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Termineinladung: „Wir haben Hunger auf VEGAN“ / PETA-Aktion mit überdimensionalen Buchstaben zur Grünen Woche / Berlin, 16. Januar 2016, 12:00 – 15:00 Uhr

 
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Organisation wirbt bei „Wir haben es satt“-Demonstration für pflanzliche Lebensweise

Stand Januar 2016
Berlin / Stuttgart, 14. Januar 2016 – VEGAN im Großformat: Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin vom 15. – 24. Januar 2016 findet an diesem Samstag, 16. Januar, ab 12 Uhr auf dem Potsdamer Platz traditionell die Großdemonstration des Bündnisses „Wir haben es satt“ statt. Bestehend aus diversen Organisationen, Initiativen und Projekten aus der Landwirtschaft, Verbrauchern, Umwelt- und Tierschützern wird dabei für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung demonstriert. Für PETA Deutschland e.V. kann dieses Ziel nur über einen Weg gelingen: die bio-vegane Landwirtschaft. Deshalb nehmen Vertreter des ehrenamtlichen Berliner Streetteams von peta2, der Jugendkampagne der Tierrechtsorganisation, mit 2,50 Meter großen, aufblasbaren, grünen Buchstaben, die das Wort VEGAN bilden, am Protestmarsch teil.
 
„Wir haben die Tierquälereien, die massive Umweltverschmutzung, die Welthungerproblematik und die gesundheitlichen Nachteile, die der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern mit sich bringt, mehr als satt“, sagt Marie-Christine Knauer von peta2. „VEGAN als Lösung kann nicht groß genug geschrieben werden – wir tun es mit 2,50 Meter großen Buchstaben und fordern die Politik damit auf, kompromisslos auf die bio-vegane Landwirtschaft zu setzen.“
 
Die überdimensionalen Buchstaben wurden zusammen mit der Agentur remain different entwickelt, schweben in 3,50 Meter Höhe über dem Demonstrationszug und zeigen: Wirklich grün kann nur vegan bedeuten. Denn wie das UN-Umweltprogramm 2010 bestätigte, ist ein globaler Wandel hin zu einer veganen Ernährung notwendig, um den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels entgegenzutreten [1]. Auch das deutsche Landwirtschaftsministerium (BMEL) stellt dar, dass mit einer pflanzlichen Ernährung über 40 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart werden könnten [2].
 
Jedes Jahr werden allein in deutschen Schlachthäusern über 800 Millionen fühlende Lebewesen für die Fleischproduktion getötet. Diese Tiere haben meist ein entbehrungsreiches Leben und stressvolle Transporte hinter sich, bevor sie qualvoll sterben – denn keine Betäubungsmethode ist schmerz- und stressfrei für das Tier. Aufgrund von Fehlbetäubungen werden nicht selten Rinder, Schweine und Hühner bei noch teilweise vollem Bewusstsein getötet. Laut Angaben der Bundesregierung sind je nach Betäubungsart 3,3 bis 12,5 Prozent der Schweine und vier bis über neun Prozent der Rinder nicht ausreichend betäubt, wenn sie an einem Bein aufgehängt werden und Arbeiter ihnen kopfüber die Kehle durchtrennen – die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich weitaus höher [3]. PETA setzt sich für die bio-vegane Landwirtschaft ein, da hier weder chemische Dünger und Pestizide noch tierische Exkremente zur Düngung oder ähnliches verwendet werden und sie dadurch am umwelt- und tierfreundlichsten ist.

PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 
[1] United Nations Environment Programme (2010): Assessing the Environmental Impacts of Consumption and Production. Priority Products and Materials.
[2] BMELV (2008): Bericht des BMELV für einen aktiven Klimaschutz der Agrar-, Forst- und Ernährungswirtschaft und zur Anpassung der Agrar- und Forstwirtschaft an den Klimawandel. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
[3] Deutscher Bundestag Drucksache 17/10021 (2012): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Höhn, Friedrich Ostendorff, Undine Kurth (Quedlinburg), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/9824 –
 
WANN & WO:
Samstag, 16. Januar 2016, 12:00 – 15:00 Uhr,
Potsdamer Platz, Ecke Auguste-Hauschner-Straße, Berlin
Interviewkontakt vor Ort: Marie-Christine Knauer, +49 (0)173 2469617, MarieK@peta.de
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Umwelt
Veganblog.de/WarumPETAdiebioveganeLandwirtschaftfoerdert
PETA.de/Ernährung
Veganstart.de

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de