Grausame Totschlagfallen verbieten - unterschreiben Sie jetzt!

Viele Menschen wissen nicht, dass die grausamen Totschlagfallen in Deutschland fast überall noch erlaubt sind. Totschlagfallen sollen theoretisch zwar sofort töten, tun dies aber häufig nicht. Viele Tiere sterben in diesen Fallen einen langsamen und qualvollen Tod. Sie geraten mit Pfoten oder Gesicht hinein und werden oft schwer verstümmelt oder langsam zu Tode gequetscht.

Unterzeichnen Sie unsere Petition und bitten Sie die zuständigen Politiker, die Jagd mit Totschlagfallen zu verbieten.

12 Bundesländer erlauben immer noch die Jagd mit grausamen Totschlagfallen. Zeigen auch Sie den zuständigen Politikern, dass Sie Totschlagfallen ablehnen.

Online Petition

Artenschutz und Tierschutz ernst nehmen: Totschlagfallen endlich verbieten

Sehr geehrte Ministerinnen und Minister,

ich habe mit Bestürzung erfahren, dass die Jagd mit grausamen Totschlagfallen in Ihrem Bundesland noch immer erlaubt ist.

Totschlagfallen sollen theoretisch zwar sofort töten, tun dies aber häufig nicht. Oft werden Gliedmaßen wie Pfoten oder Schnauze zerquetscht und die Tiere werden verstümmelt, ehe sie langsam zu Tode gequetscht werden. Häufig geraten auch Haustiere, besonders Katzen in die Fallen.

Ein weiterer dringender Grund für ein Verbot der Jagd mit sogenannten Totschlagfallen ist die Gefahr, dass auch geschützte Tierarten in die Fallen geraten können. So war in Hessen in der Jagdstrecke 2016/2017 das geschützte Hermelin in der Fallenfangstatistik aufgeführt. 

Viele Jäger benutzen diese Fallen mit der Begründung, den sogenannten Prädationsdruck auf bodenbrütende Arten zu reduzieren. Den Jägern zufolge würden Füchse den Bestand bodenbrütender Arten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche sowie von Junghasen und Feldhamstern gefährden. Füchse ernähren sich jedoch in erster Linie von Mäusen. Populationsrückgänge betroffener Arten, wie beispielsweise der Feldhase, sind überwiegend auf den Lebensraumverlust und das schwindende Nahrungsangebot durch die industrielle Landwirtschaft zurückzuführen. Hinzu kommt, dass die Jäger selbst jedes Jahr in Deutschland rund 200.000 Feldhasen und sogar hunderte Rebhühner töten. Studien, etwa aus dem Nationalpark Bayerischer Wald, belegen, dass Füchse keine Bedrohung für Bodenbrüter darstellen.

Laut § 17 des Tierschutzgesetzes ist es verboten, ein Tier ohne vernünftigen Grund zu töten oder ihm Leid zuzufügen. Doch genau dies geschieht bei der Jagd mit Totschlagfallen. Vor dem Hintergrund, dass der Tierschutz seit 2002 als Staatsschutzziel im Deutschen Grundgesetz verankert und somit als bindendes Gut mit Verfassungsrang anzusehen ist, möchte ich Sie bitten, die Jagd mit Totschlagfallen zu verbieten.

In Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und im Saarland sind Totschlagfallen bereits vollständig oder weitgehend verboten. Wir bitten Sie, sich diesen Bundesländern anzuschließen und die Fallenjagd aus tierschutzrechtlichen sowie wildbiologischen Gründen zu verbieten. Ein erster Schritt wäre ein Verbot der grausamen Totschlagfallen. In einem weiteren Schritt muss auch die Jagd mit Lebendfallen kritisch betrachtet werden, da die Tiere darin stressbedingt teils erheblich leiden und ebenfalls getötet werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Auch Katzen und bedrohte Tierarten werden Opfer von Totschlagfallen

Totschlagfallen müssen in sogenannten Fangbunkern, -gärten oder -kisten aufgestellt werden, damit gewährleistet wird, dass Menschen nicht hineintreten und nur bestimmte Tierarten hineinpassen. Dies ist jedoch häufig nicht der Fall. Oft geraten auch Katzen oder geschützte Tierarten in die Fallen. So war beispielsweise in Hessen in der Jagdstrecke 2016/2017 das geschützte Hermelin in der Fallenfangstatistik aufgeführt. Auch die freundlicher klingenden Lebendfallen, enden für das gefangene Tier mit einem Kopfschuss.

Katze in Totschlagfalle
Das Leid der Tiere bleibt den Augen der Öffentlichkeit weitgehend verborgen. Uns erreichen jedoch immer wieder Whistleblower Meldungen, die das Leid der Tiere durch die Jagd ans Tageslicht bringen.

Nur in Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und im Saarland sind Totschlagfallen bereits vollständig oder weitgehend verboten. Die anderen Bundesländer müssen endlich nachziehen.

Grausame Jagdmethode wie aus dem Mittelalter

Weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht besteht ein Grund für die massenhafte Bejagung der Beutegreifer. Die zum Teil noch immer verbreiteten Schauermärchen gegenüber Fuchs & Co beruhen auf längst widerlegten Annahmen: Die Jagd hat keinerlei regulierende oder reduzierende Auswirkungen auf die Population, weil Verluste rasch durch Zuwanderung und steigende Geburtenraten ausgeglichen werden. Auch das von den Jägern vorgeschobene Argument des Artenschutzes ist Augenwischerei. Füchse beispielsweise ernähren sich vornehmlich von Mäusen. Auch Waschbären stellen Studien zufolge keine Bedrohung für den Artenschutz dar. Populationsrückgänge betroffener Arten wie dem Feldhasen und sind überwiegend auf den Lebensraumverlust und das schwindende Nahrungsangebot zurückzuführen. Hinzu kommt, dass die Jäger selbst jedes Jahr rund 200.000 Feldhasen töten.

Deutsche sind sich einig: Fallenjagd ist Tierquälerei und muss verboten werden

Eine repräsentative forsa-Umfrage im August 2018 ergab, dass die große Mehrheit der Bundesbürger die Jagd mit den grausamen Totschlagfallen ablehnt. Nur etwa ein Fünftel, 19 Prozent der Bundesbürger, ist mit dem Einsatz dieser Fallen, auch Totfangfallen oder Fangeisen genannt, einverstanden. 70 Prozent sind für ein Verbot.

Was Sie tun können

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition und fordern Sie ein Ende der grausamen Jagd mit Totschlagfallen!
Klären Sie auch Ihre Familie und Freunde über das Leid von Wildtieren durch die Jagd auf und bitten Sie diese unsere Petition zu unterzeichnen.