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Ihre Katze ist verschwunden? Vielleicht war es der Jäger…

PETAs Ermittler machen grausigen Fund

Stand November 2013
Klären der Todesursache beim Tierarzt / Copyright PETA Deutschland e.V.
PETA-Ermittler machen einen grausamen Fund in einer Kadavertonne einer Hühnerfarm. Dort befanden sich erschossene und sogar erschlagene Katzen. Der zuständige Pächter zeigt sich allerdings ungerührt: „Wenn die Katze wildert, hab‘ ich da Verständnis dafür, wenn die erschossen wird.“ Auf die Frage, woran man denn erkenne, ob eine Katze „wild“ sei oder ein Zuhause habe, hieß es dann aber, das könne man nicht erkennen.

„Haustierabschuss“ ist gängige Praxis

Jedes Jahr erreichen uns unzählige Meldungen über den Abschuss von Hunden und Katzen durch die Jägerschaft. Jährlich werden schätzungsweise 350.000 Katzen sowie mehrere tausend Hunde von Jägern erschossen, in den allermeisten Fällen handelt es sich um tierische Familienangehörige.

 

PETA-Ermittler inspizieren eine Falle / Copyright PETA Deutschland e.V.
Eine Katze gilt bereits dann als „wildernd“ (und darf somit frei abgeschossen werden), wenn sie sich je nach Bundesland 200 bis 500 Meter vom nächsten Haus entfernt aufhält. Ob sie tatsächlich einem Wildtier nachjagt, ist dabei völlig egal. Hunde, die nicht angeleint waren, wurden bereits in unmittelbarer Nähe ihres menschlichen Begleiters erschossen.

 

 

Imagekampagne in Bayern

In Bayern läuft eine großangelegte Imagekampagne zur Jagd. Die Kampagne trägt das Motto „Ich mag meinen Jäger“ und wird vom Bayerischen Jagdverband e. V. initiiert. Auf Postern, die beispielsweise an S- und U-Bahnstationen hängen, soll vermittelt werden, dass die Jagd wichtig für Umwelt, Kultur, Gesellschaft und Tierschutz sei.

Die Wahrheit

Das wahre Gesicht der Jagd kann man hingegen leicht entdecken, wenn man sich die stolzen „Präsentationen“ von Jägern nach deren Vereinsfesten ansieht. Diese sind oft unverblümt auf der Homepage des jeweiligen Vereins zu sehen. Ein tierverachtendes Beispiel finden Sie z.B. hier.


Prominente Unterstützung

„Alles was zählt“-Star Jörg Rhode unterstützt PETAs Kampagne gegen die Jagd. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.

 

Was Sie tun können:


Lassen Sie Ihr Tier niemals unbeaufsichtigt nach draußen.
  • Melden Sie der zuständigen Behörde, dem örtlichen Tierschutzverein oder der Presse umgehend, wenn Sie Fallen im Wald gefunden haben oder Ihr Tier in einer Falle gefangen oder von einem Jäger ab- bzw. angeschossen wurde.
  • Informieren Sie Freunde, Verwandte und andere Tierhalter über die Gefahren in Feld, Wald und Flur.
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    Weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie hier:

    Haustier-Abschuss durch Jäger

    Jagd - das unfaire Spiel