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Forced Swim Test: PETAs Erfolge – und wie Sie den Tieren helfen können

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Der Forced Swim Test (FST) gehört zu den umstrittensten Tierversuchen weltweit. Mäuse und Ratten werden dabei gezwungen, in einem Wasserbehälter ohne Fluchtmöglichkeit zu schwimmen, während Experimentierende ihr Verhalten beobachten. Wie lange die Tiere schwimmen, bevor sie sich treiben lassen, soll Erkenntnisse über Depressionen und mögliche Medikamente liefern – inzwischen ist jedoch bekannt, dass der Test wissenschaftlich nicht valide ist und nicht auf den Menschen übertragbar. Die Tiere wähnen sich vor dem Ertrinken – ein vermeintlicher Überlebenskampf, der nicht mit einer Depression vergleichbar ist.

Die gute Nachricht: Immer mehr Pharmaunternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen beenden den Forced Swim Test. Gemeinsam mit Unterstützenden hat PETA bereits zahlreiche Erfolge erzielt. Erfahren Sie hier, warum der Versuch abgeschafft werden muss, welche Fortschritte bereits erreicht wurden und wie Sie helfen können, auch die letzten Labore zum Umdenken zu bewegen.

Online-Petition

Forced Swim Test: Tiere zum Schwimmen gezwungen - Unterschreiben Sie jetzt!

Fordern Sie Novartis auf, keine wehrlosen Tiere mehr dem „Forced Swim Test“ auszusetzen!

Please stop the cruel forced swimming test

 

I strongly urge you to join the world’s largest pharmaceutical companies and ban the scientifically worthless forced swim test.

A growing number of scientists and authorities now recognize that this test - where rodents are placed in inescapable water containers - fails to reflect the complexity of human depression or the mechanisms by which antidepressants work.

Leading pharmaceutical companies including Johnson & Johnson, Bayer, Sanofi, GlaxoSmithKline, AbbVie, Roche, AstraZeneca, Novo Nordisk, Boehringer Ingelheim, Pfizer, and Bristol Myers Squibb have publicly commited to not using the FST. Their decisions reflect a broader shift in the scientific community toward more ethical and scientifically valid research methods.

I strongly urge your company to join this movement and commit to ending the use of the forced swim test.

Thank you for your attention to this important matter.

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Die Petition richtet sich an
  • Vasant Narasimhan
  • John Young
75.840 Unterstützende
100%
Helfen sie uns 1.000 zu erreichen

  • Deutsche Übersetzung des Petitiontextes

    Beenden Sie den Forced Swim Test

    Ich fordere Sie dringend auf, sich endlich den weltweit größten Pharmaunternehmen anzuschließen und den unwissenschaftlichen Forced Swim Test unternehmensweit zu beenden.

    Immer mehr Wissenschaftler:innen und Behörden erkennen inzwischen, dass dieser Test, bei dem Nagetiere in ausweglose Wasserbehälter gesetzt werden, weder die Komplexität der menschlichen Depression, noch die Wirkungsweise von Antidepressiva widerspiegelt. Führende Pharmaunternehmen wie Johnson & Johnson, Bayer, Sanofi, GlaxoSmithKline, AbbVie, Roche, AstraZeneca, Novo Nordisk, Boehringer Ingelheim, Pfizer und Bristol Myers Squibb haben sich dazu verpflichtet, den Forced Swim Test nicht mehr anzuwenden. Ihre Entscheidungen spiegeln einen breiteren Wandel in der wissenschaftlichen Gemeinschaft hin zu ethischeren und wissenschaftlich fundierteren Forschungsmethoden wider. Ich fordere Ihr Unternehmen nachdrücklich auf, sich dieser Entwicklung anzuschließen und sich zur Beendigung der Verwendung des erzwungenen Schwimmtests zu verpflichten.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser wichtigen Angelegenheit.

1. Bayer beendet den Forced Swim Test

Nach Gesprächen mit PETA USA sagte Bayer bereits 2019 zu, den Forced Swim Test künftig weder durchzuführen noch zu finanzieren. Damit setzte eines der weltweit größten Pharmaunternehmen ein wichtiges Signal für moderne, tierfreie Forschung.

Der letzte dokumentierte Einsatz des Tierversuchs durch das Unternehmen fand im Jahr 2006 statt.

2. Sanofi steigt aus

Im September 2024 erklärte Sanofi nach weltweiten Kampagnen von PETA und ihren Partnerorganisationen sowie mehr als 440.000 Unterstützer:innen, den Forced Swim Test künftig nicht mehr einzusetzen. Zuvor hatte das Unternehmen über viele Jahre mehr als 1.500 Mäuse und Ratten in diesem Versuch missbraucht, ohne auf diesem Weg ein einziges brauchbares Antidepressivum zu entwickeln.

3. Immer mehr Universitäten ziehen nach

Auch Hochschulen verabschieden sich zunehmend von dem grausamen Experiment. Allein 2025 und 2026 haben unter anderem die University of Bristol, die University of Bath, die Victoria University of Wellington und die Universidad Austral de Chile den Forced Swim Test dauerhaft ausgeschlossen.

Diese Beispiele zeigen: Der Druck wirkt. Weltweit verzichten immer mehr Unternehmen, Universitäten und Behörden auf den Forced Swim Test.

Maus schwimmt beim Forced Swim Test
Beim Forced Swim Test werden Tiere zum Schwimmen gezwungen.
  • Weitere Infos und Erfolge

    Universidade Federal de Uberlândia (Juli 2026)

    Die brasilianische Universidade Federal de Uberlândia (UFU) hat gegenüber PETA USA bestätigt, den Forced Swim Test nicht mehr einzusetzen. Die Universität erklärte, dass ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte dieses Tierexperiment nicht mehr erfordern, vor allem aber betonte sie, sich an internationalen Empfehlungen sowie den 3R-Prinzipien (Replace, Reduce, Refine) zu orientieren.

    Ponce Health Sciences University (Juli 2026)

    Die Ponce Health Sciences University in Puerto Rico teilte PETA USA mit, dass derzeit keine Forschungsprojekte mit dem Forced Swim Test durchgeführt oder geplant werden.

    Juli 2026: Vier südamerikanische Universitäten entscheiden sich gegen Forced Swim Test

    Die südamerikanischen Universitäten

    • Universidad Nacional de Trujillo,
    • Universidad César Vallejo,
    • Universidad Nacional de Mar del Plata,
    • Pontificia Universidad Católica de Chile

    bestätigten gegenüber PETA USA, den Forced Swim Test nicht anzuwenden.

    Universidad Austral de Chile (Juni 2026)

    Die Universidad Austral de Chile (UACh) hat den grausamen und wissenschaftlich unhaltbaren Forced Swim Test verboten. In einer E-Mail an PETA USA teilte Rektor Dr. Egon Montecinos mit, dass die UACh gemäß dem offiziellen Beschluss Nr. 10/2026 des Vizerektorats für Forschung, Entwicklung und künstlerisches Schaffen „ein ausdrückliches Verbot“ des Forced Swim Tests „für die gesamte Einrichtung“ erlassen habe.

    Al-Azhar-Hochschule für Pharmazie (Juni 2026)

    Die Al-Azhar-Hochschule für Pharmazie in Indien hat ihre offizielle Unterstützung für ein vollständiges Verbot des Forced Swim Tests bekundet. In einer E-Mail an PETA Indien bestätigte der Rektor der Al-Azhar-Hochschule, Prof. Dr. Shyamkumar B, dass man „das generelle Verbot des Forced Swim Tests unterstützt, da alternative Methoden zur Verfügung stehen“.

    German Mouse Clinic (Juni 2026)

    Die German Mouse Clinic am Helmholtz Zentrum München, die genetisch veränderte Mäuse für Tierversuche züchtet und charakterisiert, versicherte gegenüber PETA Deutschland, dass sie den FST nicht mehr anwendet. Auf Nachfrage bestätigte sie, dass es keinen Grund gebe, ihn wieder einzuführen.

    Victoria University of Wellington (Mai 2026)

    Die neuseeländische Victoria University of Wellington bestätigte, dass sie den grausamen und nutzlosen Forced Swim Test nicht mehr an Tieren durchführt. Die Ankündigung folgte auf Kampagnenaktionen von PETA Australien PETA USA, der New Zealand Anti-Vivisection Society, Save Animals From Exploitation und Beyond Animal Research, zu denen unter anderem Briefaktionen an Entscheidungsträger:innen der Universität sowie öffentlichkeitswirksame Proteste gehörten.

    Die Universität veröffentlichte folgende Erklärung: „Wir erkennen an, dass sich das wissenschaftliche Verständnis weiterentwickelt und damit auch die Angemessenheit bestimmter Methoden. Verfahren, die nicht mehr als gültig gelten (wie beispielsweise die Anwendung des Porsolt-Schwimmtests für die Depressionsforschung) oder im Kontext der zeitgenössischen Forschung nicht mehr relevant sind, werden nicht zur Anwendung genehmigt.“[12]

    Hessen, Brandenburg und Bremen, Deutschland (April 2026)

    Laut der Landesbeauftragten für Tierschutz, Dr. Madeleine Martin, wird der Forced Swim Test in Hessen nicht mehr durchgeführt. Auch die Behörden in Brandenburg und Bremen bestätigten gegenüber PETA Deutschland, dass der Forced Swim Test in diesen Bundesländern derzeit weder durchgeführt wird noch geplant ist.[3]

    CT University, Himachal Institute of Pharmacy und Guru Angad Dev Veterinary and Animal Sciences University (März 2026)
    Nachdem PETA Indien auf die Grausamkeit und Unwissenschaftlichkeit des Forced Swim Tests hingewiesen hatte, erklärte die CT University, sie werde eine Richtlinie verabschieden, die die Anwendung des Forced Swim Tests verbietet. Der Rektor der CT University, Dr. Vir Vikram, stellte klar, dass das „Treibenlassen“ im FST oft ein erlerntes, adaptives Verhalten ist – kein gültiges Modell für menschliche Depressionen. Laut Rektor Dr. Vir Vikram will die School of Pharmaceutical Sciences daher künftig stärker auf humanrelevante Forschungsansätze setzen – etwa computergestützte Modelle, Studien mit menschlichen Zellen, tierfreie Methoden und genomische Verfahren. [4]

    Der Direktor des Himachal Institute of Pharmacy, Dr. Ramandeep Singh, bestätigte in einem Schreiben an PETA Indien, dass das Institut den Forced Swim Test bereits verboten hat und auf tierversuchsfreie Forschungsmethoden setzt. Die Entscheidung folgt dem Rundschreiben des Pharmacy Council of India (P.C.I.) vom 30. Januar 2026 sowie den Empfehlungen der zuständigen Ausschüsse für akademische Angelegenheiten und Forschung des Instituts und entspricht den geltenden behördlichen Richtlinien sowie den Empfehlungen von PETA Indien. [5]

    Ebenfalls im März bestätigte die Guru Angad Dev Veterinary and Animal Sciences University (GADVASU) gegenüber PETA Indien, dass sie den FST weder fördert noch billigt.[6]

    Irische Regulierungsbehörde für Gesundheitsprodukte (Februar 2026)
    Nachdem PETA UK der irischen Regulierungsbehörde für Gesundheitsprodukte (Health Products Regulatory Authority) wichtige wissenschaftliche Informationen zur Verfügung gestellt hatte, beauftragte die Behörde das Nationale Komitee zum Schutz von für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tieren (NCPA) mit der Untersuchung des Tests und der Abgabe einer Stellungnahme. Das NCPA fand Belege dafür, den Forced Swim Test in Irland stark einzuschränken. Nun darf der Test nicht mehr als Modell für Depressionen, zur Untersuchung „depressionsähnlicher“ Verhaltensweisen oder zur Erforschung von Angststörungen verwendet werden. Das NCPA wies auf die Zweifel an seiner Validität für diese Zwecke hin.[7] Zudem wird es in Irland nicht mehr erlaubt sein, Tiere bis zur Erschöpfung schwimmen zu lassen.

    Chitkara-Universität (Februar 2026)
    Nach Rücksprache mit PETA India hat die Chitkara-Universität bestätigt, dass sie die Durchführung des Forced Swim Tests an ihrer Einrichtung nicht mehr zulässt – als erste Universität in Indien, die ihn offiziell verbietet. Dr. Thakur Gurjeet Singh, Professor und Dekan des Chitkara College of Pharmacy, schrieb, dass der Forced Swim Test, im Einklang mit der Empfehlung des Pharmacy Council of India, zukünftig nicht mehr genehmigt werden wird. Auf Aufforderung von PETA Indien wies der Pharmacy Council of India im April alle ihm unterstellten Einrichtungen – einschließlich der Chitkara University – an, die fortgesetzte Anwendung dieses weithin widerlegten Experiments zu überprüfen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.[8]

    Universität Melbourne (Dezember 2025)
    Nach Aufforderungen von PETA Australien, Animal-Free Science Advocacy und mehr als 12.000 Unterstützenden hat die Universität Melbourne ihre Richtlinien zur Tiernutzung aktualisiert und den Forced Swim Test verboten. PETA Australien fordert andere Universitäten und Institute auf, diesem Beispiel zu folgen.[9]

    Melior Discovery (Juni 2025)
    Das in Pennsylvania ansässige Auftragsforschungsunternehmen Melior Discovery hat bestätigt, dass es den grausamen und sinnlosen Forced Swim Test nach Aufforderung von PETA USA eingestellt hat. Das Unternehmen hatte diesen Test zuvor als Dienstleistung für Pharmaunternehmen angeboten. Wissenschaftler:innen von PETA hatten die Unwissenschaftlichkeit des Tests durch Briefe und Fachartikel aufgezeigt, woraufhin Melior Discovery sich dieser Auffassung anschloss.

    Creative Biolabs (März 2025)
    Nach einer Kontaktaufnahme von PETA USA mit dem Life-Science-Unternehmen Creative Biolabs hat dieses nun den grausamen Forced Swim Test abgeschafft. Das Unternehmen bestätigte, dass es den Test aus seinem Angebot entfernen und nicht mehr anbieten oder durchführen wird, da er „für die Arzneimittelentwicklung nicht mehr relevant“ sei. Neben den USA und Großbritannien ist das Unternehmen auch in Deutschland vertreten.

    University of Bath (Februar 2025)
    PETA UK feiert einen weiteren Erfolg: Die Universität Bath hat bestätigt, dass sie keine Pläne hat, Tiere dem Forced Swim Test zu unterziehen. Die Ankündigung folgte auf eine Kampagne, die Proteste und über 50.000 Briefe von PETA-Unterstützenden umfasste. Die Universität Bath gehörte zu den letzten Einrichtungen in Großbritannien, die diesen grausamen Test noch durchführen.

    University of Bristol (Januar 2025)
    Die Universität Bristol hat bestätigt, dass sie den Forced Swim Test eingestellt hat und nicht plant, ihn wieder einzuführen. Die Ankündigung folgte auf eine fast fünfjährige Kampagne von PETA UK, die unter anderem Dutzende auffällige Proteste auf dem Campus und in der ganzen Stadt sowie mehr als 100.000 Briefe von Unterstützenden umfasste.

    UK Medical Research Charities (Juli 2024)
    Die BMA Foundation, Medical Research Scotland und The Dunhill Medical Trust, drei unabhängige Wohltätigkeitsorganisationen zur Förderung der medizinischen Forschung, haben die Finanzierung künftiger Experimente mit dem Forced Swim Test ausgeschlossen. Diese Entscheidung folgte auf umfangreiche Kampagnen von PETA UK sowie die Ankündigung des britischen Innenministeriums, den Forced Swim Test im Land vollständig abzuschaffen.

    La Trobe University (Juni 2024)
    Nach Gesprächen mit PETA USA über die Ineffektivität und das Leiden, das mit dem Forced Swim Test verbunden ist, haben sich die Verantwortlichen der La Trobe University  (Australien) bereit erklärt, die Verwendung des Forced Swim Tests zur Modellierung von Depressionen, Angststörungen und deren Behandlung beim Menschen in Übereinstimmung mit den Leitlinien des Australian National Health and Medical Research Council zu beenden.

    Britisches Innenministerium (März 2024)
    Das britische Innenministerium hat beschlossen, den Forced Swim Test abzuschaffen. Diese Entscheidung folgt den Empfehlungen des Animals in Science Committee (Ausschuss für Tiere in der Wissenschaft) der britischen Regierung von 2022 und dem Engagement von PETA UK. Der Test soll wegen seiner Grausamkeit und wissenschaftlichen Unzulänglichkeit nicht mehr angewendet werden.

    Parlament von New South Wales, Australien (März 2024)
    Das Parlament von New South Wales hat ein Verbot des Forced Swim Tests beschlossen. Das Gesetz wurde von der Animal Justice Party (AJP) eingeführt und von der Animal-Free Science Advocacy (AFSA) vorangetrieben. Es verbietet neue Versuche, in denen Mäuse und andere Säugetiere gegen den Tod durch Ertrinken ankämpfen müssen. PETA USA hatte lange gegen den grausamen und fehlerbehafteten Forced Swim Test protestiert und sich gemeinsam mit AFSA dafür eingesetzt, dieses grausame Experiment in Australien zu beenden.

    Australischer Forschungsrat (Januar 2024)
    Der Australische Forschungsrat (ARC), Hauptförderer nicht-medizinischer Forschung der Regierung, unterstützt nun die Entscheidung des Nationalen Rates für Gesundheit und medizinische Forschung (NHMRC), die Finanzierung von Experimenten zu untersagen, die den Forced Swim Test zur Modellierung menschlicher Depressionen nutzen. Diese Aktualisierung der Richtlinien erfolgte auf Drängen von PETA USA und der Animal-Free Science Advocacy.

    Rat für nationale Gesundheit und medizinische Forschung in Australien, University of Western Australia und AgResearch (Dezember 2023)
    In Australien hat der Rat für nationale Gesundheit und medizinische Forschung (NHMRC) die Finanzierung von Experimenten ausgeschlossen, die den Forced Swim Test zur Depressionssimulation nutzen. Dieser Fortschritt geht auf das Engagement von PETA USA und Animal-Free Science Advocacy zurück. Die University of Western Australia (UWA) hat ebenfalls bestätigt, diesen Test nicht mehr durchzuführen. In Neuseeland hat das staatliche Forschungsinstitut AgResearch nach einer Kampagne der New Zealand Anti-Vivisection Society (NZAVS) mit Unterstützung von PETA USA seinen Verhaltenskodex geändert, um Anträge mit dem Forced Swim Test auszuschließen.

    Universidad del Valle (August 2023)
    Nachdem PETA USA der Universidad del Valle (Univalle) eindrückliche Belege für die wissenschaftliche Ungenauigkeit und Grausamkeit des Forced Swim Tests vorgelegt hatte, beschloss die führende öffentliche Universität in Kolumbien, das Experiment zu beenden.

    Mehr als ein Dutzend britische Forschungsuniversitäten (April 2023)
    Unter anderem haben die Universitäten von Exeter und Newcastle sowie die Universitäten von Brighton, Glasgow, Leeds, Liverpool, Manchester, Nottingham, St. Andrews, Southampton, Warwick und York gegenüber PETA UK erklärt, dass sie den Forced Swim Test nicht durchführen und auch nicht beabsichtigen, dies in Zukunft zu tun.

    Macquarie University (September 2022)
    Die Macquarie University in Sydney (Australien) hat den grausamen Forced Swim Test beendet. Zuvor hatten sich PETA USA, PETA Australien und Humane Research Australia an die Einrichtung gewandt. Deren Tierethikkomitee sichtete daraufhin die wissenschaftliche Literatur zu dem umstrittenen Test und kam zum gleichen Ergebnis wie PETAs Wissenschaftsteam: Der Forced Swim Test ist nichts weiter als schlechte Wissenschaft. Im Jahr 2021 hatten Experimentierende der Macquarie University einen Artikel veröffentlicht, in dem der Missbrauch von mindestens 96 Ratten in dem Tierqualtest beschrieben war.[10]

    Amgen (Mai 2021)
    Amgen, eines der weltweit größten Biotechnologieunternehmen, hat nach Gesprächen mit Wissenschaftler:innen von PETA USA den Forced Swim Test aus seiner Firmenpolitik verbannt und wird den grausamen Tierversuch nie wieder anwenden oder finanzieren.

    University of South Australia (April 2021)
    Nach der Anhörung von PETA USA, PETA Australien und Humane Research Australia beschloss die University of South Australia, den Forced Swim Test für zukünftige Forschung nicht mehr zuzulassen. Experimentator:innen der Einrichtung hatten erst im Januar 2021 über die Durchführung dieses unwissenschaftlichen Tests berichtet.

    University of Adelaide (September 2020)
    Nachdem sie von PETA USA, PETA Australien und Humane Research Australia kontaktiert worden war, stellte die University of Adelaide als eine der ersten Universitäten in Australien die Durchführung des Forced Swim Tests an Mäusen und anderen Tieren ein. Erst im April 2020 hatten die Experimentator:innen der Einrichtung veröffentlicht, dass sie diesen Test durchführen.

    GlaxoSmithKline (Juni 2020)
    Nach Gesprächen mit PETA USA hat GlaxoSmithKline (GSK), eines der zehn größten Pharmaunternehmen der Welt, nun den Forced Swim Test unternehmensweit verboten. Im Zeitraum von 2002 bis 2018 wurden mindestens 29 Publikationen veröffentlicht, die den Missbrauch von über 1300 Mäusen und über 400 Ratten darlegten.

    King’s College London (Januar 2020)
    Das King’s College London, eine der angesehensten Hochschuleinrichtungen der Welt sowie eine der ältesten Universitäten des Vereinigten Königreichs, entschied sich als erste akademische Einrichtung überhaupt dazu, keine Mäuse und andere Tiere mehr im grausamen Forced Swim Test zu quälen. Wissenschaftler:innen von PETA UK stellten den Verantwortlichen zuvor überzeugende Fakten gegen den Forced Swim Test zur Verfügung.

    Bristol-Myers Squibb (Januar 2020)
    Bristol-Myers Squibb ist das zehntgrößte Pharmaunternehmen weltweit. Mit ihm konnte PETA USA das neunte der 20 größten Pharmaunternehmen der Welt nach einer über ein Jahr andauernden Kampagne davon überzeugen, den Forced Swim Test nie wieder durchzuführen oder zu finanzieren.

    Pfizer (Oktober 2019)

    Veröffentlichungen zufolge hat Pfizer seit 1991 mindestens 1270 Mäuse und Ratten im Forced Swim Test missbraucht – was allerdings zu keinem einzigen neuen Medikament gegen Depressionen geführt hat. Nach fast einem Jahr des unermüdlichen Einsatzes von PETA USA, unter anderem unterstützt von PETA Deutschland, hat das drittgrößte Pharmaunternehmen der Welt zugesichert, diesen Test nie wieder durchzuführen oder zu finanzieren.

    Sage Therapeutics (September 2019)
    Nach Gesprächen mit PETA USA hat Sage Therapeutics, ein auf die Entwicklung von Antidepressiva spezialisiertes Pharmaunternehmen, den Forced Swim Test unternehmensweit verboten. Diese Maßnahme ist von besonderer Bedeutung, denn der weithin unter Beschuss geratene Versuch wird unter anderem durchgeführt, um die Wirksamkeit von Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen beim Menschen zu beurteilen.

    Novo Nordisk A/S (August 2019)
    Kurz nach dem Verbot des Forced Swim Tests bei AstraZeneca reagierte auch der Pharmariese Novo Nordisk A/S, der unter den weltweiten Pharmaunternehmen Platz 15 belegt, auf den Appell von PETA USA und bestätigte, ebenfalls ein unternehmensweites Verbot dieses Experiments einzuführen.

    AstraZeneca (August 2019)
    Nach Gesprächen mit PETA USA beschloss AstraZeneca, der weltweit zwölftgrößte Pharmakonzern, dass die Verwendung des Forced Swim Tests beendet werden muss und erließ ein entsprechendes unternehmensweites Verbot.

    Boehringer Ingelheim (Juli 2019)

    Seit 1993 hat das Fortune-500-Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim mindestens 12 Artikel veröffentlicht oder finanziert sowie mindestens eine Patentanmeldung eingereicht, die die Verwendung des Forced Swim Tests mit mehr als insgesamt 1.300 Mäusen darlegten. Nach Gesprächen mit PETA Deutschland und PETA USA beschloss Boehringer Ingelheim ein unternehmensweites Verbot des Tierversuches

    Astraea Therapeutics (Juni 2019)
    Astraea Therapeutics, ein Pharmaunternehmen im Bereich Forschung, stellte einen Wirkstoff einem externen Experimentator zur Verfügung, der damit mindestens 200 Mäuse dem Forced Swim Test unterzog. Wissenschaftler:innen von PETA USA legten dem Unternehmen fundierte Beweise für die Grausamkeit des Versuches vor und erkundigten sich nach der Beteiligung von Astraea Therapeutics an diesen Experimenten. Das Unternehmen versicherte PETA USA daraufhin, solche Versuche nicht weiter durchzuführen oder zu finanzieren.

    Roche (Juni 2019)
    Im Zeitraum von 2001 bis 2018 veröffentlichte Roche mindestens 11 Publikationen, in denen die Verwendung des Forced Swim Tests in Experimenten mit mehr als 800 Mäusen und Ratten dargestellt wurde. Nach Gesprächen mit PETA Deutschland, PETA Schweiz und PETA USA bestätigte Roche ein unternehmensweites Verbot des Forced Swim Tests.

    NutriFusion LLC (Mai 2019)
    Der Geschäftsführer von NutriFusion teilte PETA USA mit, dass er keine Kenntnis davon hatte, dass eine von seinem Unternehmen unterstützte Person an einer Hochschule den Forced Swim Test an mindestens 75 Mäusen angewendet hatte. Er sprach mit der Person, vergewisserte sich, dass der Test nicht mehr durchgeführt wird – und gab PETA USA die Zusage, dass sein Unternehmen nie mehr an diesem Tierversuch beteiligt sein wird.

    DSM Nutritional Products (April 2019)
    DSM Nutritional Products ist ein Hersteller von Inhaltsstoffen für Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegeprodukte. Um zweifelhafte gesundheitsbezogene Angaben über Inhaltsstoffe machen zu können, unterzog das Unternehmen mehr als 200 Mäuse und Ratten dem Forced Swim Test. Nach Gesprächen mit PETA USA entschied DSM Nutritional Products, den grausamen Versuch einzustellen.

    Johnson & Johnson (März 2019)
    Der Pharmariese Johnson & Johnson hat nach Gesprächen mit PETA USA beschlossen, den grausamen Forced Swim Test weder selbst durchzuführen noch entsprechende Tierversuche zu finanzieren.

    AbbVie (Dezember 2018)
    AbbVie war der erste Pharmakonzern, der ein unternehmensweites Verbot des Forced Swim Tests beschloss. Die Entscheidung fiel, nachdem das Unternehmen Gespräche mit PETA USA geführt und PETA USA zudem einen entsprechenden Vorschlag als Aktionärin auf der Hauptversammlung eingereicht hatte, der AbbVie dazu aufforderte, die Finanzierung, Durchführung und Beauftragung des Forced Swim Tests einzustellen. AbbVie veröffentlichte die wegweisende neue Firmenpolitik auf der Unternehmenswebsite.

Trotz zahlreicher Aufforderungen von PETA und verschiedenen Partnerorganisationen hat sich der Schweizer Pharmakonzern Novartis nicht gegen den Forced Swim Test positioniert. Der CEO von Novartis, der angibt, schon sein Leben lang Vegetarier zu sein, sollte sein Herz für Tiere zeigen und endlich zustimmen, dass Novartis keinen Forced Swim Test mehr durchführen wird.

Forced Swim Test
Das tierquälerische Experiment wird bereits seit den 1950er-Jahren durchgeführt.

Moderne Forschung braucht keine Forced Swim Tests

Der Forced Swim Test ist nicht nur mit erheblichem Leid für die Tiere verbunden – auch seine wissenschaftliche Aussagekraft wird seit Jahren infrage gestellt. Studien zeigen, dass sich die Ergebnisse nur unzureichend auf den Menschen übertragen lassen und der Test die Wirksamkeit neuer Antidepressiva nicht zuverlässig vorhersagen kann. [12]

Statt auf grausame Tierversuche zu setzen, stehen Forschenden heute zahlreiche moderne, humanrelevante Methoden zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Untersuchungen mit menschlichen Zellkulturen und Organoiden, computergestützte Modelle sowie klinische und bildgebende Verfahren. Diese Ansätze liefern häufig aussagekräftigere Ergebnisse für den Menschen und kommen ohne Tierleid aus.

Immer mehr Pharmaunternehmen, Universitäten und Behörden erkennen diese Entwicklung an und entscheiden sich gegen den Forced Swim Test. Dieser Fortschritt zeigt: Eine moderne und innovative Forschung ist auch ohne grausame Tierversuche möglich.

Gemeinsam können wir den Forced Swim Test beenden

Dank des Engagements von PETA und Hunderttausenden Unterstützenden haben sich bereits zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen entschieden, keinen Forced Swim Test mehr durchzuführen. Doch noch immer leiden Tiere in einigen Laboren unter diesem grausamen Experiment. Helfen Sie mit, den Druck weiter zu erhöhen.

Häufig Fragen zum Forced Swim Test

  • Was ist der Forced Swim Test?

    Beim sogenannten Forced Swim Test (erzwungener Schwimmtest), auch Verzweiflungstest genannt, werden Nagetiere in einem mit Wasser gefüllten Behälter ohne Ausgang platziert. Die ausweglose Situation führt dazu, dass die Tiere verzweifelt beginnen, um ihr Leben zu schwimmen. Dabei wird dann das Verhalten beobachtet und es werden Medikamente – insbesondere Antidepressiva – getestet.

    Viele Wissenschaftler:innen zweifeln den Sinn dieses grausamen Tierversuchs an, denn die Ergebnisse sind kaum auf den Menschen übertragbar.

    Werden Sie gegen diese Tierquälerei aktiv und unterschreiben Sie unsere Petition!

    Ratten seit den 1950er-Jahren in skurrilen „Hoffnungslosigkeitstests“ gequält

    Der grausame Test wird auf die eine oder andere Art schon mindestens seit den 1950er-Jahren durchgeführt und geht auf Curt Richter, einen Experimentator der Johns Hopkins University, zurück. Dieser zwang Ratten, in Wasserzylindern zu schwimmen, bis sie ertranken. Roger Porsolt hat den Versuch 1977 populär gemacht, er nannte ihn „Verhaltenstest über Hoffnungslosigkeit“. Porsolt fand heraus, dass Ratten, denen man bestimmte Antidepressiva für den Menschen verabreicht hatte, länger um ihr Überleben kämpften und schwammen als andere Ratten. Er schloss daraus, dass sich Tiere, die nur über einen kürzeren Zeitraum schwammen, in einem Stadium der „Hoffnungslosigkeit“ befänden.[11]

    Andere Wissenschaftler:innen haben den Versuch jedoch stark kritisiert. Sie sehen in dem hilflosen Treibenlassen kein Anzeichen für Hoffnungslosigkeit, sondern einen positiven Lerneffekt, ein Einsparen verfügbarer Energie und die Anpassung an eine neue Umgebung.[12]

  • Wie funktioniert der Forced Swim Test?

    Beim Forced Swim Test (erzwungener Schwimmtest) setzen Experimentierende Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Hamster oder Rennmäuse in einen mit Wasser gefüllten Behälter, aus dem sie nicht entkommen können. Da die Wände glatt und der Boden zu tief sind, haben die Tiere keine Möglichkeit, Halt zu finden. Zunächst versuchen sie panisch, sich über Wasser zu halten, bevor sie schließlich erschöpft sind und sich nur noch treiben lassen. Experimentator:innen bewerten dieses Verhalten anschließend, häufig mit dem Ziel, die vermeintliche Wirksamkeit von Antidepressiva zu untersuchen. [10]

  • Können Mäuse und Ratten schwimmen?

    Ja. Mäuse und Ratten können grundsätzlich schwimmen. Im Forced Swim Test werden sie jedoch bewusst in eine ausweglose Situation gebracht, aus der sie sich nicht selbst befreien können. Das führt zu erheblichem Stress und Angst. Das spätere Treibenlassen wird heute von vielen Wissenschaftler:innen nicht als Ausdruck von „Verzweiflung“ gewertet, sondern als erlernte Anpassungsstrategie, um Energie zu sparen. [11]

  • Was ist der Forced Swim Test zur Diagnose von Depressionen bei Mäusen?

    Der Forced Swim Test wurde 1977 für die Entwicklung und Untersuchung von Antidepressiva etabliert. Die Annahme dahinter war, dass Tiere, die schneller aufhören zu schwimmen und sich treiben lassen, depressiver seien, als die, die länger schwimmen.¹ Heute gilt diese Interpretation jedoch als widerlegt. Zahlreiche Forschende haben belegt, dass der Test weder Depressionen zuverlässig abbildet noch die Wirksamkeit neuer Antidepressiva beim Menschen vorhersagen kann.[13-14][15]

  • Was ist das Experiment zur erlernten Hilflosigkeit bei Ratten?

    Beim sogenannten „erlernte Hilflosigkeits-Paradigma“ versetzen Experimentator:innen Ratten wiederholt in unausweichliche Situationen, sie verpassen ihnen beispielsweise Elektroschocks. Später wird die Situation so verändert, dass die Ratten den Elektroschocks wieder ausweichen könnten. Wenn sie diese Möglichkeit nicht nutzen, wird dies als „erlernte Hilflosigkeit“ bezeichnet. Auch dies wird teilweise als depressionsähnliches Verhalten interpretiert. Dieses Experiment wird nicht nur an Ratten, sondern an etlichen weiteren Spezies durchgeführt, auch an Hunden, Mäusen oder Affen.

    Auch die Immobilität im Forced Swim Test wurde mit erlernter Hilflosigkeit in Verbindung gebracht. In beiden Fällen ist die Interpretation als depressionsähnliches Verhalten wissenschaftlich nicht haltbar. Weder die Immobilität noch eine ausbleibende Fluchtreaktion belegen eine Depression. [12],[16]

     

     

  • Wie lange kann eine Maus im Forced Swim Test schwimmen?

    Die Dauer des Forced Swim Tests variiert je nach Versuchsprotokoll. Häufig werden Mäuse oder Ratten mehrere Minuten lang gezwungen zu schwimmen, während ihr Verhalten dokumentiert wird. Bereits diese kurze Zeit bedeutet Stress für die Tiere, sie wissen nicht, ob und wann sie wieder aus dem Wasser geholt werden und fürchten zu ertrinken. Unabhängig von der Versuchsdauer kritisieren viele Wissenschaftler:innen den Test, weil er belastend ist und gleichzeitig keine zuverlässigen Aussagen über die Wirksamkeit neuer Antidepressiva beim Menschen ermöglicht. [12-14]

  • Ist der Forced Swim Test genau?

    Der Forced Swim Test ist schlichtweg schlechte Wissenschaft. Mit diesen Versuchen werden Tiere in eine ausweglose Situation gebracht und die Entwicklung neuer, effektiver Behandlungsmethoden wird verzögert. Der Versuch kann nicht zuverlässig vorhersagen, ob ein Medikament als Antidepressivum beim Menschen wirksam ist. [12] Er generiert positive Ergebnisse bei Präparaten, die bei Menschen nicht als Antidepressiva gelten (z. B. Koffein), und negative bei als Antidepressiva zugelassenen Wirkstoffen. [13] Und was noch entscheidender ist: Wirkstoffe, die beim Menschen funktionieren könnten, werden durch den Test möglicherweise aussortiert. Neurowissenschaftlerin Dr. Emily Trunnell von PETA USA veröffentlichte Mitte August 2021 zusammen mit der Psychologin Dr. Constança Carvalho eine wissenschaftliche Untersuchung in der angesehenen Fachzeitschrift Drug Discovery Today. [12] Darin untersuchen die Wissenschaftlerinnen die Nutzung des grausamen Forced Swim Tests durch die 15 weltweit führenden Pharmaunternehmen. Ihre Analyse zeigt: An insgesamt über 15.000 Tieren wurden im Forced Swim Test 109 Präparate getestet. 31 wurden für klinische Studien zugelassen und in nur sieben Fällen konnte der Versuch das Ergebnis beim Menschen vorhersagen. Nicht eines dieser Präparate ist heute auf dem Markt zugelassen. [12]

    Und auch einflussreiche Wissenschaftler:innen, die für die britische Medicines and Healthcare products Regulatory Agency tätig sind, kamen zu ähnlichen Schlüssen. In einem online veröffentlichten Paper schreiben sie, dass der Forced Swim Test (und ähnliche Versuche an Tieren) die Wirksamkeit potenzieller neuer Antidepressiva nicht vorhersagen kann. [14]

    Eine ausführliche wissenschaftliche Behandlung des Forced Swim Tests in englischer Sprache finden Sie hier zum Download.

  • Quellen

    [1] Victoria University of Wellington Drops Cruel Forced Swim Test on Animals After Campaign by PETA Entities and Local Groups. PETA. Published May 20, 2026. Accessed July 28, 2026. https://www.peta.org.au/press/victoria-university-of-wellington-drops-cruel-forced-swim-test-on-animals-after-campaign-by-peta-entities-and-local-groups/

    [2] Victoria University of Wellington. Animal ethics | Research | Te Herenga Waka—Victoria University of Wellington. Victoria University of Wellington. Published April 20, 2026. https://www.wgtn.ac.nz/research/support/ethics/animal-ethics

    [3] PETA Deutschland e.V. Wissenschaftlich widerlegter Tierversuch weiterhin erlaubt. PETA-Presseportal. April 29, 2026. Accessed July 28, 2026. https://presseportal.peta.de/wissenschaftlich-widerlegter-tierversuch-weiterhin-erlaubt/

    [4] Goyal E. Victory! CT University ends forced swim test and commits to modern research methods. PETA India. March 11, 2026. Accessed July 28, 2026. https://www.petaindia.com/blog/victory-ct-university-ends-forced-swim-test-and-commits-to-modern-research-methods/

    [5] Manocha S. Victory for animals: Himachal Institute of Pharmacy bans forced swim test after PETA India recommendations. PETA India. March 14, 2026. Accessed July 28, 2026. https://www.petaindia.com/blog/victory-for-animals-himachal-institute-of-pharmacy-bans-forced-swim-test-after-peta-india-recommendations/

    [6] Juneja M. Victory for small animals: Guru Angad Dev Veterinary and Animal Sciences University scraps cruel experiment after hearing from PETA India. PETA India. March 30, 2026. Accessed July 28, 2026. https://www.petaindia.com/blog/victory-for-small-animals-guru-angad-dev-veterinary-and-animal-sciences-university-scraps-cruel-experiment-after-hearing-from-peta-india/

    [7] National Committee for the Protection of Animals Used for Scientific Purposes. Report to HPRA From NCPA on the Forced Swim Test (FST). Health Products Regulatory Authority; February 6, 2026. Accessed July 28, 2026. https://assets.hpra.ie/data/docs/default-source/regulatory-report/scientific-animal-protection/national-committee/report-from-ncpa-on-the-forced-swim-test.pdf

    [8] Manocha S. Pharmacy Council of India takes action on cruel forced swim test after PETA India push. PETA India. April 14, 2025. Accessed July 28, 2026. https://www.petaindia.com/blog/pharmacy-council-of-india-takes-action-on-cruel-forced-swim-test-after-peta-india-push/

    [9] The University of Melbourne. Animal Care and Use Policy (MPF1383). Melbourne Policy Library. Approved August 28, 2025. Effective October 7, 2025. Accessed July 28, 2026. https://policy.unimelb.edu.au/MPF1383/#section-14

    [10] Jade L. Thornton, Nicholas A. Everett, Paige Webb, Anita J. Turner, Jennifer L. Cornish, Sarah J. Baracz (2021): Adolescent oxytocin administration reduces depression-like behaviour induced by early life stress in adult male and female rats, Progress in Neuro-Psychopharmacology and Biological Psychiatry, Volume 110, 2021, doi:10.1016/j.pnpbp.2021.110279

    [11] Porsolt RD, Le Pichon M, Jalfre M. Depression: a new animal model sensitive to antidepressant treatments. Nature. 1977;266(5604):730-732. doi:10.1038/266730a0

    [12] Molendijk ML, de Kloet ER. Immobility in the forced swim test is adaptive and does not reflect depression. Psychoneuroendocrinology. 2015;62:389-391. doi:10.1016/j.psyneuen.2015.08.028

    [13] Trunnell ER, Carvalho C. The forced swim test has poor accuracy for identifying novel antidepressants. Drug Discovery Today. 2021;26(12):2898–2904. doi:10.1016/J.DRUDIS.2021.08.003

    [14] Arai I, Tsuyuki Y, Shiomoto H, Satoh M, Otomo S. Decreased body temperature dependent appearance of behavioral despair in the forced swimming test in mice. Pharmacological Research. 2000;42:171–176. doi:10.1006/phrs.2000.0672

    [15] Sewell F, Waterson I, Jones D, Tricklebank MD, Ragan I. Preclinical screening for antidepressant activity – shifting focus away from the Forced Swim Test to the use of translational biomarkers. Regulatory Toxicology and Pharmacology. 2021. doi:10.1016/j.yrtph.2021.105002

    [16] Stanford SC. Some Reasons Why Preclinical Studies of Psychiatric Disorders Fail to Translate: What Can Be Rescued from the Misunderstanding and Misuse of Animal ‘Models’? Alternatives to Laboratory Animals. 2020;48(3):106-115. doi:10.1177/0261192920939876