Stier leidet beim „Feuerstier“-Festival 2023 in Medinaceli

Während des diesjährigen „Feuerstier“-Festivals Toro Júbilo im spanischen Medinaceli filmten die Tierschutzorganisationen AnimaNaturalis und CAS International schockierende Szenen von einem dort missbrauchten Stier.

Erfahren Sie hier mehr zu der tierquälerischen Veranstaltung und was Sie gegen den Missbrauch der Tiere in Medinaceli tun können.

Schockierendes Bildmaterial: zur Unterhaltung missbrauchter Stier gefoltert

Bei dem Festival binden die Teilnehmenden einen völlig verängstigten Stier an einen Pfosten, stecken ein Gestell mit Klumpen aus brennbarem Pech auf seine Hörner und setzen diese in Brand. Der Stier soll das Feuer dann selbstständig löschen.

Mitte November 2023 zeigen bedrückende Aufnahmen der spanischen Tierschutzorganisationen das massive Leid des Stiers, der auch in diesem Jahr im Rahmen des Festivals zur Unterhaltung des Publikums missbraucht wurde.

  • Mehrere Menschen zerren an dem mit Seilen befestigten, offensichtlich stark gestressten Stier.
  • Beim Anzünden der Kugeln versammeln sich immer mehr Menschen um das Tier herum.
  • Als die Kugeln brennen, windet sich das weiterhin festgebundene Tier in Panik.
  • Der Stier ist so eng um einen Pfahl gebunden, dass er keine Möglichkeit hat, der Situation zu entkommen.
  • Sobald die Befestigung gelöst ist, versucht er in Todesangst, den Flammen zu entkommen: Der Stier dreht sich verzweifelt um sich selbst, wirft den Kopf umher, um das Gestell loszuwerden, rennt über den Schauplatz und stürzt dabei schwer.
  • Menschen eilen herbei, um den Stier dazu zu bringen, sich wieder hinzustellen.
  • Als das Tier das Feuer gelöscht hat, startet ein Feuerwerk und laute Musik.
  • Am Ende des Videos ist zu sehen, wie der erschöpfte Stier vom Platz gelotst wird.

Das Videomaterial zeigt, dass der durch die Geräuschkulisse und Menschenmasse ohnehin gestresste Stier massivem Leid ausgesetzt wird – neben Lärm und wild umherlaufenden Menschen auch unvorstellbaren Schmerzen. Während das Tier verzweifelt um sein Leben kämpft, feiern die Teilnehmenden und das Publikum – und erfreuen sich an seinem Leid.

Stiere werden zur Unterhaltung in Todesangst versetzt, verletzt und teilweise getötet

Jedes Jahr im November wird ein brennender Stier von einer lärmenden Menschenmenge umringt, bejubelt und verspottet, während das Tier verängstigt durch die Straßen rennt. In Panik stoßen die Stiere oft mit voller Wucht gegen Mauern, weil sie verzweifelt versuchen, dem Feuer zu entkommen. Teilweise zieht sich ihre Todesangst über mehrere Stunden: Die Tiere erleiden dabei Verbrennungen an ihren Hörnern, Augen und ihrem Körper.

Die Stiere leiden während der Veranstaltung unter enormem Stress und Schmerzen. Im Jahr 2022 starb der Stier nach dem Festival – sein Körper wurde dann entsorgt, damit das Publikum in Ruhe weiterfeiern konnte.

„Einem lebenden Tier brennende Pechkugeln anzuhängen, ist grausame Tierquälerei und schadet dem Ruf Spaniens in der internationalen Gemeinschaft. PETA fordert die spanischen Behörden auf, dieses gewalttätige Stierverbrennungsfest zu beenden und durch ein neues Fest zu ersetzen, das die Tiere in Frieden lässt, anstatt sie in Flammen zu setzen.“

Mimi Bekhechi, PETA-Vizepräsidentin für Großbritannien und Europa

Helfen Sie, diese sadistische Veranstaltung zu beenden!

Diese tierquälerische „Tradition“ sorgt immer wieder für öffentliche Empörung. Gemeinsam mit unseren weltweiten Partnerorganisationen appellieren wir an Millionen Unterstützer:innen, bei den zuständigen Behörden der Provinz Soria ein Ende der jährlichen Veranstaltung zu fordern.

Helfen Sie uns, das Leid der Stiere beim „Feuerstier“-Festival zu beenden!