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Kaninchen vor Flammentod gerettet – PETA ernennt Beamten der Feuerwehr Wuppertal zu „Helden für Tiere“

 
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Stand August 2012
Wuppertal / Gerlingen, 7. August 2012 – Rettung in letzter Sekunde: Weil sie am Sonntag ein Kaninchen aus einer brennenden Wohnung vor dem Flammentod retteten, zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die Feuerwehr Wuppertal für ihr tierfreundliches Engagement mit einer „Helden für Tiere“-Urkunde aus. Mit Hinblick auf das Kaninchen, das sich in einem Käfig ohne Artgenossen befand, weist die Organisation darauf hin, dass die sozialen Tiere niemals alleine gehalten werden sollten und viel Auslauf brauchen.

„Wir sind begeistert über den vorbildlichen Einsatz der Wuppertaler Feuerwehr“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Das Kaninchen hatte großes Glück, so umsichtig von den Männern gerettet und auch noch über eine Maske mit Sauerstoff versorgt worden zu sein. Nun wünschen wir dem Kleinen viel Glück für sein weiteres Leben – mit ausreichend Platz und einem Partner.“

Die Beamten wurden gerufen, nachdem in der Küche der Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen war – die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Beim Einsatz entdeckten die Feuerwehrleute den Käfig mit dem verängstigten Tier und brachten das Kaninchen umgehend an die frische Luft. Mit Wasser und Karotten wurde das Tier wieder aufgepäppelt.

Um in Unglücksfällen wie diesem die Einsatzkräfte bereits an der Tür auf alle zu rettenden Mitbewohner aufmerksam zu machen, rät PETA dazu, entsprechende Notfall-Aufkleber im Eingangsbereich einer Wohnung oder eines Hauses anzubringen.

Die Organisation weist darauf hin, dass Kaninchen zu den beliebtesten „Haustieren“ zählen: Schätzungsweise 3,7 Millionen hakenschlagende Langohren leben in deutschen Haushalten. Anders als angenommen sind die sensiblen Tiere aber keinesfalls pflegeleicht, und die tiergerechte Haltung ist anspruchsvoll. Wegen des konträren Tagesrhythmus eignen sich die dämmerungsaktiven Tiere nicht als Mitbewohner für Kinder. Die Fluchttiere sind zudem keine Schmuseobjekte, sondern sollten wegen ihres großen Bewegungsdrangs vorzugsweise in einem gesicherten Gehege mit Artgenossen leben dürfen. Diese sind für das soziale Leben der Gruppentiere unersetzlich.

PETA zeichnet regelmäßig Menschen für besonders tierfreundliches Verhalten aus. Die Urkunde wird den Tierrettern heute postalisch zugestellt.

© PETA / Die Urkunde ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.