Petition: Missbrauch von Schleichkatzen für Kopi Luwak beenden

Die von PETA Asien durchgeführten Ermittlungen auf einem Lebendtiermarkt auf Bali sowie indonesischen Schleichkatzenfarmen enthüllen extreme Tierquälerei.

Auf diesen Farmen wird „Kopi Luwak“ hergestellt – ein Kaffee, der aus Beeren gewonnen wird, die Schleichkatzen gegessen und wieder ausgeschieden haben. Der Kaffee aus Schleichkatzenkot wird international für umgerechnet mehr als 50 Euro pro Tasse verkauft.

Neben dem Leid der sensiblen Wildtiere enthüllt die Ermittlung auch die unhygienischen Bedingungen, die ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.

Wir haben seit 2020 zahlreiche Händler:innen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gebeten, Kopi Luwak aus ihrem Sortiment zu nehmen. Mehrere Anbieter:innen erklärten sich bereit, das Tierqualprodukt auszulisten. Doch noch immer verkaufen mindestens rund 20 Händler:innen Kopi Luwak.

Bitte helfen Sie, die Ausbeutung von Schleichkatzen für Kopi Luwak zu stoppen.

Bitte helfen Sie den Schleichkatzen: Unterzeichnen Sie unsere Petition, damit diese Händler:innen die Tierqualprodukte aus den Regalen entfernen.

Online Petition

Auslistung von Kopi Luwak aus Ihrem Sortiment

 

mit Entsetzen musste ich erfahren, dass Sie weiterhin Kopi-Luwak-Kaffee verkaufen. Bitte beenden Sie das Angebot, denn hierfür werden Schleichkatzen unter tierquälerischen, missbräuchlichen und unhygienischen Zuständen ausgebeutet. Viele der Tiere sind Wildfänge; sie werden bereits im Alter von nicht einmal 6 Monaten ihrem natürlichen Lebensraum entrissen und auf Lebendtiermärkten verkauft. Anschließend werden sie auf verdreckten Farmen in winzige Käfige gesperrt, ähnlich der Käfighaltung in der Hühnerindustrie, und ausschließlich mit Kaffeebeeren ernährt, damit der Tierqual-Kaffee produziert und teuer verkauft werden kann.

Die Ermittler:innen von PETA Asien stießen beispielsweise auf Bali in jeder einzelnen Schleichkatzenfarm, die sie besuchten, auf katastrophale Bedingungen: Die Tiere sitzen in tristen Metallkäfigen voller Kot und verrottender Beeren. Schleichkatzen sind nachtaktive Tiere, dennoch werden sie meist im Freien gehalten und dem Sonnenlicht schutzlos ausgeliefert. Viele Tiere leiden unter Verhaltensstörungen und entzündete Wunden an Körper und Gliedmaßen. Auf Lebendtiermärkten auf Bali werden zudem potenziell kranke und misshandelte Schleichkatzen verkauft – eine wahre Brutstätte für Zoonosen wie beispielsweise COVID-19. Tödliche Krankheiten können unter diesen Umständen leicht auf andere Tiere und auf den Menschen übertragen werden.

Forscher:innen hatten nach dem SARS-Ausbruch in China festgestellt, dass das SARS-Coronavirus von einer Schleichkatzenart auf den Menschen übergesprungen war. Dennoch wird Kopi Luwak weiterhin weltweit exportiert. Mittlerweile haben Wissenschaftler:innen Schleichkatzen zudem als potentiellen Zwischenwirt für COVID-19 identifiziert. So konnte das Virus möglicherweise mutieren und von Fledermäusen letztlich auch auf Menschen übertragen werden.

Greenwashing, also der Versuch, einem Unternehmen, einer Marke oder einem Produkt ein positives Image zu verleihen, obwohl es dafür keine triftigen Gründe gibt, ist bei Kopi Luwak gängige Praxis. Werbeversprechen wie „Von wild lebenden Tieren“ sind reiner Etikettenschwindel. Einem unserer Ermittler vertraute ein Schleichkatzen-Farmer an, dass es nahezu unmöglich ist, die Nachfrage nach Schleichkatzenkaffee ausschließlich mit freilebenden Tieren zu decken. Deshalb würde die Industrie den Kaffee, der mit gefangen gehaltenen Schleichkatzen produziert wird, bewusst falsch kennzeichnen.

Kopi Luwak ist keine Delikatesse, es ist ein Produkt aus dem Kot von gequälten Tieren und zudem ein potenzieller Nährboden für die nächste Pandemie. Bitte unterstützen Sie nicht länger diesen Tiermissbrauch, setzen Sie der Ausbeutung von Wildtieren ein Ende – und streichen Sie Kopi Luwak aus Ihrem Sortiment!

Felder mit Stern (*) müssen ausgefüllt werden.
Ihre Daten sind bei uns sicher. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können Ihre Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter [email protected].
Empfänger +
  • Café Barista
  • Classic Caffee Nowak & Nowak KG
  • KaffeeShop 24
  • Die Rösterei Coffeum GmbH & Co Kg
  • Kaffeerösterei Moness
  • Malua UG
  • lerbs & hagedorn e.kfr.
  • SHI GmbH
  • limango GmbH
  • H&H Tee und Kaffee Import GmbH & Co KG
  • Royal Pacific Coffee Comp
  • La Boutique du Goût
  • THE COFFEE ADDRESS
  • Gewürzhändlerei zum Scharfen Sultan AG