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Schaf und Ziege im Streichelzoo ermordet – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Wilhelmshaven / Gerlingen, 30. Dezember 2011 – Am zweiten Weihnachtstag sind Unbekannte in einen Streichelzoo im Wilhelmshavener Stadtteil Voslapp eingedrungen und haben ein Schaf sowie eine Ziege auf grausame Weise ermordet. Das Schaf, das die Täter mitnahmen, wurde offenbar im Stall getötet – darauf deuten die Blutspuren hin. Dem frischgeborenem Ziegenbaby zogen sie vor Ort das Fell ab. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. lobt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus für Hinweise, die zur Ermittlung und Überführung des oder der Täter/s führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter der Telefonnummer 0152 37325400 oder direkt an die zuständige Polizeibehörde.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären, Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Harald Ullmann, 0172 7103632, HaraldU@peta.de