Weinböhla: Hundewelpe auf Waldparkplatz lebendig verbrannt – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

Weinböhla / Stuttgart, 5. April 2016 – Fahndung nach Tierquäler: Einer aktuellen Polizeimeldung zufolge fand eine Autofahrerin am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr auf der Forststraße (K 8014) in Weinböhla einen in eine Decke gewickelten und angezündeten Hundewelpen. Die 23-Jährige hatte einen kleinen Brand auf dem neben der Straße befindlichen Waldparkplatz gesehen, war angehalten und löschte das Feuer. Dabei stellte sie fest, dass sich ein noch lebender Hundewelpe in der zuvor brennenden Decke befand. Das Tier starb kurze Zeit später. Die Polizei stellte die Decke sowie den toten Hund sicher und ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Zeugen, die am Sonntagabend Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Waldparkplatzes beobachtet haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, wenden sich bitte unter der Telefonnummer 0351 483 22 33 an das Zeugentelefon der Polizei. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters führen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt.

 „Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, [email protected]