Kaiserslautern: Verletzter Fuchs in Drahtschlinge gefunden – PETA setzt 1000 Euro Belohnung für Hinweise aus

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Kaiserslautern / Stuttgart, 12. August 2019 – Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge entdeckte eine Spaziergängerin am späten Donnerstagabend in Kaiserslautern am Zaun eines Regenrückhaltebeckens im Bereich der Autobahn (unterhalb des Funksenders) einen Fuchs. Ein Unbekannter hatte dem Tier eine Drahtschlinge um den Hals gebunden und ihn damit am Zaun festgemacht. Die Frau befreite den Fuchs, der jedoch an den Verletzungen starb. Die Polizei ermittelt und bittet unter der Telefonnummer 0631-3692150 um Zeugenhinweise.
 
PETA setzt Belohnung aus
Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die den Tierquäler überführen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.

„PETA möchte helfen, diese Tat aufzuklären und den Tierquäler zu überführen“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Wer wehrlose Tiere aus Spaß quält, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück. PETA fordert für überführte Tierquäler strenge juristische Konsequenzen – denn so kann eine abschreckende Wirkung erzielt werden.“
 
Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

[1] Gespräch mit PETA Deutschland e.V., 2010.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
PETA.de/Themen/Fuchs
 
Kontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, [email protected]

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