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 »  »  »  »  » Nach Schock-Video von Litauen und Vierfachmord in Eislingen - Tierquälereien sind keine Einzelfälle

Tierquälereien sind keine Einzelfälle

Woche für Woche werden in Deutschland Tiere grausam misshandelt und gequält

Stand Februar 2013
Das selbstgedrehte Video des Tierquälers aus Litauen ging um die Welt und schockierte tausende von mitfühlenden Menschen.

In dem Video ist zu sehen wie ein Jugendlicher einen kleinen Mischlingshund im Beisein seiner Freunde, die dies lauthals lachend filmen, eine Autobahnbrücke runter wirft. Der Hund trifft auf Betonpflaster und winselt um Hilfe. Die Jugendlichen lassen das schwerverletzte und bewegungsunfähige Tier zurück. Medienberichten zu Folge lag das Tier mehrere Stunden am Missbrauchsort bevor jemand zufällig den verletzten und völlig verängstigten Hund fand und zur Polizei brachte. Gleichzeitig ging das Tiermissbrauchsvideo der Jugendlichen online – sie wollten ihre „Heldentaten“ mit aller Welt teilen.

 

Die tote Schäferhündin von Bünde (Polizeifoto)
Diese Art des Tiermissbrauchs ist kein Einzelfall und beschränkt sich auch nicht nur auf Litauen. Fälle von grausamer Tierquälerei werden auch fast wöchentlich in Deutschland aufgedeckt, wobei die weitaus größte Anzahl der Missbrauchsfälle unentdeckt bleibt.

So wickelte beispielsweise ein junger Mann in Nordrhein-Westfalen seiner Schäferhündin Packfolie um die Schnauze und ließ das Tier qualvoll ersticken. Der Todeskampf hat so lange gedauert, dass der Boden rund um die angebundene Hündin bereits völlig aufgewühlt war. Der Täter konnte glücklicherweise ermittelt werden und wird sich nun vor Gericht verantworten müssen.

 

Dieses Kaninchen wurde Opfer eines grausamen Tierquälers
Andere Fälle werden leider nie aufgeklärt und so stellen die Täter auch weiterhin eine Gefahr für Mensch und Tier dar. Unbekannte Täter drangen beispielsweise in eine Kleingartensiedlung ein und schnitten einem Kaninchen den Bauch auf und nahmen das Tier – scheinbar bei lebendigem Leib – aus.

Auch Fälle des „Pferderippens“ werden immer wieder bekannt: einem Pony wurden vor wenigen Monaten die Beine aufgeschlitzt, eine Stute wurde schwer im Genitalbereich verletzt. Zahlreiche Pferde kommen nach Übergriffen perverser Täter zu Tode.

 

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen. So konnten wir beispielsweise dazu beitragen, dass Jugendliche ermittelt wurde, die einen Igel auf grausame Weise quälten, mit ihm Fußball spielten und ihn töteten. Auch mussten sich junge Männer zur Verantwortung ziehen, die eine Katze unter einem Mülleimer eingesperrt, mit Benzin übergossen und angezündet haben.

Forschungen in der Psychologie und Kriminologie ergaben, dass Menschen, die Gewalttaten an Tieren ausüben, es nicht dabei belassen - viele von ihnen verüben im Anschluss auch Gewalttaten an ihren Mitmenschen. Diese Studien haben mittlerweile auch Soziologen, Gesetzgeber und Gerichte davon überzeugt, dass der Missbrauch an Tieren unsere höchste Aufmerksamkeit verlangt.

Weitere Informationen finden Sie beispielsweise in diesen Artikeln:

- "Vom Tierquäler zum Gewaltverbrecher?" - 3Sat
- "Childhood animal cruelty" aus The Forensic Examiner

 

WAS SIE TUN KÖNNEN

Wenn Sie Zeuge von Tiermissbrauch werden, dann schauen Sie nicht weg! Informieren Sie sich unter www.peta.de, wie Sie am besten vorgehen können und bitten Sie auch Ihre Freunde, ihre Stimme für die Tiere zu erheben!
  • Laden Sie sich auch unsere Broschüre zum Thema „Menschen die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ herunter und verteilen Sie sie!
  • Laden Sie sich auch unser Anzeigen-Motiv zum Thema (s.u.) herunter und fragen Sie nach, ob Sie es in Geschäften aufhängen dürfen!
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    Anzeige: "Menschen die Tiere quälen, belassen es selten dabei"