Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen

In der Bekleidungsindustrie werden Jahr für Jahr Millionen Tiere ausgebeutet und getötet. Im Namen der Mode werden sie weltweit beispielsweise auf Pelzfarmen in winzigen Drahtkäfigen gehalten. Im Schlachthaus wird ihnen die Kehle durchgeschnitten, um aus ihrer Haut Leder herzustellen. Auch Krokodile, Schlangen und weitere Tiere leiden in der grausamen Lederindustrie für sogenanntes Exotenleder. Für die „Produktion“ von Wolle werden ihnen Schnittwunden zugefügt. Für die Herstellung von Seide werden sie lebend verbrüht.

Vielen Menschen ist die immense Quälerei nicht bewusst, die Tieren für die menschliche Bekleidung angetan wird. Daher entlarvt PETA die schockierende Wahrheit hinter Pelzkragen, Lederschuhen, Seidenschals und Wollpullovern.

Tiere leiden für Pelz, Leder, Daunen, Wolle und Seide

Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr kurzes Leben in winzigen, verdreckten Drahtkäfigen. Wild lebende Tiere werden in Fallen schwer verletzt und verstümmelt, bevor der Pelzjäger ihr Leben durch einen Tritt oder Schuss beendet.

Kühe, Lämmer und Ziegen erleiden in der Intensivtierhaltung schmerzhafte Kastrationen, Brandmarkungen und Enthornungen. Viele werden auf wochenlangen qualvollen Lebendexporten mit Schiffen oder LKW um die halbe Welt transportiert. Im Schlachthof wird Milliarden von ihnen die Haut vom Körper geschnitten – häufig bei vollem Bewusstsein.

Transport von Rindern fuer Leder

Für Pullover oder Mäntel aus Wolle werden viele Lämmer durch das sogenannte Mulesing unter Qualen verstümmelt. Männliche Lämmer werden meist ohne Betäubung kastriert. Bei nachlassender „Wollleistung“ werden die Tiere getötet oder per Lebendtransport in den Nahen Osten verschifft – jedes Jahr werden Millionen australische Schafe auf diese höllische Schiffsreise geschickt.

Für Daunen werden Gänse in China, Ungarn oder Polen bei lebendigem Leib gerupft. Sie müssen die immens schmerzhafte Tortur jedes Jahr bis zu viermal erdulden, bis sie letztlich getötet werden.

Für Schals, Tücher, Blusen und Co. aus Seide werden Raupen bei lebendem Leib in ihren Kokons verbrüht.

Hintergrundwissen – Bekleidung

Kleidung aus tierischen Materialien ist speziesistisch

Die Entscheidung, Produkte von Tieren zu „nutzen“, um daraus menschliche Bekleidung herzustellen, ist speziesistisch. Bei einer speziesistischen Denkweise stellt sich der Mensch über andere fühlende Lebewesen und kategorisiert sie nach ihrem „Nutzen“.

Während wir einigen Tieren ein schönes Leben als tierische Mitbewohner in unserem Zuhause zugestehen, haben viele Menschen nichts dagegen, Rinder, Schafe, Alpakas, Kaninchen Nerze, Mader, Raupen und andere Tiere rücksichtlos auszubeuten, um Bekleidung aus ihrer Haut oder ihren Haaren zu tragen. Dabei berücksichtigen sie nicht, dass all diese Tiere fühlende Lebewesen sind, die ein glückliches und möglichst selbstbestimmtes Leben verdient haben.

Anstatt Tiere auszubeuten, können wir uns auch für Kleidung und Accessoires aus tierfreien Alternativen zu Wolle, Leder und Co. entscheiden.

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