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Tierquälerei auf Pelzfarm: Nerze und Füchse massenweise vergast

Augenzeugenbericht von einer Pelzfarm in Wisconsin, USA

Stand Januar 2016
Zusammengepferchte Nerze in Drahtkäfigen.
Die Dillenburg Fur Farm, LLC ist eine riesige Pelzfarm in Wisconsin – dem führenden US-Bundesstaat in der „Produktion“ von Nerzen. Eine zweimonatige Ermittlung von PETA USA zeigte nun, dass tausende Nerze und zahlreiche Füchse in langen Reihen dreckiger Käfige mit Drahtboden gehalten und dann getötet wurden. All dies geschieht, um aus dem Fell der Tiere Mäntel und Krägen herzustellen. Unter vielen Käfigen türmten sich die Ausscheidungen der Tiere 30 cm hoch auf.
Nerzdame Miss Marry mit blutigen Gesichtsverletzungen

Gequälte und verletzte Nerze

Die Käfige wurden mit einem Hochdruckreiniger ausgesprüht, während sich die Nerze darin befanden. Als Grund dafür gab die Frau des Inhabers an: „Wenn die Nerze dreckig sind, verliere ich deswegen pro Tier 10 oder 20 Dollar.“ Der Motor des Reinigers war so laut, dass die Tiere im Kreis liefen, hochsprangen oder wie wild hin und her rannten.
 
Dieser Nerzdame gab der Augenzeuge unserer Ermittlung den Namen Miss Mary. Das Tier biss solange auf dem Drahtkäfig herum, bis sein Gesicht blutig war. Der Augenzeuge sah nicht, dass Miss Mary tierärztlich behandelt wurde – was in der Pelzindustrie häufig vorkommt
In dieser Metalltonne werden die Tiere vergast.

Tiere qualvoll vergast

Die Arbeiter hoben die panisch schreienden Nerze an ihrem empfindlichen Schwanz hoch und steckten sie in diese Metalltonne. Dann pumpten sie über einen laufenden Motor Abgase hinein und ließen die Tiere massenhaft qualvoll ersticken. Einem Nerz, der die Vergasung überlebt hatte, brach der Farmer das Genick. Ein anderer Nerz starb erst nach 20 Minuten im Gas.
 
Fuchs D2 litt an geschwollenem Zahnfleisch.

Fuchs missbraucht und getötet

Dieser Fuchs erhielt von dem Augenzeugen den Namen D2. Er hatte offensichtliche Schwellungen am Mund, doch erhielt nach den Beobachtungen des Augenzeugen keine tierärztliche Versorgung. Der Farmer sagte, der Fuchs habe sich geweigert, sich zu paaren. Dann prahlte er detailreich damit, wie er ihm „einen runterholte“. Doch auch D2 wurde zusammen mit einigen anderen Füchsen in einer provisorischen Gaskammer getötet.

Was Sie tun können

Sie können Tieren wie Miss Mary und D2 helfen. Bitte zeigen Sie dieses Video all Ihren Freunden und Ihrer Familie und bitten Sie sie, PETAs Anti-Pelz Versprechen abzugeben: So versprechen Sie, niemals ein Kleidungsstück zu kaufen, das aus Pelz ist oder mit Pelz besetzt ist.