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Erfolg: Das Ende medizinischer Übungen an Tieren in 16 Ländern

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Ein großer Schritt in Richtung Ende von Tierversuchen

Stand April 2016
Dank des Einsatzes von PETA und ihren zahlreichen Unterstützern werden Tierversuche, bei denen Tiere in Chirurgie-Kursen bislang aufgeschnitten und getötet wurden, in 16 Ländern künftig vollständig eingestellt. Bereits seit 2014 kommen im Rahmen der medizinischen Ausbildung in Bolivien, Costa Rica, Ägypten, im Iran, in Jordanien, Mexiko, der Mongolei, Panama sowie Trinidad und Tobago stattdessen naturgetreue Simulationsmodelle des menschlichen Körpers zum Einsatz. Im Jahr 2015 konnten weitere Modelle in China, Griechenland, Indonesien, Pakistan, Zypern, den Philippinen und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Verfügung gestellt werden. Die Spende von insgesamt 107 TraumaMan-Simulatoren – hochmodernen Trainingssimulatoren für Chirurgen, die PETA den Ausbildungsprogrammen der einzelnen Länder kostenfrei zukommen ließ – ermöglichte diese einzigartige Wende und rettet somit tausenden Tieren das Leben.

Aufgrund begrenzter finanzieller Mittel war es in der medizinischen Ausbildung der genannten Länder bislang nicht möglich, Schulungen nach dem ATLS-Ausbildungskonzept (Advanced Trauma Life Support) mithilfe modernster Simulationsmodelle durchzuführen –wie dies beispielswiese in Teilen der USA und vielen anderen Ländern heute gängige Praxis ist. Medizinstudenten und junge Assistenzärzte an zahlreichen Krankenhäusern und Universitäten der oben genannten Länder waren daher bislang gezwungen, im Rahmen ihrer Ausbildung Hals, Bauch, Brustkorb und Gliedmaßen von Abertausenden Hunden, Ziegen, Schweinen und Schafen aufzuschneiden.

In Zusammenarbeit mit Simulab Corporation, dem Hersteller des Simulationsmodells „TraumaMan“, und mit finanzieller Unterstützung durch die McGrath Family Foundation in San Diego und aller anderen PETA-Unterstützer ist es PETA USA nun gelungen, die grausamen Tierversuche in der medizinischen Ausbildung zu beenden und Jahr für Jahr Tausenden von Ärzten die Arbeit mit dem hochentwickelten Simulationsmodell „TraumaMan“ zu ermöglichen. Als naturgetreue Abbildung der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, die unter anderem auch mit lebensechten Haut- und Gewebeschichten, Rippen und inneren Organen ausgestattet ist, rettet das moderne Ausbildungsgerät das Leben von Mensch und Tier.

Der TraumaMan-Simulator stellt nicht nur eine präzise Abbildung des menschlichen Patienten dar, sondern ermöglicht es den Schulungsteilnehmern zudem, schwierige Eingriffe beliebig oft zu wiederholen, bis diese perfekt beherrscht werden. Zudem hat sich gezeigt, dass sich die Schulung lebensrettender Maßnahmen mit Hilfe des Simulationsmodells effizienter durchführen lässt als durch Experimente am lebenden Tier.

Wenn sich Wissenschaft und Medizin von Tierversuchen verabschieden und sich modernen und verlässlichen tierfreien Methoden zuwenden, profitieren Ärzte, Patienten und letztlich auch die Tiere davon. Der lebensrettende TraumaMan-Simulator ist ein Paradebeispiel.