Leid auf Tiertransporten: Gesetze schützen kaum – jetzt helfen!

Über 200 Millionen Tiere werden jedes Jahr lebend auf Lastwagen durch ganz Europa transportiert [1] – meistens befinden sich diese Tiere auf dem Weg zum Schlachthof. Auf diesem oftmals Hunderte Kilometer langen Weg ins Ungewisse sind Schweine, Kühe, Hühner, Puten, Kaninchen, Ziegen, Schafe und Pferde auf engstem Raum zusammengepfercht, haben oft keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser oder Nahrung – teilweise sind sie tagelang brütender Hitze oder klirrender Kälte ausgesetzt.

Tiertransporte: millionenfaches Tierleid auf dem Weg in den Tod

Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 800 Millionen Tiere in Schlachthöfen getötet, [2] das entspricht etwa zwei Millionen Tieren am Tag. Die Fahrt zum Schlachthof ist für viele Tiere jedoch nicht der erste Transport. Einige von ihnen werden im Laufe ihres kurzen Lebens mehrmals transportiert. Der Grund dafür ist, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung hochspezialisiert ist und systematisch erfolgt. Viele Betriebe sind nur für bestimmte Bereiche in der Zucht oder Mast zuständig. Ein Schwein wird in seinem circa achtmonatigen Leben etwa dreimal zwischen verschiedenen Betrieben transportiert, die jeweils nur auf Zucht, Aufzucht oder Mast spezialisiert sind: Als Ferkel kommt es in einem Zuchtbetrieb zur Welt, in dem Sauen eingesperrt sind, die für die Betreiber nur einen einzigen Zweck haben: viele Nachkommen für die Mast zu gebären. Im Alter von drei bis vier Wochen wird es zu einem Ferkelaufzuchtbetrieb transportiert. Nach etwa sechs weiteren Wochen folgt der Transport zum Mastbetrieb, bevor das Tier nach rund acht Monaten seine letzte Fahrt zum Schlachthof erleben muss. [3] Oft sehen Tiere nur auf diesen Transporten Tageslicht oder riechen frische Luft, denn die meisten von ihnen verbringen ihr entbehrungsreiches Leben ausschließlich in kargen und kotverdreckten Zucht- und Mastfabriken.

Jeder Transport bedeutet Stress für die Tiere – oft verletzen sie sich oder sterben langsam und qualvoll auf den Lkws. Dabei spielt die Transportdauer nicht die entscheidende Rolle; das Leiden verlängert sich zwar mit der Dauer des Transportes, doch auch bei kurzen Strecken sind Verletzungen und Todesfälle keine Ausnahme. Bei Kontrollen werden regelmäßig Missstände dokumentiert: [4]

  • Teilweise sind die Tiere ungeschützt extremer Hitze und Kälte ausgesetzt.
  • Oft werden dehydrierte Tiere dokumentiert, die keinen Zugang zu Trinkwasser haben.
  • In überladenen Transportern führt Platzmangel zu einem erhöhtem Verletzungsrisiko.
  • Eine zu niedrige Deckenhöhe führt oftmals dazu, dass Tiere sich den Rücken stoßen und aufscheuern.
  • Häufig werden auch eingeklemmte Körperteile sowie fehlende oder falsch angebrachte Trennwände dokumentiert; Beinbrüche, Quetschungen und andere schlimme Verletzungen, die bis zum Tod führen können, können dadurch verursacht werden.
  • Bei Kontrollen werden immer wieder transportunfähige Tiere, zum Beispiel schwangere Kühe oder stark verletzte Tiere, in den Lastwagen gefunden. Manchmal bringen Mutterkühe ihr Kalb während des Transportes auf die Welt, teilweise ersticken die Föten bei der Schlachtung der Mutter.

Dass Tiere nicht selten zum Schlachthof gebracht werden, die eigentlich nicht mehr „transportfähig“ sind, hat verschiedene Gründe. Teilweise liegt dies an Landwirten und Transporteuren, die nicht davor zurückschrecken, Tiere gesetzeswidrig gewaltsam auf die Fahrzeuge zu zwingen, um noch etwas Geld mit ihren Körpern zu verdienen. Ein weiteres Problem ist die schwammige Formulierung der EU-Tierschutztransportverordnung (EU-TT-VO). Beispielsweise ist die Grenze zwischen „leicht erkrankt/verletzt“ (vgl. Anhang I Kapitel I Nr. 3 der EU-TT-VO) und „erkrankt/verletzt“ – und somit transportunfähig – nicht eindeutig geregelt und daher zu einem gewissen Teil frei interpretierbar. Auch eine sogenannte Todesrate ist bei Tiertransporten eine einkalkulierte Größe.

Legalisiertes Tierleid auf Transporten: gesetzliche Regelungen zu Dauer und Tieranzahl

In der Europäischen Union gilt die sogenannte „Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates vom 22. Dezember 2004 über den Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen“, an die sich sämtliche Mitgliedsstaaten halten müssen. In Deutschland existiert zusätzlich eine nationale Tierschutztransportverordnung, die einige strengere und zusätzliche Regeln, insbesondere für innerdeutsche Transporte beinhaltet.

In den Verordnungen sind unter anderem die Dauer und die Art des Transports geregelt. So ist zum Beispiel in der EU-Verordnung die Höchstdauer eines Transports von Equiden, Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen grundsätzlich auf acht Stunden festgelegt. Wenn bestimmte Anforderungen erfüllt werden, kann die Gesamt-Transportdauer jedoch unbegrenzt verlängert werden. Ein längerer Transport ist zum Beispiel erlaubt, wenn Spezialfahrzeuge verwendet werden oder wenn ausreichend Pausen- und Versorgungsintervalle geplant sind. Außerdem müssen die Tiere teilweise erst Zugang zu Trinkwasser haben und das Fahrzeug mit Ventilatoren ausgestattet sein, wenn ein Transport länger dauert. [5]

Dieser Tiertransporter steht vollbeladen in der prallen Sonne

Unter gewissen Voraussetzungen sind Langstreckentransporte erlaubt, die länger als acht Stunden dauern dürfen, zum Beispiel für Lufttransporte und Straßentransporte, wenn letztere in speziellen LKWs mit besserer Wärme-/Kälte-Isolierung, Futter-, Tränk- und Belüftungssystemen, Trennwänden und mit speziellen Navigationssystemen zur behördlichen Überwachung der Route ausgestattet sind.

Nach EU-Verordnung erlaubte Langstreckentransporte nach Tierart

  • noch nicht entwöhnte Jungtiere: neun Stunden Fahrt, dann eine Stunde Ruhezeit mit Tränke, dann neun Stunden Transport
  • Schweine: 24 Stunden Transport mit ständigem Zugang zu Trinkwasser
  • Pferde: 24 Stunden Transport mit Tränke alle acht Stunden
  • Rinder, Schafe und Ziegen: 14 Stunden Transport, dann eine Stunde Ruhezeit mit Tränke, dann 14 Stunden Transport

Sollten die Tiere anschließend an einer zugelassenen Kontrollstelle entladen, gefüttert und getränkt werden und 24 Ruhezeit haben, können die gelisteten Transportabschnitte beliebig oft wiederholt werden (Anhang I Kapitel V Nr. 1.5. EU-TT-VO), sodass es möglich ist, Tiere quer durch die Welt zu transportieren. [6]

Auf diese Weise werden Tiere oft tagelang durch Europa oder über die Grenzen hinaus transportiert.

Kontrollen der Transporter zeigen teilweise schwere Verstöße

Kontrollen zur Einhaltung der teilweise schwammig formulierten Richtlinien finden viel zu selten statt und zeigen häufig, dass nicht einmal minimale gesetzliche Regelungen eingehalten werden: 2018 stellten Spezialisten der Polizeidirektion Oldenburg bei gezielten Verkehrskontrollen bei rund 66 Prozent der kontrollierten Transporter Verstöße fest. Eines der Hauptprobleme war die Überladung: Ein Fahrer hatte seinen LKW beispielsweise um zehn Prozent überladen und keine Einteilung in Gruppen vorgenommen, sodass beim Bremsen ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Schweine bestand. [7]

Ein weiteres Problem: Aufgrund der hohen Tieranzahl auf den Fahrzeugen können Transporteure oder Kontrolleure bei Transporten meist nicht alle Tiere in Augenschein nehmen. Häufig lassen sich die vorgeschriebenen Punkte in der Praxis auch schlicht nicht umsetzen – wie beispielsweise das Tränken mehrerer Hundert Kälber während der vorgeschriebenen einstündigen Ruhepause. Zumal es für nicht abgesetzte Kälber, also solche, die noch auf die Muttermilch angewiesen sind, keine Transportfahrzeuge gibt, bei denen eine spezielle Saugvorrichtung vorhanden ist. Somit können die erst vor Kurzem geborenen Kälber auf den stundenlangen und kräftezehrenden Transporten nicht einmal trinken.
Auch das vorgeschriebene Platzangebot hat nichts mit „Schutz“ zu tun. So hat ein Schwein mit einem Gewicht von rund 120 Kilogramm nur 0,55 Quadratmeter Platz. [8] Oft verletzen sich die Tiere gegenseitig, da sie aus Platzmangel auf liegende Artgenossen treten. Würde man das Platzangebot jedoch zu „großzügig“ gestalten, dann könnten die Tiere bei Brems- oder Lenkvorgängen im Fahrzeug umherfallen – wie man es also dreht und wendet: Tiertransporte sind mit Leid verbunden.

Transporte in Nicht-EU-Länder bedeuten noch mehr Tierleid

2015 urteilte der Europäische Gerichtshof außerdem, dass der Schutz der Tiere nicht an den EU-Außengrenzen endet; die Europäische Tiertransportverordnung gilt auch in Drittländern. [9] Allerdings sind in vielen Ländern nicht ausreichend Versorgungsstellen vorhanden, sodass den Tieren die erforderlichen Ruhephasen und eine Nahrungsaufnahme auf langen Transporten nicht ermöglicht werden. Die Tiere leiden (Titel: Tiertransporte bei Hitze: Viele Tiere sterben schon während der Fahrt) dann tage- oder wochenlang unter Hitze, Kälte, Hunger, Durst, Enge, Stress und Erschöpfung in ihren eigenen Exkrementen.

Obwohl diese illegale Vorgehensweise der Politik, den beteiligten Unternehmen und vielen Veterinären längst bekannt ist, rollen die Tiertransporte fast ungehindert weiter.

Nicht nur während des Transports, sondern auch in den Zielländern außerhalb der EU kommt es häufig zu Tierschutzverstößen – EU-Standards, die ohnehin bereits Leid verursachen, werden häufig nicht eingehalten.

Transport in Tierschutz-Risikoländer

In einigen Ländern erwartet die Tiere oft brutale Gewalt, darunter Algerien, Marokko, Usbekistan, der Iran und Libanon. [10] Viele Tiere, die den Transport in diese sogenannten Tierschutz-Hochrisikoländer überleben, werden brutal und ohne Betäubung getötet – und das nicht selten direkt nach ihrer Ankunft, obwohl sie als „Zuchttiere“ gekennzeichnet wurden. [10] Transportgenehmigungen in diese Länder sind nicht mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen der EU-Transportverordnung vereinbar; das sehen immer mehr Bundesländer ein und verbieten den Transport in solche Drittstaaten. [11]

2019 wurden fast 52.435 sogenannte Zuchtrinder aus Deutschland in Nicht-EU-Staaten exportiert, darunter Russland, die Türkei, Usbekistan, Marokko und der Libanon. Des Weiteren wurden 155 als sogenannte Schlachttiere gekennzeichnete Rinder in diese und weitere Drittstaaten transportiert. [12]

In Deutschland erteilen die Veterinärämter die Genehmigungen für Tiertransporte. Die Landesregierungen entscheiden individuell, wie kontrolliert wird und in welche Länder Transporte prinzipiell verboten sind. [13] Als Reaktion auf die Berichte von Amtstierärzten haben mehrere Bundesländer inzwischen beschlossen, Tiertransporte auf bestimmten Routen vorerst nicht mehr zu genehmigen. Transporte durch Russland nach Usbekistan und Kasachstan oder in andere Nicht-EU-Länder wie die Türkei oder den Libanon sind unter anderem verboten, weil die Tiere auf diesen Routen nicht adäquat versorgt werden können und ihnen in den Zielländern oftmals ein qualvoller Tod droht.

Transporte in Nicht-EU-Staaten: Regelungen der einzelnen Bundesländer

Bundesländer, die Tiertransporte in Drittstaaten weiterhin erlauben

  • Nordrhein-Westfalen

    Im Juli 2020 wurden Rindertransporte untersagt, [14] im Dezember 2020 wurden die entsprechenden Regelungen jedoch wieder gelockert. [15] Das Land fordert bundeseinheitliche Vorgaben in Bezug auf Rindertransporte in Drittstaaten. [16]

  • Saarland

    Das Land, allen voran der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jobst, fordert zwar ein EU-weites Verbot von Tiertransporten in Drittländern, [17, 18] jedoch gibt es keine offizielle Stellungnahme der Regierung dazu, dass Transporte aus dem Saarland in Drittstaaten verboten wären.

Bundesländer, die Tiertransporte in Drittstaaten eingeschränkt haben

  • Bayern

    In 18 Risikostaaten dürfen in der Regel keine Tiertransporte mehr aus Bayern stattfinden; [19, 20] 2020 wurden die Auflagen zur Genehmigung von Transporten in Drittstaaten weiter verschärft. [21]

  • Hessen

    In Hessen sind Tiertransporte eingeschränkt möglich; in 17 Staaten dürfen keine Transporte mehr stattfinden. Das Land fordert außerdem bundeseinheitliche Vorgaben für den Transport von Tieren in Drittländer. [22]

  • Mecklenburg-Vorpommern

    Einem Medienbericht zufolge ist der Transport nach Russland und andere Ostblock-Staaten verboten [23] – ein offizielles Statement dazu gibt es nicht, das Bundesland fordert jedoch bundeseinheitlich schärfere Regelungen für Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten. [24]

  • Sachsen

    Mit strengeren Regelungen erschwert Sachsen Tiertransporte in Drittstaaten: Transporte sind nur dann zulässig, wenn die ordnungsgemäße Versorgung der Tiere gewährleistet ist. [25]

  • Sachsen-Anhalt

    Mit einem Runderlass an die Landkreise und kreisfreien Städte sorgt die Landesregierung dafür, dass lange Tiertransporte nur dann stattfinden dürfen, wenn alle Anforderungen für einen tierschutzgerechten Transport erfüllt sind. [26]

  • Schleswig-Holstein

    Im Februar 2019 wurde zunächst ein vierwöchiges Verbot von Tiertransporten aus Schleswig-Holstein in Nicht-EU-Länder beschlossen, das bereits im folgenden Monat wieder gerichtlich gekippt wurde. Transporte sind somit – wenn auch eingeschränkt – weiterhin in Drittstaaten, darunter auch Risikostaaten, möglich. [27, 28]

  • Niedersachen

    Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat im Juli 2020 per Erlass die Durchführung von Tiertransporten in Nicht-EU-Länder verboten. [29] Diese Regelung hatte vor einem Verwaltungsgericht keinen Bestand, wurde jedoch Anfang 2021 durch eine neue Regelung des Ministeriums mit neuen Tierschutzauflagen ersetzt. In Niedersachsen überwacht das Landwirtschaftsministerium die Transporte nun auch selbst. [30, 31]

  • Brandenburg

    Nachdem vermehrt Missstände bei langen Tiertransporten in Nicht-EU-Staaten aufgedeckt wurden und diese für eine Übergangszeit verboten waren, sind sie nun unter strengen Auflagen (neuer Erlass vom 15.02.2021) und Überwachung durch das zuständige Ministerium, die die Einhaltung der Verordnungen sicherstellen sollen, wieder erlaubt. [32]

Bundesländer, die Tiertransporte in Drittstaaten (vorerst) verboten haben

  • Baden-Württemberg

    Im Februar 2018 wurde zunächst eine freiwillige Vereinbarung mit Verbänden darüber getroffen, Transporte in Drittstaaten zu unterlassen. [33] Ende Juli 2020 wurde es aufgrund von Corona-bedingten Verstößen verboten, Transporte in Nicht-EU-Staaten abzufertigen. [34]

  • Rheinland-Pfalz

    Tiertransporte aus Rheinland-Pfalz in alle Drittstaaten außer der Schweiz sind verboten. [35]

  • Thüringen

    Im August 2020 untersagte das Thüringer Sozialministerium die Durchführung von Tiertransporten in Drittländer – mit Ausnahme der Schweiz. [36]

Tiertransporte aus Berlin, Hamburg und Bremen

Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen nehmen eine Sonderstellung ein: Im Vergleich zu Bundesländern wie Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg oder Bayern ist die Zahl von Tiertransporten in Nicht-EU-Staaten aus diesen Regionen verschwindend gering; es ist jedoch nicht auszuschließen, dass gelegentlich Transporte aus diesen Bundesländern zu einer Sammelstelle in angrenzenden Bundesländern oder direkt ins Ausland durchgeführt werden. Berlin und Hamburg haben sich zusammen mit ihren benachbarten Bundesländern für eine bundeseinheitliche Regelung von Tiertransporten in Nicht-EU-Staaten ausgesprochen.

Politik lässt immer wieder neue Schlupflöcher zu

In den letzten Jahren wurden immer mehr Rinder als „Zuchttiere“ statt als „Schlachttiere“ verkauft und in Nicht-EU-Staaten transportiert. Das liegt vor allem an TV-Beiträgen über Transporte, Abladungen und Schlachtungen, die das ganze grausame Ausmaß der leidvollen Tiertransporte zeigen. [37] Doch statt die längst überfällige Konsequenz zu ziehen und zumindest Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten zu untersagen, redete sich die Politik größtenteils heraus und schränkte lediglich den Transport sogenannter Schlachttiere ein – also von Tieren, die in den Zielländern umgehend getötet werden.

Deutschland verkauft bereits seit Jahrzehnten Tiere zu angeblichen Zuchtzwecken, teilweise auch schwangere Tiere (Titel: Schlachtung schwangerer Kühe: Kälber ersticken im Mutterleib), an Nicht-EU-Länder, obwohl in diesen Ländern keine vergleichbare Herdenstruktur aufzufinden ist – und die Tiere dort daher nicht zum Aufbau von Tierherden zur Selbstversorgung beitragen. Aus diesem Grund werden auch sogenannte Zuchttiere zeitnah in den dortigen Schlachthöfen getötet. [37] Zudem ist der Export von „Zuchttieren“ rechtlich fragwürdig: Denn auch wenn die Tiere Jahre später unter in der EU verbotenen Schlachtpraktiken – beispielswies ohne Betäubung – getötet werden, machen sich Veterinäre, die diesen Transport genehmigt haben, theoretisch strafbar: Sie verstoßen nämlich gegen das EU-Recht, nach dem die europäischen Bestimmungen auch im Zielland gelten.

Was Sie tun können

Bitte kaufen Sie keine tierischen Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier , denn hinter diesen Erzeugnissen steckt großes Tierleid.

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