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Der Hobbit: Unerwartete Grausamkeit

Missbrauch und Vernachlässigung von Tieren führten während der Filmproduktion mutmaßlich zu zahlreichen Todesfällen

Stand November 2013
Wenn Der Hobbit im Dezember in die Kinos kommt, werden die Zuschauer ein Abenteuer in einer faszinierenden Fantasiewelt zu sehen bekommen. Mit Fantasie und Fiktion hatte der Tiermissbrauch, der allem Anschein nach während der Dreharbeiten stattfand, jedoch reichlich wenig zu tun. Insgesamt wurden mutmaßlich fünf Pferde, 12 Hühner, ein Pony und mehrere Ziegen und Schafe verletzt oder getötet.

 

Bitten Sie Regisseur Peter Jackson, die Sicherheit von Tieren zu gewährleisten

Senden Sie den Filmemachern eine Nachricht und teilen Sie ihnen mit, dass Tierleid in der Filmindustrie absolut inakzeptabel ist und dass Sie sich derartige Filme nicht ansehen werden. Fordern Sie Peter Jackson auf, sich zusammen mit seiner Crew verantwortungsbewusst zu zeigen, wenn es um die Sicherheit von Tieren an Filmsets geht.

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Produktionsfirma von Hobbit-Regisseur Peter Jackson:
WingNut Films
New Zealand

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Einem Pferd namens Shanghai wurden die Beine so zusammengebunden, dass es sich nicht mehr bewegen konnte (sogenanntes Hobbeln). So wurde das Tier drei Stunden lang liegen gelassen, weil es angeblich zu aufgedreht für seinen Reiter war. Um die Fesselspuren dann vor der Kamera zu verstecken, wurden die Stellen mit Make-up und Haaren überdeckt. Das „Hobbeln“ verstößt ganz klar gegen die Richtlinien der American Humane Association (AHA), die eigentlich für den Tierschutz bei Filmproduktionen zuständig ist.

Auch bei der Unterbringung der Tiere fand Aussagen zufolge Missbrauch statt. Ein Pferd wurde getötet, ein weiteres verletzt, nachdem jemand die Tiere mit zwei übernervösen Wallachen zusammen untergebracht hatte, obwohl Bedenken geäußert wurden, dass die Wallache zu aggressiv sein könnten. Ein anderes Pferd stürzte in einem völlig überfüllten Paddock von einer Böschung und starb. Auch als die Pferde in ihre Ställe gebracht wurden, starb ein Tier, vermutlich an einer Kolik. Als die Pferde nach diesem Vorfall zurück in den Paddock gebracht wurden, riss sich ein Pferd an einem Drahtzaun Haut und Muskelgewebe vom Bein. Mehrere Ziegen und Schafe starben an Wurmbefall oder weil sie in Erdlöcher fielen, die überall auf dem Farmgelände zu finden waren. 12 Hühner wurden von unbeaufsichtigten Hunden gerissen oder von anderen Tieren zertrampelt, weil niemand auf sie achtete.

Wie kann so etwas passieren, wenn zum einen der Produktionsmanager für diesen Bereich zuständig war und zum anderen die Produktion von der AHA überwacht wurde?! Zudem wurde der Film unter der Regie von Peter Jackson gedreht, dem Meister der Computeranimation. In einem Film, in dem computeranimierte Drachen, Orks und Hobbits mitspielen, hätten computeranimierte Tiere perfekt dazu gepasst. Jackson hätte den Film ohne auch nur ein einziges Tier drehen können – es hätte in seiner Verantwortung gelegen.

 

Was Sie tun können

Senden Sie den Filmemachern eine Nachricht und teilen Sie ihnen mit, dass Tierleid in der Filmindustrie absolut inakzeptabel ist und dass Sie sich derartige Filme nicht ansehen werden. Fordern Sie Peter Jackson auf, sich zusammen mit seiner Crew verantwortungsbewusst zu zeigen, wenn es um die Sicherheit von Tieren an Filmsets geht.

 


Deutsche Übersetzung des Musterbriefes:

Bitte unterbinden Sie zukünftige Todesfälle und Verletzungen von Tieren für Filmproduktionen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war schockiert, zu erfahren, dass mutmaßlich mehrere Pferde, Hühner, Ziegen und Schafe während der Produktion von „Der Hobbit“ gestorben sind.

Tiere für eine Filmproduktion zu töten oder zu verletzen, ist inakzeptabel und ich lehne es ab, Filme anzuschauen, bei denen dies geschieht.

Mit der innovativen computergenerierten Technologie, die für Produzenten verfügbar ist, muss kein echtes Tier für Filmproduktionen verwendet werden. Wenn sich Produzenten dafür entscheiden, Tiere einzusetzen, dann sind sie für das Wohlergehen der Tiere am Filmset und auch außerhalb des Filmsets verantwortlich.

Ich bitte Sie dringend, bei zukünftigen Filmen jeglichen Tiermissbrauch zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen