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PETA kritisiert Winter-Vogelbörse in Kaltenkirchen – Tiere dürfen nicht zur Ware degradiert werden

 
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Stand Dezember 2013
Kaltenkirchen / Gerlingen, 5. Dezember 2013 – Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. rät eindringlich von einem Besuch der Winter-Vogelbörse ab, die am kommenden Sonntag in Kaltenkirchen stattfindet. Veranstaltungen wie diese widersprechen dem Tierschutz, denn sie degradieren die Vögel zur Ware und setzen sie enormem Stress aus. PETA fordert daher ein Umdenken im Umgang mit den Tieren und ein Verbot von Vogelausstellungen und Vogelbörsen.

„Vogelbörsen sind nicht zeitgemäß“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Wie im Mittelalter werden die Tiere den Besuchern als Ware und Prestigeobjekte präsentiert. Nach einem belastenden Transport – über teils weite Strecken und häufig ohne Nahrung und Wasser – werden die sensiblen Vögel in enge Käfige gezwängt und unter unwürdigen Bedingungen zur Schau gestellt. Tiermärkte bedeuten für die Vögel erhebliches Leid und haben nichts mit Tierliebe zu tun.“

Auf zahlreichen Vogelausstellungen und -börsen dokumentierten PETA-Ermittler in der Vergangenheit eindeutige Verstöße gegen die Tierbörsenleitlinien. Diese Missstände sind jedoch leider keine Ausnahme, sondern treten systembedingt auf allen Vogelschauen auf.

Grundsätzlich bemängelt PETA neben dem Transportstress für die Tiere auch die winzigen Käfige, die ihnen keinerlei Rückzugsmöglichkeiten bieten. Auf Vogelausstellungen und -börsen werden immer wieder verletzte und kranke Vögel präsentiert. Diese Veranstaltungen tragen nicht zum Schutz der Tiere bei, sondern vermitteln ein völlig falsches Bild vom tiergerechten Umgang mit Vögeln. Als Schwarmtiere dürfen Vögel keinesfalls einzeln gehalten werden. Damit sie von ihren Flügeln Gebrauch machen können, sollten geräumige und gut gesicherte Außenvolieren vorhanden sein.

Motiv in druckfähiger Qualität:
PETA.de/Weigert

Weitere Informationen:
PETA.de/Vogelleid
PETA.de/Vogelhaltung

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de