Tierquäler vergewaltigt Stute – 1.000 € Belohnung für Hinweise

SodomieSymbolbild
Wieder kam es zu einem grausamen Fall von Zoophilie bzw. Sex mit Tieren: In Korbach bei Kassel wurde eine Stute vergewaltigt. Die furchtbare Tierquälerei fand höchstwahrscheinlich am frühen Sonntagmorgen,16. Juni, auf der Koppel am Ellerbruch statt. Wir suchen nun nach Hinweisen.

Blut und Sperma am Genitalbereich

Die Halterin der Haflingerstute entdeckte gegen 10 Uhr Verletzungen und Blut am Genitalbereich ihres Pferdes. Ihr schrecklicher Verdacht verstärkte sich, als sie zusätzlich Spermareste an den Genitalien der Stute entdeckte. Sofort ließ sie die Stute von einer Tierärztin untersuchen, die bestätigte, dass das Tier sexuell missbraucht wurde.

Polizei fand Gleitcreme

Die Halterin alarmierte sofort die Korbacher Polizei. Ein Ermittlungsteam sicherte Spermaproben, um den Täter mittels eines DNA-Abgleichs zu identifizieren. Bei der Untersuchung des Tatortes fand das Team außerdem eine Tube Gleitcreme. Diese wird von der Polizei ebenfalls genauer untersucht. Auch wollen die Ermittler prüfen, ob der Stute möglicherweise ein Gegenstand eingeführt wurde.

Der Polizei Korbach zufolge ist die Stute nicht lebensbedrohlich verletzt worden. Es geht ihr den Umständen entsprechend.

Helfen Sie, den Täter zu finden

Helfen Sie uns, diesen grausamen Fall aufzuklären und den Täter zu überführen. Haben Sie am Sonntagmorgen, 16. Juni, verdächtige Personen oder ein abgestelltes Fahrzeug im Bereich der Sachsenberger Landstraße oder der Marbeck gesehen? Kontaktieren Sie die Polizei Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 oder uns von PETA unter 01520-7373341 oder per E-Mail. Wir setzten 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus, die uns zum Täter führen können. Selbstverständlich können Sie uns vollkommen anonym Ihre Hinweise melden.

Zoophilie leider keine Seltenheit in Deutschland

Leider kommt es immer wieder zu tragischen Fällen von Zoophilie bzw. Sodomie in Deutschland. Seit 2013 ist der sexuelle Missbrauch von Tieren in Deutschland nach dem Tierschutzgesetz verboten – dennoch gibt es immer wieder Menschen, die sich an wehrlosen Tieren vergreifen. Erst kürzlich wurde eine schwer misshandelte Katze in Hückelhoven gefunden, deren Analbereich extrem ausgeweitet und vollständig gelähmt war.

Helfen Sie uns, diese schrecklichen Fälle aufzuklären und melden Sie es uns, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden!

Unsere Autoren

Friederike Huth

setzt sich als Editor und Coordinator im Online Marketing für die Rechte der Tiere ein.