Schleichkatzen in Drahtkäfigen: Aktiv werden gegen Kopi Luwak

Kopi-Luwak-Kaffee wird aus den Bohnen von Kaffeekirschen hergestellt. Hierzu werden die Bohnen zunächst von einer Schleichkatzenart, dem Fleckenmusang, gegessen und anschließend wieder ausgeschieden. Um daraus nun den hochpreisigen Kaffee herzustellen, fangen indonesische Farmer wild lebende Schleichkatzen ein und sperren sie in kleinen Drahtkäfigen ein – eine Qual für die nachtaktiven, einzelgängerischen und kletterbegeisterten Tiere.

Aktiv gegen den Verkauf von Kopi Luwak in Cafés und Geschäften vorgehen

Wenn Sie Kopi Luwak auf einer Speisekarte oder in einem Geschäft entdecken, zögern Sie nicht, das Personal anzusprechen und auf die Grausamkeit der Kopi-Luwak-Produktion aufmerksam zu machen. Kontaktieren Sie das Unternehmen im Nachgang gerne auch über Facebook, Tripadvisor, Google oder per E-Mail, um nachdrücklich eine Änderung dieser Geschäftspraktik einzufordern.

Sie finden nicht die richtigen Worte? Gerne können Sie unsere Textvorlage nutzen:

  • Textvorlage: Gegen den Verkauf von Kopi Luwak vor Ort

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin entsetzt darüber, dass Sie Kopi Luwak anbieten. Immer wieder zeigen Recherchen vor Ort die tierquälerischen Bedingungen auf, unter denen Schleichkatzen für die Kaffeeproduktion leiden müssen. Die Tiere – oftmals Wildfänge – werden in kleinen, unsauberen und kahlen Käfigen gehalten. Als Nahrung erhalten sie fast ausschließlich Kaffeekirschen, was bei vielen Tieren zu Mangelerscheinungen wie etwa Haarausfall führt. Zudem leiden zahlreiche Schleichkatzen in Käfighaltung an deutlich sichtbaren Verhaltensstörungen.
     
    Einige der überprüften Farmen betreiben vorsätzlich Verbrauchertäuschung, denn sie bewerben die ausgeschiedenen Kaffeebohnen der eingesperrten Schleichkatzen als „Wildlese“. Manche Farmen boten den Ermittlern an, die Schleichkatzen-Ausscheidungen aus Käfighaltung bei Bedarf als „Wildlese“ zu deklarieren. Unverhohlen gaben einige Farmer zu, dass die Kaffeebranche Kopi-Luwak-Kaffee von Schleichkatzen in Käfighaltung wissentlich als „Wildsammlung“ bezeichnet. Produzenten zufolge sei es nahezu unmöglich, die Nachfrage nach Kopi-Luwak-Kaffee ausschließlich mit Produkten zu decken, die aus eingesammelten Exkrementen von in Wäldern frei lebenden Schleichkatzen hergestellt werden.
     
    Für die Menschen in Indonesien hat sich mit Kopi Luwak ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt. Videos belegen, wie wild lebende Schleichkatzen von Kaffeeproduzenten eingefangen und brutal in Säcke gesteckt werden. Für den Rest ihres Lebens werden diese Wildtiere nun in engen Käfigen gehalten, damit ihr Kot gewinnbringend an zahlungskräftige Kunden verkauft werden kann. In den Verschlägen aus Holz und Metallgittern können sie sich kaum bewegen. Kopi-Luwak-Kaffee ist keinesfalls eine Delikatesse – es ist ein Produkt, das unter unmittelbarer Tierquälerei entsteht!
     
    Deshalb bitte ich Sie nachdrücklich: Bieten Sie keinen Kopi Luwak an!

Aktiv gegen den Verkauf von Kopi Luwak in Onlineshops vorgehen

Bitte wenden Sie sich per E-Mail an die Geschäftsleitung von Shops, die im Internet Kopi Luwak vertreiben und bitten Sie darum, den Verkauf von Kopi Luwak umgehend einzustellen.

Folgende Adressen bieten auch nach einer PETA-Anfrage weiterhin Kopi Luwak an:

Sie finden nicht die richtigen Worte? Gerne können Sie unsere Textvorlage nutzen:

  • Textvorlage: Gegen den Verkauf von Kopi Luwak in Onlineshops

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    ich bin entsetzt darüber, dass Sie Kopi Luwak in Ihrem Sortiment führen. Immer wieder zeigen Recherchen vor Ort die tierquälerischen Bedingungen auf, unter denen Schleichkatzen für die Kaffeeproduktion leiden müssen. Die Tiere – oftmals Wildfänge – werden in kleinen, unsauberen und kahlen Käfigen gehalten. Als Nahrung erhalten sie fast ausschließlich Kaffeekirschen, was bei vielen Tieren zu Mangelerscheinungen wie etwa Haarausfall führt. Zudem leiden zahlreiche Schleichkatzen in Käfighaltung an deutlich sichtbaren Verhaltensstörungen.
     
    Einige der überprüften Farmen betreiben vorsätzlich Verbrauchertäuschung, denn sie bewerben die ausgeschiedenen Kaffeebohnen der eingesperrten Schleichkatzen als „Wildlese“. Manche Farmen boten den Ermittlern an, die Schleichkatzen-Ausscheidungen aus der Käfighaltung bei Bedarf als „Wildlese“ zu deklarieren. Unverhohlen gaben einige Farmer zu, dass die Kaffeebranche Kopi-Luwak-Kaffee von Schleichkatzen in Käfighaltung wissentlich als „Wildsammlung“ bezeichnet. Produzenten zufolge sei es nahezu unmöglich, die Nachfrage nach Kopi-Luwak-Kaffee ausschließlich mit Produkten zu decken, die aus eingesammelten Exkrementen von in Wäldern frei lebenden Schleichkatzen hergestellt werden.
     
    Für die Menschen in Indonesien hat sich mit Kopi Luwak ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt. Videos belegen, wie wild lebende Schleichkatzen von Kaffeeproduzenten eingefangen und brutal in Säcke gesteckt werden. Für den Rest ihres Lebens werden diese Wildtiere nun in engen Käfigen gehalten, damit ihr Kot gewinnbringend an zahlungskräftige Kunden verkauft werden kann. In den Verschlägen aus Holz und Metallgittern können sie sich kaum bewegen. Kopi-Luwak-Kaffee ist keinesfalls eine Delikatesse – es ist ein Produkt, das unter unmittelbarer Tierquälerei entsteht!
     
    Deshalb bitte ich Sie nachdrücklich: Bieten Sie keinen Kopi Luwak an!