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Zirkus Africas Big Circus oder Jambo Afrika, ehemals Zirkus Monte Carlo und Zirkus Don Carlos


Stand August 2013
Erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Ergänzungen/Änderungen bitte bei PETA Deutschland e.V. einreichen unter Nennung von Quellenangaben. Achtung: Diese Chronik ist eine Zusammenstellung von Informationen aus Sekundärquellen, Presseveröffentlichungen und behördlichen Dokumenten. Diese liegen bei PETA vollständig vor. Eigene Recherchen und Erkenntnisse werden konkret benannt.

Die Chronik wird laufend fortgesetzt.

 

Mai 2014
Der Zirkus Africas Big Circus hatte in Annaberg-Buchholz auf städtischen Flächen illegal plakatiert. Die Stadt entfernte die Plakate, da keine Genehmigung vorlag.
Quelle: www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/ANNABERG/Stadt-wehrt-sich-gegen-Vorwuerfe-von-Zirkus-Chef-artikel8807381.php
 
April 2014
Der Vermieter eines Grundstücks hat seine Genehmigung für ein Gastspiel in Meerane zurückgezogen und angekündigt, künftig keinen Zirkus mehr auf seinem Grundstück gastieren zu lassen. Daraufhin sagte Circus Africa sein Gastspiel ab. Die Stadt Meerane wies darauf hin, dass sie das vorgesehene Gelände aus verschiedenen Gründen für ungeeignet hält.
Quelle: www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/GLAUCHAU/Weisheits-Zirkus-blaest-Gastspiel-in-Meerane-ab-artikel8767992.php

August 2013
Zirkusdirektor Hardy Weisheit führt die Elefantin Moja zu Werbezwecken durch die Leipziger Innenstadt. Weder wurden die Behörden über die Aktion informiert, noch lag eine Genehmigung dafür vor. Die Eröffnung eines Bußgeldverfahrens wegen Gefährdung der Öffentlichkeit wird geprüft.
Quelle: www.l-iz.de/Leben/F%C3%A4lle%20und%20Unf%C3%A4lle/2013/08/Ohne-Erlaubnis-Elefant-in-Innenstadt-gefuehrt-50300.html

Mai 2013
Auf den Nuthewiesen in Potsdam laufen die Elefanten des dort gastierenden Zirkus Africa frei herum. Das Ordnungsamt der Stadt schreitet ein und bemängelt zudem die Absperrung des Außengeheges, die nur aus einem elektrisch geladenen Drahtzaun besteht.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12517560/60709/Elefanten-laufen-frei-umher-Amt-schreitet-ein.html

November 2012
Ein Verfahren gegen Hardy Weisheit wegen Tierquälerei vor dem Amtsgericht Kirchheim-Teck wurde gegen eine Zahlung von 400 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung eingestellt. Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte Weisheit im Oktober 2009 acht Pferde unter mangelhaften Bedingungen gehalten. Jeweils zwei Pferde mussten sich eine deutlich zu kleine Box teilen. Die Tiere mussten, so die Staatsanwaltschaft, auf Asphalt und ohne Streu stehen, zudem waren sie angebunden und hatten keine Möglichkeit, sich frei zu bewegen oder hinzulegen.
Quelle: Az.: 1 Cs 172 Js 89630/2009 (AK 128/11)

November 2012
Während eines Gastspiels in Chemnitz legt die Polizei bei einer Razzia den Fuhrpark des Zirkus still. Weil die Versicherungen nicht bezahlt wurden, entfernen die Polizisten die Siegel der zuständigen Zulassungsbehörde.
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/razzia-polizei-legte-zirkus-fuhrpark-lahm-75730.html

Dezember 2011
Der Zirkus von Hardy Weisheit hat im sächsischen Meerane unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine Lagerhalle für sein Winterquartier angemietet und angegeben, er wolle dort Material unterstellen. Nachdem der Zirkus dort seine Elefanten, Zebras, Kamele und Pferde eingestellt hat, versuchen die Stadt und der Vermieter unter Ausschöpfung rechtlicher Mittel, den Zirkus wieder loszuwerden. Die Stadt Meerane führte an, dass die Halle für eine Unterbringung zahlreicher Großtiere nicht geeignet sei. Das Verwaltungsgericht Chemnitz und das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen (Az.: 1 B 312/11 und 3 L 414/11) haben die Rechtsauffassung der Stadt Meerane bestätigt, Weisheit musste das Gelände räumen. Hardy Weisheit hat daraufhin den Zugang zur Halle mit seinen Fahrzeugen blockiert. PETA Deutschland e.V. hat das zuständige Veterinäramt aufgefordert, die Zirkusleitlinien zum Schutz der vorwiegend in der Halle angeketteten Elefanten durchzusetzen.
Quellen:
http://www.bild.de/regional/dresden/zirkus/haut-aus-meerane-ab-21553788.bild.html
http://www.sz-online.de/Nachrichten/Chemnitz/Zirkus_raeumte_Gelaende_Tiere_blieben_zurueck/articleid-2937567
Vg Chemnitz Az. 3 L 414/11

August 2011
Die vier Elefanten des Zirkus Africa müssen nach der Ankunft in Plauen mindestens einen halben Tag lang ohne Wasser und Auslauf auf dem Transporter aushalten. Ein Zirkusmitarbeiter wird zitiert: "Ich weiß, dass die Durst haben. Woher soll ich denn Wasser nehmen?" Der Zirkus versuchte außerdem vergeblich, den begehrten Plauener Festplatz als Standort zu erhalten, indem er sich als Hochseiltruppe ausgab, die angeblich der MDR filmen wolle.
Quelle: http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/Zirkus-rollt-mit-Problemen-nach-Plauen-artikel7724091.php

Juli 2011
Freilaufende Elefanten lösten in Paunsdorf einen Polizeieinsatz aus. Einer von der Polizei zitierten und als glaubwürdig bezeichneten Augenzeugin zufolge liefen die Elefanten auf der Straße herum und gefährdeten den Verkehr.
Quelle: http://www.bild.de/regional/leipzig/elefant/in-paunsdorf-sind-die-elefanten-los-19126288.bild.html

Juli 2011
Bei einem Gastspiel in Meerane schlagen Mitarbeiter des Zirkus auf einem privaten Grundstück für den Zeltaufbau ca. 1 Meter lange Erdnägel mit Pressluft in den Boden. Durch dieses Grundstück verläuft eine Gashochdruckleitung, die nur um etwa 10 Zentimeter verfehlt wird. Dies stellen die zuständigen Gaswerke fest. Laut der Stadt Meerane hätte sich der Zirkus vor den Erdarbeiten erkundigen müssen, ob Kabel oder Leitungen durch den Boden gehen.
Quelle: Auskunft durch die Stadt Meerane liegt PETA vor.

Juni 2011
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat beim Amtsgericht Kirchheim/Teck einen Strafbefehl gegen Hardi Weisheit wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz beantragt, gegen den Weisheit Widerspruch eingelegt hat. Die vorgesehene mündliche Verhandlung am 30.06.2011 musste verschoben werden auf den 12.1.2012, Az.: 1 Cs 172 Js 89630/2009, AK 128/11

Mai 2011
Der Zirkusdirektor berichtet während einer Vorstellung im bayerischen Hof von der Geburt eines Kamelbabys am Vortag. Da der Zirkus erst kurz zuvor angereist ist und der Transport von hochtragenden Säugetieren untersagt ist, dürfte dies einen Verstoß gegen die „Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben“ darstellen.
Quelle: schriftlicher Augenzeugenbericht liegt PETA vor

Gastspiel in Halle im März 2011:
Vier Elefanten liefen in Halle-Neustadt frei und ohne Aufsicht herum und erkundeten eine Wiese. Ein Elefant durchsuchte vor einem Wohnhaus die Mülleimer.
Quelle: http://www.halleforum.de/article.php?sid=30934

Gastspiel in Erfurt im Dezember 2010:
Über Notruf meldete ein Passant bei der Polizei in Erfurt freilaufende Elefanten. Bis die Polizei eintraf, war jedoch kein Elefant mehr zu sehen. Der in der Nähe gastierende Zirkus wurde befragt und die Mitarbeiter berichteten, mit den Elefanten zwischen Jenaer Straße und Burger King einen Spaziergang gemacht zu haben. Die Polizei ermahnte das Zirkuspersonal, solche Ausflüge zu unterlassen.
Quelle: http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Notruf-wegen-freilaufender-Elefanten-in-Erfurt-1571715587

Gastspiel in Jena im August 2010:
Ein Elefant attackiert eine Zirkusbesucherin in Jena und verletzt sie. Das Tier umschlingt mit seinem Rüssel einen Beutel der Besucherin. Da sie den Beutel festhält, packt der Elefant mit dem Rüssel die Frau und schleudert sie über seinen Rücken auf eine Wiese. Die Frau bleibt bewusstlos liegen, kann sich jedoch später selbst in Sicherheit bringen. Sie erleidet mehrere Prellungen. http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=13800042.html
Nach Recherche von PETA handelt es sich um den Zirkus „Jambo Afrika“ (Zirkusdirektor Hardy Weisheit)

Gastspiel in Zwickau im Juli 2010:
Die Polizei erhält einen Hinweis, dass sich im Bereich des Platzes der Völkerfreundschaft zwei Pferde und zwei Esel in Richtung Crimmitschauer Straße bewegen. Die Überprüfung bestätigt dies. Das Personal hat vergessen, die Gittertür richtig zu verschließen. Die Tiere wurden wieder eingefangen.
http://www.tv-zwickau.de/2010/07/22/zirkustiere-erkunden-zwickau/

 
Stadt Hofheim erstattet Strafanzeige wegen Sachbeschädigung, Mai 2010
„FLURSCHADEN Gastspiel in Hofheim hinterlässt zum Ärger noch offene Rechnungen /Anzeige erstattet“, so die Headline eines Artikels aus dem Wiesbadener Kurier. Der Zirkus ist in Hofheim in einer Nacht- und Nebelaktion viel zu früh angereist, hat mit seinen schweren Fahrzeugen die Drachenwiese ramponiert und sowohl Wiese als auch den benachbarte Parkplatz des Landratsamtes illegal in Beschlag genommen. Ärger gibt es auch nach der Abreise, die ebenso heimlich stattfindet. Der Zirkus hat seine Kaution in Höhe von 500 Euro nicht abgeholt. Bislang sind schon Kosten in Höhe von 2 400 Euro angefallen, wobei im Rathaus noch nicht einmal alle Abrechnungen eingegangen sind. Bis 2011 muss die Wiese gesperrt bleiben, damit sie wieder in einen guten Zustand kommt. Die Stadt erstattet Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gegen den Zirkus. Der Zirkus ist unter der von ihm angegebenen Telefonnummer nicht mehr zu erreichen.
Wiesbadener Kurier vom 08. Mai 2010, http://www.wiesbadener-kurier.de/region/main-taunus/hofheim/8865588.htm

Gastspiel in Bad Neustadt im April 2010:
Gegen den Willen der Stadt hat der Zirkus angefangen, auf dem Festplatz sein Quartier aufzuschlagen. Gebucht hat der Zirkus den Platz als Hochseiltruppe, angereist ist er mit Elefanten. Auch mit der Plakatierung gibt es Probleme. Genehmigt werden 20 Plakate – plakatiert werden 84 Plakate. Die Stadt fühlt sich hinters Licht geführt, steht dem Zirkus hilflos gegenüber. Das Verwaltungsgericht Würzburg hat eine einstweilige Verfügung des Zirkus abgelehnt. Die Stadt lässt den Zirkus trotzdem auftreten, die Kaution wird um 1000 Euro erhöht. Es wird die Auflage erteilt, am Montag abzuziehen. Ohne jegliche Genehmigung geht der Zirkus mit einem der Elefanten durch die Innenstadt.
http://mobil.mainpost.de/lokales/art765,5550628
http://mobil.mainpost.de/lokales/art765,5549529

Gastspiel in Hofheim im März 2010:
„Gestern sind die Artisten in Hofheim angekommen – und haben sich gleich Ärger mit dem Ordnungsamt eingehandelt“, so die Schlagzeile des Höchster Kreisblatts vom 23.03.2010. Zirkusdirektor Hardy Weisheit hat Ärger mit der Stadt. Der Zirkus hat sich nicht an die im Vertrag geregelten Zeiten mit den Aufbauarbeiten gehalten und stattdessen seine Wagen am Straßenrand abgestellt, teilweise auf einem mit einer Schranke gesicherten Parkplatz. Da die Schranke noch geschlossen war, haben die Zirkus-Mitarbeiter einige Findlinge weggeräumt, einen Teil ihres Fuhrparks dann mit einem schweren Schlepper auf den Platz rangiert und dabei tiefe Fahrspuren hinterlassen. Die Stadtsprecherin I. Bernadelli äußert sich in der Presse, dass der Zirkus ein Chaos hinterlassen hat, z.B. breite Furchen, welche die Wiese durchziehen. Im Rathaus schätzt man, dass es rund 10.000 Euro kostet, die Wiese und den Fußballplatz wieder in Ordnung zu bringen. Mehrfach wird die Frankfurter Straße gereinigt, weil die abfahrenden Zirkuswagen jede Menge Dreck hinterlassen haben. Der Zirkus ist nicht auffindbar, er ist früher als geplant abgereist. Die hinterlegte Kaution reicht nicht aus, um die Schäden zu reparieren.
http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.7457146.de.htm
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/main_taunus/2494380_Zirkus-Elefanten-zertrampeln-Bolzplatz.html

Gastspiel in Speyer im März 2010
Ärger in Speyer: Der Zirkus meldet sich einmal als „Franken-Entertainment“, einmal als „Varieté-Theater Afrika“ an. Er entgeht behördlichen Zwangsmaßnahmen, indem er sich auf einem privaten Gelände einmietet.
Quelle: Persönliche Gespräche mit der Stadtverwaltung Speyer

Winterquartier in Landau im Januar 2010:
Die Familie Weisheit hat ihr Winterquartier auf dem ehemaligen Kasernengelände in Landau aufgeschlagen und nennt sich jetzt Zirkus Aladin. Der Zirkus bereitet dem Rathaus, beziehungsweise der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft
(DSK) Kopfschmerzen. Diese habe zwar im Dezember einen Vertrag mit Erhard Rühling geschlossen – nach DSK-Aussage der Schwager Hardy Weisheits, doch dieser beinhalte lediglich die Lagerung von Zeltmaterial. Die Truppe samt Tieren und Wagen halte sich nicht rechtmäßig auf dem Gelände auf, sie habe sich den „Zugang erschlichen“. Man versuche, den Vertrag fristlos zu kündigen. Die Stadtverwaltung hat die für Freitag geplante Sammelaktion des Zirkusses in der Innenstadt nicht genehmigt.
Die Rheinpfalz Nr. 17 vom 21.01.2010

November 2009:
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragt einen Strafbefehl gegen Hardi Weisheit wegen des Vorwurfs der mehrfachen Beleidigung und der Körperverletzung. Ausdrücklich bejaht die Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung „aufgrund der zahlreichen einschlägigen Vorstrafen“. Das Amtsgericht Stuttgart versucht seit Monaten, den Strafbefehl zuzustellen. (Az. 34 Cs 103 Js 91095/09).Das Verfahren wird wegen geringer Schuld nach § 153 II StPO eingestellt, genau wie das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Ulm.


Gastspiel in Ehingen im Oktober 2009
Der Zirkus täuscht die Stadt, indem er den Volksplatz als Hochseiltruppe bucht. Tatsächlich kommt der Zirkus mit Elefanten. Die Genehmigung hätte der Zirkus nicht erhalten, der Zirkus gelte als schwierig. Der Chef des Ordnungsamtes fühle sich getäuscht.
Ehinger Tagblatt vom 17.10.2009 http://www.suedwest-aktiv.de/region/ehingertagblatt/ehinger_tagblatt/4670962/artikel.php?SWAID=fd487e3a736ef3287cb20bcb861e7b7d
Weisheit verschwand aus Ehingen wieder mit falscher Zielangabe: Statt nach Neu-Ulm oder Senden zu fahren, tauchte er in Laupheim, Kreis Biberach auf. Auch dort fand er sich „mehr oder weniger unerlaubt“ (Ermittlungsbericht Polizeirevier Ehingen v. 04.11.2009) ein und verbreitete die Lüge, er würde aus dem Raum Geislingen kommen. Von Laupheim reiste er wieder ab ins Nirwana.

Gastspiel in Stuttgart im September 2009:
Passanten treffen am 14.09. in Stuttgart auf vier Elefanten. Die Passanten sagen aus, die Tiere seien ihnen ohne Aufsicht auf einem Fußweg entgegengekommen. Sie verständigten die Polizei. Der Zirkus behauptet, die Elefanten seien in Begleitung ausgeführt worden. Das Verwaltungsgericht aber hat dem Zirkus das "Ausführen von Elefanten auf öffentlichen Straßen und Wegen" verboten.
(aus Stuttgarter Nachrichten vom 15.09.2009 „Zirkuselefanten machen Spaziergang“ und http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2183503_0_2114_-gegen-den-willen-der-stadt-afrika-gib-zirkus-kommt-doch.html )

Der Zirkus lässt sich am 02.09.2009 unter - so die offiziellen Verlautbarungen der Stadt - Vorspiegelung falscher Tatsachen ohne Genehmigung auf einem Platz der Stadt Stuttgart nieder, nachdem er sich als „Zirkus Hot Afrika“ als Hochseilshow angemeldet hatte. Unter diesen Voraussetzungen wurde von der Stadt ein Vertrag abgeschlossen.
Nachdem deutlich wurde, dass der Zirkus mit Tieren auftreten würde und nicht alle hierzu erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen vorlagen, wurde dieser Mietvertrag wieder gekündigt. Parallel dazu hat das Amt für öffentliche Ordnung dem Zirkus untersagt, dass dieser mit seinen Tieren nach Stuttgart reist - mit Sofortvollzug.
Das Verwaltungsgericht hatte, nachdem der Zirkus Widerspruch gegen diese Untersagungsverfügung eingelegt hatte, auf einen Antrag nach Paragraph 80 Absatz 5 der Verwaltungsgerichtsordnung die aufschiebende Wirkung dieses Widerspruches wiederhergestellt. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat dem Zirkus enge Auflagen für die Unterbringung der Tiere (u. a. Elefanten) verordnet. Die Versäumnisse, die bei den vergangenen Gastspielen des Zirkus in Baden-Württemberg aufgetreten sind, wurden vom Amt für öffentliche Ordnung aufgegriffen und vom Verwaltungsgericht in Form von strengen Auflagen bestätigt. Das Amtsgericht Stuttgart hatte zivilrechtlich zuvor entschieden, dass ein wirksamer Vertrag zwischen dem Zirkusbetreiber und dem städtischen Tiefbauamt nicht zustande gekommen ist. Somit hat der Zirkus den städtischen Platz (in hoheitlicher Verwaltung des Tiefbauamtes) ohne gültigen Mietvertrag eingenommen.

Am 04.09. erhält der Zirkus einen Auflagenbescheid durch die Stadt Stuttgart.
Aus Tierschutzsicht müssen größere Auslaufflächen für einzelne Tiergruppen geschaffen werden. Um ein Ausbrechen der Elefanten zu verhindern, dürfen sich diese nur im Auslauf aufhalten, wenn - abgesehen von der technischen Sicherung - auch noch eine Aufsichtsperson anwesend ist. Gegen die fragwürdige Besetzung des Geländes kann die Stadt mit angemessenen Mitteln nichts unternehmen. Die Nutzung wird bei Beachtung der Auflagen geduldet.
Weitere Forderungen bleiben vorbehalten. Weitere Rechtsmittel behält sich Stadt ebenfalls vor.
Pressemeldungen der Stadt Stuttgart :
http://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/371111
http://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/370733

Gastspiel in Villingen-Schwenningen im August 2009:
„Aus einem Zirkus in Villingen ist am Montag ein Lama ausgebrochen. Autofahrer staunten nicht schlecht, als sie an der viel befahrenen Straße entlang des Zirkusgeländes plötzlich das exotische Tier sichteten“, heißt es im Südkurier am 4. August. Zu dieser Zeit gastiert o.g. Zirkus in Villingen-Schwenningen.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Ein-Lama-sucht-die-Freiheit;art372541,3887975

Gastspiel in Rottweil im Juli 2009:

Ein Elefant des Zirkus beschädigt ein Auto. Tierpfleger hatten den Elefanten-Freilauf genau um ein geparktes Auto herum platziert. Obwohl ein Zaun das Auto schützen sollte, riss ein Elefant am Dienstag das Nummernschild des Wagens ab. Der Zirkus kündigte außerdem an, dass Oberbürgermeister Ralf Broß auf einem Elefanten über den Wochenmarkt reiten werde. Der Rathauschef dementierte energisch. Stattdessen hätte er den Zirkus angewiesen, in keinem Fall mit einem der Dickhäuter über den Wochenmarkt zu ziehen.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/rottweil/Elefant-demoliert-Auto-Erneut-Kritik-an-Afrikas-Big-Circus-;art372529,3869815
http://www.badische-zeitung.de/afrikas-big-circus-kastelt-auto-im-elefantengehege-ein--17433240.html
und Darmstädter Echo vom 23.07.2009 (dpa) sowie weitere Artikel

Gastspiel in Tuttlingen im Juni 2009:
Die Polizei in Tuttlingen musste beim Einfangen eines ausgebüchsten Elefanten helfen.
Die Leitkuh überquerte die vierspurige Bundesstraße 311 um Blätter von den Bäumen zu pflücken. Die Bundesstraße wurde kurzfristig gesperrt und Radiosender warnten vor der Gefahr. Man vermute einen Werbegag, so die Zeitung, da die Elefanten bereits in verschiedenen Städten ausgebrochen sind. Dabei haben sie beträchtlichen Schaden angerichtet.
http://www.szon.de/lokales/tuttlingen/stadt/200906300269.html und
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/tuttlingen/Ausgebuexter-Elefant-erschreckt-Autofahrer;art372539,3834538

Gastspiel in Waldkirch im Juni 2009:
"Die jüngsten Querelen gibt es in Waldkirch. Die Weisheits führten kein ganz unproblematisches Unternehmen, heißt es diplomatisch im Rathaus."… "Waldkirch ist nur ein Beispiel." … "In Lörrach brach einer der Elefanten aus und demolierte einen Spielplatz." (Auszug aus Badische Zeitung vom 03.Juni und 10. Mai 2009) http://www.badische-zeitung.de/afrikas-big-circus-in-suedbaden-ein-wanderndes-problem und http://www.badische-zeitung.de/ein-elefant-im-sandkasten

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat "Afrika Big Circus" abgemahnt. Grund sind die Freikarten, von denen der Zirkus nach eigenen Angaben 3000 in Freiburg verteilt hat. Auf den Zetteln stehe zwar "Freikarte", im Kleingedruckten heiße es, dass man sich einen Kostenbeitrag von fünf Euro vorbehalte. (Auszug aus Badische Zeitung vom 18.04.2009) http://www.badische-zeitung.de/freiburg/abmahnung-fuer-afrikas-circus--13950335.html

Gastspiel in Lörrach im Mai 2009:
"Ihren Augen trauten mehrere Personen nicht, welche sich am Samstagnachmittag auf dem Kinderspielplatz Beim Haagensteg / Grütt in Haagen aufhielten. Gegen 15.40 Uhr erschien dort ein ausgewachsener Elefant ohne Begleitung und "vergnügte" sich auf dem Spielplatz. Er beschädigte einen Kinderwagen, ein Fahrrad mit Anhänger, eine Laterne, ein Schild, ein Schaukelgerüst, ein Klettergerüst und eine Sitzbank und diverse Spielgeräte. Ein Passant verständigte den nahegelegenen Zirkus."
(Auszug aus dem Polizeibericht des Südkurier Nr. 107 / LR vom 11.05.09)

Gastspiel in Emmendingen im Mai 2009:
In Emmendingen stand der Zirkus unerlaubterweise zuerst im Wasserschutzgebiet. http://www.badische-zeitung.de/zirkus-muss-zweimal-aufbauen--15526824.html

Gastspiel in Rheinfelden im Mai 2009:
…"Afrikas Big Circus hat sich auf einem landwirtschaftlichen Grundstück zwischen der B 316 und der Mouscron-Allee niedergelassen. Obwohl die Stadt dem Juniorchef des Berliner Familienunternehmens, Hardy Weisheit, mitgeteilt hat, er solle den Platz räumen, wollte der bleiben". …"einer davon (Anmerkung PETA: gemeint ist ein Elefant) war übrigens in der vergangenen Woche in Lörrach auf einen Kinderspielplatz entflohen und hatte dort im Spiel einige Schäden verursacht. Andere Besucher, wie etwa Andreas Föhn von der Bauverwaltung ärgern sich darüber, dass der Zirkus nach Rheinfelden gekommen ist, obwohl ihm zuvor eine Absage erteilt worden war."… (Auszug aus Suedkurier.de) http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Rheinfelden-Freizeit;art372615,3767959
Laut Tierschutzverein Rheinfelden waren die Tiere auf dem Privatgrundstück nicht mit Wasser versorgt. "Nur Dank der Rheinfelder Feuerwehr die freiwillig sofort wenigstens die Tiere versorgten, war dort Wasser vorhanden!" (Schreiben Tierschutzverein an PETA)

Gastspiel in Wuppertal im April 2008:
Strafanzeige wegen Körperverletzung/Auseinandersetzung bei Zirkus-Kontrolle
Aufgrund diverser Bürgerbeschwerden kontrollierten am gestrigen Nachmittag, gegen 17.15 Uhr, Mitarbeiter des Wuppertaler Ordnungsamtes einen Zirkus an der Uellendahler Straße in Elberfeld. Anrufer hatten sich darüber beschwert, dass das Gelände nicht ausreichend gesichert sei und Kinder auf das Gelände gelangen konnten. Als die Mitarbeiter des Ordungsamtes das Gelände betraten und Fotos machten, wurde einer von ihnen vom 41-jährigen Berechtigten des Zirkus körperlich angegangen und beleidigt. Gegen den 41-jährigen wurde Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet. (Auszug aus Stadtnetz-Wuppertal vom 18.04.2008)
http://www.stadtnetz-wuppertal.de/article37008-9193.html

Gastspiel in Duisburg im Januar 2008:
"Trotz Verbot, erklärt dagegen FC-Taxi-Vorsitzender Schmolzek, habe sich die komplette Truppe des "Big Afrika Circus" in der Nacht vom 11. auf den 12. Januar in der Zeit von drei bis acht Uhr morgens Zugang zum Gelände verschafft. Der FC Taxi erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Eine Genehmigung der Stadt hatte es ebenfalls nie gegeben. An eine Räumung war laut Schmolzek kurzfristig nicht zu denken. "Wegen all der Tiere", für die auf die Schnelle kein Raum hätte beschafft werden können.
(Auszug aus Der Westen vom 24.01.2008) http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2008/1/24/news-18658988/detail.html

Gastspiel in Kall im Juli 2007:
"Kurz entschlossen hob sie mit ihrem Rüssel das Auto an. "Um etwa 30 Zentimeter", beobachtete Getränkeshop-Mitarbeiter Fritz Müller. Als genügend Platz war, futterte "Gandi" den Strauch, dessen Reste sie entwurzelte und auf den Parkplatz schleuderte. Auf dem Rückweg "wackelte" der Dickhäuter mit seinem überdimensionalen Hinterteil und brachte dem Auto so weitere Beulen bei." (Auszug aus Kölnische Rundschau vom 26.07.2007)
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1182956215679.shtml

Gastspiel in Duisburg im Dezember 2006:
…"Ein bei einer Verkehrskontrolle aus einem Zirkuswagen ausgebüxter Elefant hat in Duisburg für Aufregung gesorgt. Das Tier trottete gemächlich durch die Straßen und legte nach Polizeiangaben einen "Riesenhaufen" hin. Später sei der Elefant "freiwillig" wieder in den Wagen zurückgekehrt, hieß es. Zu dem ungewöhnlichen Vorfall war es gekommen, als die Polizei einen Lkw mit Anhänger wegen defekter Bremslichter kontrollierte. Bei näherer Überprüfung hätten die Beamten an dem Fahrzeug zudem einen bis auf die Grundsubstanz abgefahrenen Reifen bemerkt und daraufhin dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt. Für den im Anhänger befindlichen Elefanten sei ein Ersatzanhänger bestellt worden. Bei dem geplanten Umzug des Tieres habe sich der Zirkusmitarbeiter offenbar aus Wut über die Lkw-Stilllegung unkooperativ gezeigt und den Elefanten aus dem Anhänger vertrieben. Wegen des Vorfalls waren den Angaben zufolge mehrere Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Geprüft werde nun, ob dieser Einsatz von dem Zirkus bezahlt werden muss." (Auszug aus RP online vom 29.12. 2006) http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/391476/Elefant-bei-Verkehrskontrolle-freigelassen.html

Gastspiel in Lüdenscheid im März 2004:
… "Zurzeit liegen in zahlreichen Geschäften der Innenstadt "Gratiskarten" aus. Und nur derjenige, der ganz genau hinschaut, liest - sehr klein gedruckt - am unteren Rand dieser Karten von einem "Kostenbeitrag fünf Euro". Sehr groß gedruckt ist dagegen der Schriftzug "Gratiskarte - Zum Kennenlernen."… "Die Verbraucher-Zentrale sieht hier durchaus eine Form von unlauterem Wettbewerb, da der Besucher falschen Annahmen folgend zum Zirkus komme. An der Kasse werde ihm dann - rein juristisch gesehen - ein neues Angebot unterbreitet. Er sei also frei in seiner Entscheidung, dieses anzunehmen oder auszuschlagen. Gerade diese Option mache es schwierig, rechtlich gegen diese Praktiken anzugehen. Die Verbraucherschützer weisen allerdings daraufhin, dass eine formelle Beschwerde bei den Ordnungsbehörden über einen Zirkus, der mit solchen Methoden der Zuschauerwerbung arbeite, durchaus Folgen haben könne. Das Unternehmen könne möglicherweise abgemahnt werden und müsse seine Marketing-Methoden dann wohl ändern."
(Auszug aus Lüdenscheider Nachrichten vom 13.03.2004)
http://www.come-on.de/lokales/ln/story.jsp?id=143390

Gastspiel in Wuppertal im März 2004:
Vier Elefanten marschieren herrenlos und unbewacht über Wuppertaler Bürgersteige. Verschreckte Anwohner informierten die Polizei.
Quelle: Artikel der Westdeutschen Zeitung vom 3. März 2004 von Jan Drees

Gastspiel in Oldenburg vom 20.05. 2003:
Der Zirkus provozierte erneut Ärger mit der Weser-Ems-Halle. Er hatte sich als Manegentheater angekündigt, nicht als Zirkus mit Tieren. Zur Deeskalation willigte die Weser-Ems-Halle auf "kleine Tiere" ein, Hardy Weisheit versprach, nur mit Mini-Ponys, Hunden und Lama-Babys zu kommen. Trotzdem reiste er mit all seinen Großtieren an, inkl. der Elefanten. Entgegen dem Verbot traten diese Tiere auch in der Manege auf. Die Weser-Ems-Halle billigt das Bleiben bis Montag, 2.Juni 2003 8.00 Uhr zu, ansonsten werde zwangsgeräumt.
Eine Elefantenkuh musste mit einem Kran auf dem Gelände der Weser-Ems-Halle aus einer Matschwiese befreit werden - das Tier war bis über den Bauch eingesunken.
Es gab erneut Beschwerden wegen der Freikarten, die gar keine waren, da die Besucher trotzdem bezahlen mussten.
(Auszug aus Nordwest-Zeitung).

Gastspiel in Vechta vom 12.05.bis 22.05.2003:
Der Elefant Gitana (Schitana) brach am 21.05. aus und war ca. 45 Minuten außer Kontrolle. Hardi verfolgte und tracktierte das Tier mit einem Elektroschockgerät. (Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet, Zeugen sind vorhanden.)

Gastspiel in Osnabrück Anfang Oktober 2002:
"..... "musste er sich dann flugs verabschieden, um einen ausgebüxten Elefanten zu überzeugen, sich doch wieder zu den anderen Kühen zu gesellen".
(Neue Osnabrücker Zeitung vom 10.10.02).

Gastspiel in Detmold vom 26.9. bis 3.10.2002:
Der Zirkus meldet eine Hochseilvorführung an auf einem Gelände des Bundesvermögensamtes (ehem. Militärgelände). Dort ist auch ein Landeplatz (Sondernutzung für Segelflugzeuge). Die vereinbarten 2500qm hat der Zirkus nicht in Anspruch genommen, dafür hat er sich auf einer anderen Fläche breit gemacht, die eigentlich einem Schäfer vorbehalten war. Er setzt die Behörden mit den Worten unter Druck: "Wenn ihr mich nicht spielen lasst, dann sitz ich eben hier fest".
Es steht derzeit (1 Tag vor Spielbeginn) noch nicht fest, ob eine Genehmigung erteilt wird, da das Zelt die 8m Höhe überschreitet, die aus Sicherheitsgründen (Flugverkehr) vorgegeben waren. (Liegenschaftsamt der Stadt Detmold, Herr Hohnecker).

Gastspiel in Lemgo vom 3. bis 8. September:
Auch hier: "Ärger ohne Ende". Der Zirkus hat sich als reine Akrobatik angemeldet. Als die städt. Sachbearbeiterin dann die Plakate mit Tieren sah und einen Zirkusnamen, der so nicht angemeldet war, hieß es, die Druckerei habe die falschen Plakate geliefert. Der Zirkus bestätigte ausdrücklich nochmals, dass er ohne Tiere käme. Als in der Presse dann die Tiere angekündigt waren, hieß es, der Zirkus musste die Tiere vorübergehend vom Bruder dringend aufnehmen, sie werden aber nicht in der Vorstellung sein. Als die Tiere dann doch in der Vorstellung waren, hieß es, jetzt seien eben 2 Zirkusse da. Sein Bruder und er. Zudem hatte der Zirkus einen Veranstaltungstag auf dem Anmeldeformular unterschlagen. 4 Tage Spielzeit angegeben, auf den Plakaten aber mit 5 Tagen geworben. Die Elefanten sind ohne Genehmigung spazieren geführt worden. Die Stadt sei 3-4mal bewusst angelogen worden. Es seien Schäden entstanden, Abfälle zurückgelassen und Bäume von den Tieren kahlgefressen worden. Der Zirkus darf nicht mehr in Lemgo gastieren.
(Frau Bernhard, Stadt Lemgo)

Gastspiel in Marburg im August 2002:
Mehrmals waren die Elefanten unterwegs. Einige Ausflüge waren genehmigt, andere nicht.
Eine Familie mit zweijährigem Kind näherte sich der Wiese, wo die Elefanten angebunden standen und fütterte eines der Tiere. Laut Familie sei der Platz nicht abgeschrankt gewesen. Ein Elefant riss sich los, die Familie flüchtete ins Auto. Der Elefant legte den Kopf zurück, die Ohren beiseite und machte auf Angriff, so der Betroffene. Das Tier habe mit dem Rüssel und Stoßzähnen auf das Wagendach geschlagen und dann Rüssel und Stoßzahn ins Autoinnere gesteckt. Der Elefant habe den Wagen angehoben und durchgeschüttelt.
Auch in Marburg gab es im Vorfeld Ärger. Der Zirkus hatte sich wieder als Artistengruppe angemeldet, die Tiere aber verschwiegen. Schließlich stellte die Universität einen Platz von 20 x 20m zur Verfügung. Der Zirkus drohte der Behörde eine Platzbesetzung auf dem Messegelände an, dort seien Wagen des Zirkus abgestellt gewesen, die die Behörde abschleppen ließ. Die Behörden hatten Angst, dass der Zirkus den Sommer über in Marburg bleibt. Sie lenkten ein, durch den Auftritt werde man ihn am schnellsten wieder los.
Auch hier gab es Ärger mit angeblichen Freikarten. Die Besucher sollten dann doch Eintritt bezahlen.
Marburger Neue Zeitung (Zusammenfassung mehrerer Berichte)

Gastspiel in Gießen vom 11. bis 21. Juli 2002:
Der Zirkus hat sich als Hochseilartistik angemeldet und einen Platz von 30x30m gemietet. Belagert hat er dann aber ca. 10000qm. Er ist ohne Genehmigung mit den Elefanten durch die Innenstadt gelaufen. Er wird aufgrund verschiedener Auseinandersetzungen in Gießen keine Genehmigung mehr erhalten.
(Aussage von Hans Martin, Leiter Stadtmarketing).

Gastspiel in Bad Münstereifel im Juni 2002:
Es kam zu einer Schlägerei zwischen einer Hochzeitsgesellschaft und den Zirkusleuten
"Laut Polizei gingen die Zirkusleute mit Schaufeln auf die Türken los, die dementsprechend erheblich verletzt wurden. Unmittelbar danach wuchs sich der Streit bedrohlich aus" ...
(Kölner Stadtanzeiger vom 02.06.02)

Gastspiel in Alsfeld im Mai/Juni 2002:
Der Zirkus meldet sich ohne Tiere an, erscheint dann aber mit seinen ganzen Tieren.
(Aussage des Herrn Wigbert Hill, Hessenhalle Alsfeld)

Dezember 2001
Aus einem Schreiben einer Amtstierärztin des Kreises Bad Dürkheim bezüglich eines Gastspiels des Zirkus Hardy Weisheit in Hassloch:
„Kontrollen ergaben tierschutzrechtliche Beanstandungen in der Unterbringung der Großpferde, Kameliden und der Hunde (Anbindung von Hunden in einer zwingerähnlichen Unterbringung, Einstellen von je zwei Großpferden bzw. Kameliden in 3m x 3m großen Boxen mit zusätzlicher Anbindung.

Die Kontrollen wurden in einer angespannten Atmosphäre durchgeführt. Anlässlich einer Kontrolle wurde Personenschutz durch die Polizei angefordert.“


Gastspiel in Karlsruhe im August 2001:
Ein Elefant drückte den Elektrozaun seiner Einzäunung nieder und marschierte los. Der Elefant wurde am direkt angrenzenden Ostring von einem Autofahrer entdeckt. (Ka-news für Karlsruhe vom 16.August 2001, Zusammenfassung)

"Bei dem Versuch, das Zirkusgelände und die Elefanten zu fotografieren, war eine ka-news Reporterin mit den Worten: "Hören Sie auf, sonst lassen wir die Hunde los!" bedroht worden" (Auszug aus ka-news.de vom 10.08.2001) http://www.ka-news.de/nachrichten/karlsruhe/Karlsruhe;art86,16994

Gastspiel in Backnang im Juli 2001:
Ärger bereitet das Gastspiel in Backnang. Der Zirkus machte sich ungenehmigt direkt an der Bundesstraße breit, nun wird der Backnanger Freibadparkplatz blockiert. Walter Schmitt, Erster Bürgermeister in der Gerberstadt im nördlichen Rems-Murr-Kreis, indes war stinksauer: "Wir hatten keine Ahnung." Seine Beamten seien "auf Kreuz gelegt worden" und er fühle sich "genötigt und vergewaltigt". Statt der erwarteten Elefanten erschien indes der gesamte Tross samt Tieren, Wagen und Zelt. Der Standort an der vielbefahrenen Bundesstraße sei viel zu gefährlich, es gäbe keine Zufahrt und nicht mal einen Wasseranschluss.
(Stuttgarter Nachrichten vom 3.Juli 2001, Auszüge):

Juni 2001
Aus einem Schreiben der Veterinärbehörde Landratsamt Main-Tauber-Kreis (auszugsweise):
„Durch die nicht verhaltensgerechte Unterbringung und die Einschränkung der Möglichkeit zu artgemäßer Bewegung wurden den vier Elefanten erhebliche, vermeidbare Leiden zugefügt.

Durch die nicht verhaltensgerechte Unterbringung und die Einschränkung der Möglichkeit zu artgemäßer Bewegung wurden den 10 Ponys, sechs Lamas und zwei Dromedaren erhebliche, vermeidbare Leiden zugefügt.

Durch die nicht verhaltensgerechte Unterbringung wurden den 7 Hunden erhebliche, vermeidbare Leiden zugefügt.

Am 01.06.2001 wurde die am 02.02.2000 durch das Landratsamt Riesa-Großenhain Herrn Hardy Weisheit erteilte § 11-Erlaubnis durch den Unterzeichner per mündlichen Verwaltungsakt formell eingezogen und für ungültig erklärt. Eine schriftliche Bestätigung wird folgen. Das Dokument mit der Erlaubnis befindet sich noch im Besitz von Herrn Hardy Weisheit, da dieser zunächst unter Hinweis auf das Fehlen eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses die Herausgabe verweigerte, dann aber behauptete, sein Bruder habe auf der Suche nach neuen Veranstaltungsplätzen sämtliche Unterlagen mitgenommen. Wir bitten um Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens i.S. von Ziff. I Nr. 1 bis 4.“


Verurteilung wegen Tierquälerei im Oktober 2000:
Jonny Weisheit erhielt am 17.Oktober 2000 wegen Tierquälerei 7 Monate Gefängnis auf Bewährung und ein Jahr Haltungsverbot für Elefanten.
(Elefanten-Schutz Europa e.V.)

Gastspiel in Wasserburg im September 2000:
"Vier Elefanten auf Ausflug", vier Elefanten des Zirkus Don Carlos marschierten unbemerkt durch die angrenzende Siedlung...
(Oberbayerisches Volksblatt vom 4.9.0)

Gastspiel in Augsburg im Mai 1999:
Marcus Linder, Elefantenchefpfleger im Zoo Augsburg stand am Außenpaddock, in dem sich vier Elefanten befanden. Vor seinen Augen warf eine afrikanische Elefantenkuh ein nasses Heubüschel auf den Elektrozaun, wodurch dieser zusammenfiel. Die Elefantenkühe machten Anstalten, das Gehege zu verlassen, wurden jedoch durch den zufällig anwesenden Elefantenpfleger Linder zurückgehalten, so lange, bis Zirkusmitarbeiter den Zaun notdürftig zusammengeflickt hatten.
(Elefanten-Schutz Europa e.V.)


Gastspiel in Traunstein im April 1999:
Auseinandersetzungen mit der Behörde wegen unzumutbarer hygienischer Zustände. Nach Abzug des Zirkus waren Berge von Mist zurückgelassen und der Platz nicht desinfiziert worden. Schließlich musste die Stadt die Säuberung übernehmen. Der Zirkus haute ohne Platzübergabe ab. Elternbeiräte fühlten sich betrogen. In Schulen wurden Freikarten verteilt, aber es musste an der Kasse der reguläre Eintritt bezahlt werden. Der Zirkus beantragte ursprünglich 60x60m für Hochseil- und Artistenprogramm, tatsächlich baut ein "ausgewachsener" Zirkus mit klass. Programm auf. Ein totes Lama lag in seiner Blutlache herum. Auf Beitreibungsmaßnahmen wegen offenkundiger Aussichtlosigkeit wollte die Stadt verzichten.
(aus Protokoll der Stadt Traunstein)

Winterquartier in München/Oberschleißheim Nov.1997 bis April 1998:
Miriam, eine stark geschwächte Elefantenkuh des Zirkus Don Carlos (TB positiven) konnte nur noch wegen eines starken chronischen Nierenleidens durch Einschläfern erlöst werden. Nach Auskunft von Elefantenexperten die Folge von schlechter Haltung (Kälte, Nässe, Mangelernährung). Ein zweiter Elefant "Dunja" wurde von der Unteren Naturschutzbehörde beschlagnahmt. Das Tier war völlig verwahrlost. Anmerkung: Dunja ist im Zoo Hannover und darf laut Hannoversche Allgemeine vom 09.09.2002 dort bleiben. Das Tier sei bei der Übernahme durch den Zoo im März 1998 verwahrlost gewesen. Danach meldete Ewald Sperlich, der Direktor des Zirkus Royal Ansprüche auf Dunja an. Er behauptete, dass Dunja 1971 geboren sei und ihm gehöre. Die Gutachter des Zoos hielten dagegen, das Tier sei zehn Jahre jünger und damit nicht identisch mit dem Sperlich-Elefanten. Das Verwaltungsgericht Hannover entschied zu Gunsten des Zoos.
Anmerkung von PETA: Tierschützer haben den schlechten Zustand und die tierquälerische Haltung von "Miriam" und "Dunja" seit 6/97 den Behörden angezeigt. Ein Zootierarzt in Stuttgart bescheinigte im Sommer 1997 den schlechten Zustand, dessen Ursache "nur ausführliche tierärztliche Untersuchungen klären kann". Diese Untersuchung blieb aus, und offiziell hieß es: "Alles in Ordnung", bis dann endlich im November 1997 das Veterinäramt München tätig wurde (s.o.).

Der Zirkus trennte sich vorübergehend und erhielt wegen Uneinsichtigkeit und Unzuverlässigkeit massive Auflagen von den Behörden und eine befristete §11 Genehmigung. Jonny Weisheit wurde eine eigene Genehmigung versagt wegen eines laufenden Ermittlungsverfahrens. Der Zirkus setzt sich vermutlich nach Österreich ab, wo niemand die Einhaltung der Auflagen zur Umsetzung der tierschutzgerechten Haltung und damit die Voraussetzungen für die Sicherheit weiterverfolgen kann.
(Süddeutsche Zeitung Nr. 84, (Zusammenfassung)

Bundeszentralregisterauszug vom 1.12. und 2.12.1998 (Zusammenfassung):
Jonny Weisheit wurde bereits in 3 Verfahren verurteilt. Unter anderem wegen gemeinschaftlicher Freiheitsberaubung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis und vorsätzlicher Körperverletzung.
Hardy Weisheit wurde rechtskräftig verurteilt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Nötigung und wurde außerdem seit 26.10.1998 von der Staatsanwaltschaft Landshut wegen Strafverfolgung gesucht.

Gastspiel in Memmingen im Mai 1998:
Vier Elefanten brachen bei o.g. Gastspiel aus. Sie hatten den Elektrozaun niedergetrampelt und trotteten in Richtung Autobahn Lindau. (Elefanten-Schutz Europa e.V.)

Gastspiel in Kempten im April 1998:
Eine Beamtin geriet in Rangelei mit einem verantwortlichen Zirkusmitglied wegen eines auf dem Zirkusgelände abgestellten Autos, dessen Halter zur Festnahme ausgeschrieben war. Weitere Zirkusmitglieder eilten ihrem Kollegen mit erhobenen Stöcken in der Hand zur Hilfe! "Deeskalation durch Rückzug der Polizei", war die Schlagzeile.
(AZ Kempten vom 18.April 1998 Nummer 89, Zusammenfassung)

PETA informiert alle bundesdeutschen Städte im Oktober 1997:
Im Oktober 1997 erhielten alle Stadtverwaltungen Post von PETA. Hier wird u.a. über den Fall Zirkus Don Carlos berichtet und seine Gewaltbereitschaft gegenüber Behörden ("Ich jage meine Elefanten durch die Stadt"). Außerdem informiert das Schreiben über die Ergebnisse der Gesundheitsministerkonferenz (1994, GMK), dass Tiere in Wanderzirkussen i.d.R. nicht artgerecht gehalten und nicht ausreichend gefüttert und betreut werden, dass Uneinsichtigkeit und fehlende finanzielle Mittel i.d.R. eine dauerhafte Verbesserung der Situation verhindern und Vollzugsmaßnahmen meistens unvollzogen blieben. Langfristig würden die finanziellen Mittel für Umschulungsmaßnahmen (Zirkusaussteiger) niedriger liegen als die langfristigen Belastungen der öffentlichen Hand in Form von Sozialhilfe oder Kosten für Verwaltungsmaßnahmen zur Ahndung von Verstößen gegen Tierschutzbestimmungen.

Gastspiel in Buchenau/Fürstenfeldbruck im November 1997:
"Elefantenjagd in der Buchenau"
Beide Zeitungen berichten über entflohene Elefanten des Zirkus Don Carlos.
(Süddeutsche Zeitung vom 4.11.97 und Stuttgarter Nachrichten vom 5.11.97 Zusammenfassung)

Gastspiel in Stuttgart 1997:
Der persönliche Mitarbeiter von Ordnungsbürgermeister Jürgen Beck rechnet damit, dass dem Liegenschaftsamt am Ende eine größere Rechnung ins Haus steht: "Die offensichtliche Unzuverlässigkeit des Zirkusses kostet Zehntausende von Mark".
Der Zirkus lässt ein Chaos zurück.
(Stuttgarter Nachrichten vom 9. und 30.Juli 1997, (Zusammenfassung)

Der Zirkus ist weg, doch der Ärger geht weiter. Nach Abzug des Zirkus sieht der Platz aus wie ein Acker. Das Liegenschaftsamt fühlt sich vom Zirkus hereingelegt. "Wir haben nicht gewusst, dass die mit Elefanten kommen".
(Auszug aus Stuttgarter Zeitung vom 30.Juli 1997).

Elefant reißt Trägerstange des Stallzeltes ein, Mitte Juli 1997:
(Zeugenaussagen liegen PETA vor).

In Stuttgart Elefantenaufruhr während der Tierschau am 12.07.97:
Zuschauer wichen ängstlich zurück, Elektroschockgerät kam zum Einsatz.
(Zeugenaussagen liegen PETA vor.)

Stuttgarter Nachrichten vom 10.07.97 (Zusammenfassung):
"Weiter Ärger um den Zirkus", "Prügelei und Tier-Ausflüge".
Es gab einen handfesten Streit zwischen Personal und Besuchern, es wurde wegen Körperverletzung ermittelt. Erneut waren Tiere an einer vielbefahrenen Bundesstraße ausgebrochen.

Ludwigsburger Kreiszeitung vom 27.06.97 (Zusammenfassung):
Nach Angaben der Stadtverwaltung (Rudolf Scheithauer) hielt der Zirkus Tiersschutzbestimmungen nicht ein und war auch nicht in der Lage, Sicherheitsbestimmungen einzuhalten. Der Zirkus sei bereits in anderen Städten dadurch aufgefallen, dass er Sicherheitsbestimmungen ignorierte

Stuttgarter Zeitung und Bild-Stuttgart vom 27.Juni 1997 (Zusammenfassung):
"Zirkus provoziert Ärger mit der Polizei".
Die Behörden wollten 4 Pferde beschlagnahmen. Hardi Weisheit schwang sich auf einen Elefanten und drohte den Behörden und der Polizei, die Tiere loszulassen. Notfalls werde er die Herde durch die Stadt trampeln lassen .... . Außerdem ist ein Elefant entgegen den Absprachen quer durch die Fußgängerzone geführt worden.
"Ich jage meine Elefanten durch die Königstraße".
Hardy Weisheit wurde wegen diesem Vorfall 1998 rechtskräftig verurteilt wegen "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Nötigung"

Gastspiel in Stuttgart im Juni/Juli 1997:
Auch hier hat sich der Zirkus nicht mit der gesamten Tierzahl angemeldet. Der Platz, direkt an einer befahrenen Bundesstraße, war für die ordnungsgemäße Haltung und Bewegung der vielen Tiere völlig ungeeignet. Der Ärger war vorprogrammiert.

Gastspiel in Reutlingen im April 1997:
"Wir werden die Stadt verdrecken, belagern, kaputtmachen und das Sozialamt schädigen" (Don Carlos gegenüber der Presse).
"Bei der Stadt fühlt man sich veräppelt. Zu Recht. Don Carlos hat sich
seine Konzession schlichtweg erschwindelt".

"Über die weiß doch mittlerweile jede Stadtverwaltung in Deutschland Bescheid, lachte gestern ein leidgeprüfter Kollege - und sprach im Falle von Don Carlos von Schwindlern und Betrügern".
"Mit der Reutlinger Masche hätten sie sich durch die gesamte Republik gemogelt".
"Wenn wir diesen Namen hören, gehen bei uns sämtliche rote Lämpchen an", stöhnt man auch in Recklinghausen. Dort weigerte sich der Zirkus wieder abzurücken - und ging erst als Stromkosten und Platzmiete erlassen wurden".
"In Pforzheim landete der Riesen-Zirkus um Don Carlos sogar vor dem Kadi. Direktor Weisheit forderte dort am Ende Spritkosten für den Abzug und drohte wiederholt seine Elefanten durch die Fußgängerzone zu treiben".
"Geleimt fühlen sich auch die Mannheimer".
(Südwestpresse vom 5.April 1997, Auszüge)

Winterquartier Kaiserslautern 1996/97 (Zusammenfassung):
Während des Gastspiels in KL (1996/1997) wurde die Elefantennummer und die Bärennummer (damals führte der Zirkus noch Bären mit) zur akuten Gefährdung der Zuschauer. Die Elefanten gebärdeten sich aggressiv. Viele in den vordersten Reihen sitzende Personen flüchteten ängstlich in den hinteren Teil des Zeltes. Das Zelt selbst hätte, sofern eine Überprüfung durchgeführt worden wäre, aus sicherheitspolizeilichen Gesichtspunkten zur Veranstaltung nicht freigegeben werden dürfen. Verankerungen waren lose oder fehlten, Böden wippten. Der Vorgang dürfte bei der Stadtverwaltung KL bekannt sein.
(Schreiben des Tierschutzverein Kaiserslautern, Wilhelm Klein, auch Pressesprecher der örtlichen Polizei).

Circus Zeitung Nr. 6/96 (Zusammenfassung):
Die Circus-Zeitung weist auf die "Masche" des Zirkus Don Carlos hin, Freikarten zu verteilen, die aber (natürlich kleingedruckt) die Tierschaupflicht (je nach Platzkategorie zwischen 6. - und 20. -DM) beinhalten. Sie berichtet weiter, dass Don Carlos sich häufig als "Hochseilshow" oder "Liliputanercircus" oder "Manegentheater ohne Tiere" anmeldet, und sich dann plötzlich als Zirkus Don Carlos entpuppt. Der Zirkus soll laut Artikel auch Unwahrheiten verbreiten bezüglich seiner Herkunft, Auszeichnungen etc.

Gastspiel in Frankfurt a.M. im Frühjahr 1996:
"Erst jetzt haben wir von den massiven Mängeln an den baulichen Einrichtungen während ihres Gastspiels in unserer Stadt Kenntnis erhalten, die mit einer massiven Gefährdung der Besucher einherging. Insbesondere Ihre mangelnde Bereitschaft, einen Betrieb zu führen, der den Sicherheitsanforderungen genüge tut, die bis hin zur massiven Behinderung, Beleidigung der Ordnungskräfte reichte und in Angriffen auf Polizeikräfte gipfelte, mit deren Hilfe Sicherheitsanforderungen überhaupt erst durchgesetzt werden konnten."
(Auszug aus einem Schreiben der Stadt Frankfurt am Main an Zirkus Don Carlos).
Winterquartier Kaiserslautern 1996/97 (Zusammenfassung):
Während des Gastspiels in KL (1996/1997) wurde die Elefantennummer und die Bärennummer (damals führte der Zirkus noch Bären mit) zur akuten Gefährdung der Zuschauer. Die Elefanten gebärdeten sich aggressiv. Viele in den vordersten Reihen sitzende Personen flüchteten ängstlich in den hinteren Teil des Zeltes. Das Zelt selbst hätte, sofern eine Überprüfung durchgeführt worden wäre, aus sicherheitspolizeilichen Gesichtspunkten zur Veranstaltung nicht freigegeben werden dürfen. Verankerungen waren lose oder fehlten, Böden wippten. Der Vorgang dürfte bei der Stadtverwaltung KL bekannt sein.
(Schreiben des Tierschutzverein Kaiserslautern, Wilhelm Klein, auch Pressesprecher der örtlichen Polizei).

Circus Zeitung Nr. 6/96 (Zusammenfassung):
Die Circus-Zeitung weist auf die "Masche" des Zirkus Don Carlos hin, Freikarten zu verteilen, die aber (natürlich kleingedruckt) die Tierschaupflicht (je nach Platzkategorie zwischen 6. - und 20. -DM) beinhalten. Sie berichtet weiter, dass Don Carlos sich häufig als "Hochseilshow" oder "Liliputanercircus" oder "Manegentheater ohne Tiere" anmeldet, und sich dann plötzlich als Zirkus Don Carlos entpuppt. Der Zirkus soll laut Artikel auch Unwahrheiten verbreiten bezüglich seiner Herkunft, Auszeichnungen etc.

Gastspiel in Frankfurt a.M. im Frühjahr 1996:
"Erst jetzt haben wir von den massiven Mängeln an den baulichen Einrichtungen während ihres Gastspiels in unserer Stadt Kenntnis erhalten, die mit einer massiven Gefährdung der Besucher einherging. Insbesondere Ihre mangelnde Bereitschaft, einen Betrieb zu führen, der den Sicherheitsanforderungen genüge tut, die bis hin zur massiven Behinderung, Beleidigung der Ordnungskräfte reichte und in Angriffen auf Polizeikräfte gipfelte, mit deren Hilfe Sicherheitsanforderungen überhaupt erst durchgesetzt werden konnten."
(Auszug aus einem Schreiben der Stadt Frankfurt am Main an Zirkus Don Carlos).