Industrielle Lachsfabrik in Mecklenburg-Vorpommern stoppen – helfen Sie jetzt!

Lachse im Wasser
Symbolbild

Lachse sind beeindruckende Wanderfische. Dank ihres erstaunlichen Geruchssinns schwimmen die Tiere zur Paarung aus den Meeren zurück zur Geburtsstätte in ihre Heimatflüsse. Die erstaunliche Wanderung erfolgt über Tausende von Kilometern und stromaufwärts. Das Unternehmen BeLLa Berliner Landlachs GmbH & Co KG mit Sitz in Eberswalde plant nun den Bau einer gigantischen Lachszuchtanlage in Malchow in Mecklenburg-Vorpommern.

Das tierquälerische Projekt sollte eigentlich in Brandenburg umgesetzt werden, scheiterte diesen Sommer jedoch aufgrund fehlender Wassermengen [1]. Beabsichtigt war die Produktion von 5.000 Tonnen Lachsfleisch pro Jahr. In der geplanten Lachsfabrik in Malchow sollen nun Tausende Lachse in einer 100×300 Meter großen Fischtankhalle in einem geschlossenen System eingesperrt, gemästet und getötet werden. Die Genehmigung einer solchen Lachsfabrik würde der industriellen Massentierhaltung Tür und Tor öffnen und unsägliches Tierleid billigen.

Helfen Sie, Gefangenschaft und Tod für Zigtausende Lachse zu verhindern!

Bitte fordern Sie den Bürgermeister von Malchow sowie die Verantwortlichen für Stadtentwicklung und Bauverwaltung freundlich dazu auf, der geplanten Tierfabrik keine Genehmigung zu erteilen.

Online-Petition

Keine Massenzucht für Lachse in Malchow

 

Hiermit bitte ich Sie freundlich, aber mit Nachdruck darum, dem Unternehmen BeLLa Berliner Landlachs GmbH & Co KG keine Baugenehmigung zu erteilen.

Lachse sind beeindruckende Wanderfische. Dank ihres erstaunlichen Geruchssinns schwimmen die Tiere zur Paarung aus den Meeren zurück zur Geburtsstätte in ihre Heimatflüsse. Bei ihrer Wanderung stromaufwärts über Tausende von Kilometern überwinden sie beachtliche Hindernisse. Die Haltung der bemerkenswerten Wanderfische in reiz- und geruchsarmen industriellen Aquakulturanlagen bedeutet immense Tierquälerei.

Die Aquakultur verursacht jedoch nicht nur großes Tierleid, sondern hat mit ihrem hohen Wasser- und Energieverbrauch sowie CO2-Ausstoß zudem negative Auswirkungen auf die Umwelt. Während ihrer Mast in der Aquakultur werden Lachse unter anderem mit Fischmehl und Soja ernährt. Für die Herstellung dieses Fischmehls und Fischöls wiederum werden jedes Jahr Hunderte Milliarden Wildfische gefangen und getötet. Damit trägt die Aquakultur auch zur Plünderung der ohnehin bereits überfischten Weltmeere bei.

Hiermit bitte ich sie nachdrücklich, der geplanten Tierfabrik keine Genehmigung zu erteilen. Unterstützen Sie vielmehr zukunftsweisende Hersteller wie Bluu Biosciences in Berlin, die den Zeitgeist erkannt haben und vegane Fischalternativen entwickeln und im Labor produzieren.

Industrielle Tierfabriken sind traurige Vergangenheit, die Zukunft is(s)t tierleidfrei.

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  • Rene Putzar
  • Irina Herling
  • Sandro Steinhäuser

Wie Studien wiederholt gezeigt haben, stehen Lachse aufgrund der beengten Haltung in der Aquakultur unter großem psychischem Stress und werden depressiv. [3] Die verzweifelten Tiere leiden in trostlosen Rundbecken, aus denen ein Entkommen unmöglich ist. Die Haltung von Tausenden von Lachsen in reiz- und geruchsarmen industriellen Aquakulturanlagen verursacht immense Tierquälerei und widerspricht jeglicher Wissenschaft.

Während ihrer Mast in der Aquakultur werden die Lachse zu einem Großteil mit Fischmehl und Soja ernährt. Für die Herstellung dieses Fischmehls und Fischöls wiederum werden jedes Jahr Hunderte Milliarden Wildfische gefangen und getötet [2].

tote Fische
Jedes Jahr werden Milliarden Fische auf Fischfarmen in der sogenannten Aquakultur gezüchtet und getötet.

Die Aquakultur verursacht jedoch nicht nur immenses Tierleid, sondern hat mit ihrem hohen Wasser- und Energieverbrauch sowie CO2-Ausstoß zudem negative Auswirkungen auf die Umwelt. In Zeiten von Klimakatastrophe, „Fridays for Future“-Demonstrationen und Millionen Menschen weltweit ohne Zugang zu Trinkwasser ist der Bau einer Aquakulturanlage nicht nur ethisch verwerflich, sondern auch ökologisch untragbar.

Die Aquakulturindustrie degradiert empfindungsfähige Lebewesen zu Waren, die für eine kurze Mahlzeit von Menschen getötet werden. Dabei ist heute weithin bekannt, dass Fische intelligente Wirbeltiere sind, die Beziehungen eingehen, ein Sozialleben pflegen und Schmerzen empfinden. [4]

Angesichts der geplanten Lachsfabrik hat der Bürgermeister von Malchow PETA Deutschland am 21. September 2021 schriftlich bestätigt, dass die Stadtvertretung einen Aufstellungsbeschluss gefasst hat. Da die Projektplanung jedoch am Anfang steht, kann das Tierqualprojekt noch verhindert werden.

zwei lachse schwimmen im wasser
Wie alle anderen Tiere haben auch Lachse ein Leben in Freiheit und ohne Leid verdient.

Was Sie tun können

Helfen Sie uns, dieses industrielle Tierqualprojekt zu stoppen. Noch hat der Bau nicht begonnen. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an den Bürgermeister von Malchow sowie an die Verantwortlichen für Stadtentwicklung und Bauverwaltung und fordern Sie, der geplanten Tierfabrik keine Genehmigung zu erteilen.