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Termineinladung: PETA-Aktion in Osnabrück / Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum! / 13. Dezember 2016, 16:00 – 17:00 Uhr/ PETA-Unterstützerin macht im sexy Hundeoutfit auf Tierleid aufmerksam

 
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Stand Dezember 2016
Osnabrück / Stuttgart, 9. Dezember 2016 – Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke: Sie sitzt als Hund geschminkt in einem Käfig und trägt nur einen sexy Webpelzbikini oder ein Hundekostüm, verziert mit einer roten Schleife. Mit diesem starken Bild machen PETA-Unterstützer am kommenden Dienstag ab 16 Uhr am Nikolaiort in Osnabrück auf Tierleid aufmerksam, das zu oft unter dem Weihnachtsbaum beginnt. Denn alle Jahre wieder werden nach Weihnachten unzählige Kaninchen, Katzen und Hunde abgegeben oder sogar ausgesetzt – die Tierheime sind am Rande ihrer Kapazitäten. Jedes Jahr werden ca. 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben; viele von ihnen sind Opfer von Impulskäufen. Einem tierischen Begleiter verantwortungsvoll ein Zuhause zu geben, ist eine langfristige Aufgabe, mit der sich Tierfreunde vorher intensiv auseinandersetzen sollten. Wer sich gewissenhaft für ein Tier entscheidet, macht das nicht an einem Datum fest. PETA appelliert vor Weihnachten an alle Menschen, keine Tiere zu verschenken.
 
„Alle Jahre wieder werden nach Weihnachten unzählige Tiere abgegeben oder ausgesetzt und die Tierheime quellen über. Doch ein Tier ist kein Geschenk! Einen Pullover kann man umtauschen, ein Tier nicht“, so Sebastian Szogs, Aktionskoordinator bei PETA.
 
Die Aufenthaltszeit von Hunden und Katzen in Tierheimen hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht: In Deutschland warten etwa 25 bis 30 Prozent der Tiere zwölf Monate oder länger auf ein neues Zuhause. Gerade zum Weihnachtsfest werden viele Tiere verschenkt und anschließend in Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt. Die Entscheidung für ein Tier sollte immer wohlüberlegt sein – von allen Familienmitgliedern. Am besten lernen sich Mensch und Tier bereits vor der Aufnahme kennen, schließlich werden sie über viele Jahre zusammenleben. Hierfür bieten Tierheime sehr gute Möglichkeiten.
 
Recherchen von PETA belegen die grausamen Zustände hinter den Kulissen der Zuchtindustrie immer wieder. Kleintiere – und auch immer mehr Hunde – werden bei Großzüchtern massenhaft „produziert“ und gewinnbringend vermarktet. Allein der Profit aus der „Ware Tier“ zählt; das fühlende Individuum ist unbedeutend. Aus Tierschutzsicht gibt es keine verantwortungsvolle Zucht, denn jedes gezüchtete Tier nimmt einem Tier im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause. Vor diesem Hintergrund fordert PETA ein Heimtierschutzgesetz für Deutschland.
 

Tiere sind keine Geschenke: Sie sind vom Umtausch ausgeschlossen. / © WIRE/PETA
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.

WANN & WO:
Dienstag, 13. Dezember 2016, 16:00 – 17:00 Uhr, Fototermin 16:30 – 17:00 Uhr, am Nikolaiort, Osnabrück

Interviewkontakt vor Ort: Sebastian Szogs, +49 (0)172 2778834
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tieresindkeineweihnachtsgeschenke
PETA.de/Warum-Tiere-sich-nicht-als-Geschenke-eignen
Heimtierhandel.petadeutschland.de
 
Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 (0)711 860591-528, DenisS@peta.de