Spenden
 »  »  » Weltmilchtag am 1. Juni: PETA macht auf das traurige Schicksal von Millionen Kühen aufmerksam

Weltmilchtag am 1. Juni: PETA macht auf das traurige Schicksal von Millionen Kühen aufmerksam

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge

Tierrechtsorganisation appelliert an Verbraucher, auf tierleidfreie Pflanzenmilchprodukte umzusteigen

Stand Mai 2014
Gerlingen, 30. Mai. 2014 – Dunkle Ställe, Zwangs-Schwangerschaften und körperliche Hochleistungen: Zum jährlichen Weltmilchtag am 1. Juni weist PETA Deutschland e.V. darauf hin, welche Qualen hinter dem „Produkt Kuhmilch“ stecken. Kuhmilch ist für Kälbchen bestimmt – doch damit der Mensch sie zweckentfremden und selbst trinken kann, wird massiv in das natürliche Verhalten der Tiere eingegriffen. Hinzu kommen zumeist Haltungsbedingungen, die nicht einmal die grundlegendsten Bedürfnisse der Kühe erfüllen. PETA appelliert an die Verbraucher, die Augen vor dem großen Leid nicht zu verschließen, auf dem aus Kuhmilch hergestellte Produkte beruhen. Die Tierrechtsorganisation empfiehlt den Umstieg auf tierleidfreie Pflanzendrinks, pflanzlichen Joghurt und Käse sowie andere vegane Köstlichkeiten.
 
„Mit aufwändigen Kampagnen gaukelt die Milchlobby den Verbrauchern vermeintliche gesundheitliche Vorteile durch den Konsum von Milch- und Milcherzeugnissen vor“, so Patrique-Robert Noetzel, Campaigner bei PETA Deutschland e.V. „Doch auch wenn die Verpackung noch so idyllisch gestaltet ist: Milch bedeutet stets Tierleid, das wissentlich in Kauf genommen wird.“
 
Das Leben der sogenannten Milchkühe ist geprägt von Leid, Schmerz und Entbehrung: Nur wenige Tage nach der Geburt werden die Kälber von ihrer Mutter getrennt. Da die Milch der Kuh für die menschliche Ernährung beansprucht wird, werden die Jungtiere in „Kälberboxen“ mit künstlicher Nahrung versorgt. Bereits kurze Zeit nach einer Geburt werden die Kühe durch künstliche Besamung erneut befruchtet. Für die männlichen Kälbchen endet das junge Leben nach nur wenigen Monaten im Schlachthaus, denn für sie gibt es keine weitere Verwendung. Weibliche Tiere werden aufgezogen und so schnell wie möglich in der „Milchproduktion“ ausgebeutet. Durch Züchtung und nicht artgerechtes Milchleistungsfutter gibt eine Kuh mittlerweile bis zu 40 Liter Milch am Tag – ihre natürliche Leistung hingegen sind maximal 10 Liter. Obwohl Kühe eigentlich eine Lebenserwartung von 15 Jahren und mehr haben, wird eine Kuh in der Milchproduktion im Schnitt nur fünf Jahre alt – dann ist sie ausgelaugt, für den Landwirt unwirtschaftlich und wird getötet.

Beim Menschen kann artfremde Muttermilch zur Entwicklung verschiedener Krankheiten führen. Prof. Dr. Bodo Melnik von der Universität Osnabrück führt unreine Haut und Übergewicht auf Milchkonsum zurück. Der Mediziner kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass das übermäßige Trinken von Milch in der Pubertät Akne, Diabetes und sogar Prostatakrebs im Alter fördert. Trotzdem subventioniert die EU-Kommission den Milchkonsum, erlaubt irreführende Werbung und fördert den Verzehr von Milchprodukten bei Kindern im Rahmen des EU-Schulmilchprogramms.

Die meisten Supermärkten bieten heute eine Fülle an schmackhaften, gesunden Produkten, die nicht auf Tierleid beruhen, so zum Beispiel Soja-, Hafer-, Dinkel-, Reis und Mandelmilch sowie leckere pflanzliche Joghurts, diverse pflanzliche Käsesorten und Pflanzensahne zum Verfeinern von Speisen.


Weitere Informationen:

Veganstart.de
PETA.de/Milch
PETA.de/Gesund vegan


Kontakt:
Judith Stich, +49 (0) 30 - 68 32 666 04, JudithS@peta.de