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Studieren ohne Tierleid: PETA lobt die Fakultät Pharmazie der Philipps-Universität Marburg für fortschrittliche tierfreundliche Lehrmethoden

 
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Stand April 2016
Marburg / Stuttgart, 19. April 2016 – Tierversuche verbannen: Jedes Jahr werden an deutschen Universitäten Tausende sensibler Lebewesen für unwissenschaftliche Tierversuche missbraucht und getötet. In ihren Bemühungen, die tierversuchsfreie Lehre weiter voranzutreiben, bat PETA in einem Schreiben 126 Fakultäten lebenswissenschaftlicher Studiengänge um Informationen über ihre angewandten Lehrmethoden. Von der Fachschaft Pharmazie erhielt die Tierrechtsorganisation die Auskunft, dass keine Tiere für die pharmazeutische Lehre eingesetzt werden. In den physiologischen Übungen wurden alle Versuche an Tieren durch Computersimulationen ersetzt, womit jedes Semester viele Lebewesen vor dem Tod bewahrt werden. PETA appelliert nun an andere Hochschulen, diesem Beispiel zu folgen, gänzlich auf Tiere im Studium zu verzichten und Studierenden eine Lehre ohne Tierleid zu ermöglichen.
 
„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Fakultät Pharmazie der Philipps-Universität Marburg eine fortschrittliche Lehre ohne den Einsatz von Tieren praktiziert und damit zahlreiche Tiere vor Leid, Schmerzen und dem Tod bewahrt“, so Stephanie Kowalski, Tierärztin und Fachreferentin gegen Tierversuche bei PETA. „Damit ist sie Vorreiterin und ein gutes Beispiel für andere Universitäten, die sich hoffentlich bald einer tierversuchsfreien Lehre anschließen.“
 
Tierversuche sind unwissenschaftlich, denn ihre Ergebnisse lassen sich nicht auf den Menschen übertragen. Daher haben Experimente mit und an Tieren im Studium keinen Mehrwert – im Gegenteil, sie vermitteln sogar falsche Lerninhalte. Auch für Studiengänge wie Biologie oder Veterinärmedizin gibt es Modelle und Simulatoren, an denen Studierende ihre Fertigkeiten verbessern und Vorgänge beliebig oft wiederholen können. Studierende, die ohne Tierversuche unterrichtet wurden, schneiden im Vergleich genauso gut oder sogar besser ab als Kommilitoninnen und Kommilitonen, die an Tieren experimentiert haben. Angesichts der zahlreichen heute verfügbaren Möglichkeiten zur Etablierung einer fortschrittlichen und tierversuchsfreien Lehre muss in Zeiten von Computersimulationen, 3-D-Modellen und anderen Alternativmethoden kein Tier für Ausbildungszwecke leiden und sterben.
 
PETA setzt sich dafür ein, dass Tierversuche verboten und durch humane moderne Forschungsmethoden ersetzt werden.
 
Weitere Informationen:
Studieren-ohne-Tierversuche.de
PETA.de/Tierversuche_in_der_Lehre
PETA.de/TraumaMan
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de