsprechend günstiger besteuert. Doch sollten aus ernährungsphysiologischer, ökologischer und tierrechtlicher Sicht keine tierischen Produkte, sondern pflanzliche Eiweißquellen die Proteine für die menschliche Ernährung liefern. PETA fordert die Politik auf, tierische Produkte aus der Liste der Grundnahrungsmittel zu streichen und dafür gesunde Lebensmittel mit einem verminderten Steuersatz zu belegen.
 
Wo das Motiv zu sehen sein wird:
Animiert auf allen 35 InfoScreens in Stuttgarter Bahnhöfen und U-Bahn Haltestellen; vom 25. September bis zum 11.Oktober.
 

PETA-Motiv zum Stuttgarter Wasen/ © PETA
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
Veganstart.de
PETA.de/Ernährung
PETA.de/Gesundvegan

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de