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Undercover-Video: Nerztransporte quer durch Europa

Tierquälerei im Namen der Mode

Stand Dezember 2011
Auch bei Nerzen gibt es im Auftrag der Pelzindustrie qualvolle Transporte quer durch Europa, wie neue Undercover-Ermittlungen jetzt beweisen. Videoaufnahmen zeigen, wie die Tiere in winzigen stinkenden Boxen sitzen, die in LKWs aufeinandergestapelt sind und durch die der Urin von oben nach unten tropft.

 

Nerztransporte: Qual in winzigen Käfigen (Foto: Animals' Angels)
Die Nerze sitzen in ihren eigenen Exkrementen und versuchen verzweifelt, aus ihrem Gefängnis zu entkommen. Sie werden tagelang von Ländern wie den Niederlanden oder Polen über Deutschland, Österreich und Italien nach Griechenland transportiert, mit dem Ziel, dort als „Zuchttiere“ eingesetzt zu werden.

In einem beobachteten Fall dauerte der Transport fünf Tage, die die Nerze ohne Nahrung in den winzigen Käfigen überstehen mussten. Einige Tiere überleben diese Tortur nicht. Solche Transporte sind kein Einzelfall, sondern mehrfach dokumentiert. Doch leider sind mit Ausnahme von Österreich und Großbritannien Pelzfarmen in Europa noch immer nicht verboten.

 

Die Grausamkeit hinter Pelz
Auf den Pelzfarmen verbringen die Tiere ihr trauriges Leben in winzigen verdreckten Drahtkäfigen ohne die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse auszuleben oder Zugang zu Wasser. In Freiheit sind Nerze Einzelgänger, die am Wasser leben, in Pelzfarmen sind sie zu Hunderten aneinandergereiht. Sie leiden unter schweren Verhaltensstörungen, drehen sich wie wild im Kreis und verstümmeln sich selbst. Am Ende dieses elenden Lebens wartet auf sie nur der Tod. Sie werden erschlagen, erdrosselt oder mit analen Stromschlägen getötet. Oftmals überleben sie diese Prozedur und ihnen wird bei vollem Bewusstsein das Fell abgezogen.
Winzige Käfige und bestialischer Gestank auf einer typischen Nerzfarm
Die große Mehrheit der Bevölkerung spricht sich gegen die Haltung und das Töten von Pelztieren aus. Die Pelzindustrie versucht über kleine Applikationen an Krägen und Ärmeln ihre Produkte an Konsumenten zu verkaufen, die sich meist dessen gar nicht bewusst sind. Oftmals sind die Pelze gefärbt oder so verarbeitet, dass sie vom Aussehen nicht mehr an Echtpelz erinnern. Aber auch hinter dem kleinsten Stückchen Pelz verbergen sich die Grausamkeiten dieser blutigen und von Gewalt geprägten Industrie.

 

Was Sie tun können

Pelze sind ein inakzeptables Tierqualprodukt. Es gibt heutzutage eine Vielzahl an modischen und warmen Alternativen.
PETA fordert alle Menschen auf, jegliche Produkte aus Pelz zu boykottieren.
Eine Vielzahl an Kaufhäusern, Modeketten und Versandhäusern wie Galeria Kaufhof, Peek&Cloppenburg, Karstadt und andere sind bereits aus dem blutigen Geschäft ausgestiegen. Andere hingegen führen die grausamen Produkte immer noch. Wenn Sie irgendwo auf Pelz stoßen, sprechen Sie die Verkäufer darauf an und schreiben Sie einen Brief an die Geschäftsleitung. Teilen Sie mit, dass Sie diese Geschäftsstrategie ablehnen und solange dort nicht mehr einkaufen, bis sie den Verkauf von Pelz einstellen. Wenn die Unternehmen merken, dass viele Verbraucher sich gegen Pelz aussprechen, werden wir auch sie zum Umdenken bewegen können.


Nehmen Sie zusätzlich an unserer Online-Petition teil und fordern Madeleine auf, Pelz aus dem Sortiment zu streichen.