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James Cromwell: Sehen Sie sich mein Video über Pferderennen an

Derby-Partys sollten Sie abhaken

Stand Mai 2015
James Cromwell ist berühmt für seine zahlreichen Film- und Fernsehprojekte, einschließlich seines Auftritts in L.A. Confidential als düsterer Captain Dudley Smith, für den er für einen Oscar nominiert war, oder auch seine Emmy-nominierte Rolle als Bösewicht Dr. Arthur Arden in der bejubelten American Horror Story. Seine dramatischste und beängstigendste Rolle fand James jedoch in der Vertonung einer PETA-Ermittlung zum blutigen Pferderennsport.

Während die Zuschauer ihre Cocktails genießen, gehüllt in die neuste übertriebene Mode, erhalten die Pferde Drogencocktails, damit sie besser abschneiden und ihr Schmerz und ihre Verletzungen kaschiert werden. Allein in den USA sterben über 1.000 dieser „Athleten“ jedes Jahr.

James stellt dabei die entscheidende Frage: Was wäre, wenn es in anderen Sportarten genauso zuginge? Was, wenn jeden Sonntag drei Spieler der US-amerikanischen National Football League  sterben würden?

Das Leben eines Pferdes in der Rennindustrie ist traurig und schmerzhaft:
  • Der Einsatz leistungssteigernder und schmerzunterdrückender Medikamente steht in der Rennindustrie an der Tagesordnung. Die Pferde werden in den Rennen über ihre physikalischen Grenzen hinaus getrieben und leiden so vermehrt unter pulmonalen Blutungen und schwersten Verletzungen.
  • Die Knochen von Jährlingen und 2-jährigen Pferden sind noch im Wachstum und noch nicht stark genug, den Geschwindigkeiten der Rennen standzuhalten; trotzdem werden die Tiere im Training misshandelt, was zu schweren Verletzungen und häufig zum Tod der Pferde führt.
  • Die Jockeys peitschen ihre Pferde teils so gnadenlos, dass die Tiere aus den Augen bluten und andere Verletzungen erleiden.
  • Harte Oberflächen auf den Rennbahnen machen Knochenbrüche unter den Pferden wahrscheinlicher. Dabei haben Studien der ´Equine Injury Database´ gezeigt, dass Grasoberflächen und sogar synthetische Beläge seltener zu Unfällen führen.
  • Die Besitzer von Gewinnerpferden sind stets auf der Suche nach dem nächsten Champion und züchten deshalb massiv mit ihren Tieren, um schon bald noch mehr Profit daraus zu schlagen.
  • Und als wären die Rennen selbst noch nicht schlimm genug, müssen die Pferde im Laufe ihrer Karriere auch noch zahlreiche Auktionen, Besitzerwechsel und ein ständiges Umherreisen mitmachen.
Eine Pensionierung der Pferde ist mit dem Schlachthaus gleichzusetzen. Wenn US-amerikanische Rassepferde kein Geld mehr in die Kassen spülen, werden sie nach Mexiko, Kanada oder Japan abgeschoben und zur Lebensmittelgewinnung geschlachtet.
 

Was Sie tun können

Die beste Möglichkeit, sich gegen diese verschleierten Grausamkeiten zu wehren, ist, die tragischen Veranstaltungen nicht zu unterstützen. Meiden Sie alles, was mit Pferderennen zu tun hat – gehen Sie keine Wetten ein, schauen Sie sich keine Rennen im Fernsehen oder live an und besuchen Sie keine Derbys.