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Tote Tiere auf dem Misthaufen

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Eine PETA-Recherche auf einem Bauernhof in Echem

Stand Februar 2012
Eine PETA-Rechere löste auf einem Bauernhof in Echem im Landkreis Lüneburg einen Polizeieinsatz aus. Der Verdacht: Tierquälerei und unsachgemäße Entsorgung von Tierkadavern. Neben den Beamten waren auch zwei Mitarbeiterinnen des Kreisveterinäramtes und zwei Aktivistinnen der Tierrechtsorganisation PETA vor Ort.

 

 

Tote tiere auf dem Misthaufen.
PETA dokumentier Missstände und erstattet Anzeige
Unsere Ermittlerinnen haben am 8.2. und 17.2. 2012 vor Ort recherchiert und auf Video und Foto zahlreiche eklatante Missstände dokumentiert. Der 76-jährige Hofbesitzer hält insgesamt 180 Schafe, 70 Lämmer und 20 Pferde. Der NDR zitiert ihn mit folgenden Worten: "Missstände sind hier, klar. Aber ob das nun gravierende sind, das ist eine andere Sache. Und mehr sage ich nicht."
Zusammen mit dem NDR wurde dann der Halter konfrontiert, sowei die Polizei und Veterinäramt hinzugezogen. Dabei hat die Amtstierärztin all unsere Beanstandungen gesehen und bestätigt. Selbstverständlich haben wir den Halter angezeigt und erhoffen uns als Folge drastische Auflagen und ein Bußgeld. Unsere Hoffnung ist, dass der Mann die Tierhaltung ganz aufgibt.

Tote Tiere auf dem Misthaufen
Der Bauer wirft sowohl tote Lämmer als ausgewachsene Schafe und Schlachtabfälle auf den Misthaufen. Unsere Fotos dokumentieren, dass die Tiere, die dort gestern zu sehen waren, bereits am 8.2. auf dem Haufen lagen. Wir vermuten sogar, dass auf dem Hof illegale Schlachtungen stattfinden.

 

 

Diese Schafe hatten kein Wasser.
Zu wenig Wasser
Sowohl Schafe als auch Pferde haben keine ausreichende Trinkwasser- und Futterversorgung. Laut Aussagen des Mitarbeiters bei unserem ersten Besuch kommen die trächtigen Stuten während des Tragens nie aus den Boxen.

Schafe stehen auf ihren eigenen Exkrementen
Viele Schafabteile sind nicht gut eingestreut, besonders die Schafböcke im kleineren Stall müssen auf ihren eigenen Exkrementen stehen und liegen.
Einige Mutterschafe sind mit ihren Lämmern in engen Verschlägen untergebracht, liegen auf Plastik und im Dunkeln.
Viele der Schafe lahmen. Außerdem haben einige Schafe stark husten hören.

 

Verletzungsgefahr im Stall
Verletzungsgefahren
Die Unterbringungen/Stallungen bergen zahlreiche Verletzungsgefahren, z.B. durch herausstehende Nägel oder abgebrochene Balken.
Bei den Stuten ist es zu kalt. Außerdem haben viele Pferde und ein Teil der Schafe in Ihren Ställen kaum bis gar kein Tageslicht, sie stehen in dunklen Ställen.
Ein Fohlen läuft auf dem Hof frei herum, es kann sich an den herumliegenden Gegenständen verletzen und sogar auf die Bahngleise oder die Straße laufen.

 

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