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Tiere adoptieren, nicht kaufen! Bayern-Torwart Sven Ulreich in neuer PETA-Kampagne

 
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Kauf beim Züchter oder im Zoohandel nimmt heimatlosen Tieren Chance auf Zuhause

Stand April 2017
Stuttgart, 28. April 2017 – Die Freundschaft zwischen Sven Ulreich und Hündin Nala überdauert alle Höhen und Tiefen. Auf dem neuen Kampagnenmotiv der Tierrechtsorganisation PETA sieht man sofort, wie innig die Verbindung der beiden ist. Der zweite FC-Bayern-Keeper, der aufgrund des Fußbruchs von Manuel Neuer nun bis Saisonende im Tor des Rekordmeisters steht, hat Nala aus dem Tierschutz zu sich geholt. Früher lebte sie auf der Straße. Was ihr angetan wurde, weiß niemand. Sven Ulreich hat Verständnis für die Ängste der gepeinigten Hundedame und geht behutsam mit ihr um. Gemeinsam mit PETA wirbt er dafür, Tiere niemals beim Züchter oder im Zoohandel zu kaufen.
Sven Ulreich für PETA / © PETA / Marc Rehbeck
„Jedes Lebewesen soll die Chance auf ein schönes Leben bekommen. Für meine Frau und mich war deshalb klar, dass wir einen Hund adoptieren möchten“, so Sven Ulreich. „Ich bitte alle Menschen, die nach reiflicher Überlegung ein Tier bei sich aufnehmen wollen, dieses aus dem Tierheim zu holen – sicherlich wartet irgendwo schon ein treuer, neuer Freund.“
 
Der Keeper des Bundesligisten und seine Frau haben sich bewusst für eine Hündin entschieden, auf die im Alltag besondere Rücksicht genommen werden muss. Nala ist im Umgang mit fremden Personen sehr unsicher und ängstlich. Sie braucht Zeit und ihre Vertrauenspersonen in der Nähe, um sich neuen Menschen und Situationen zu öffnen. Dies kann nur gelingen, wenn ihre Menschen sich für sie einsetzen und anderen erklären, welche Umgangsformen die Hündin benötigt, um sich stressfrei zurechtzufinden. Nalas Dankbarkeit ist spürbar – die Hündin liebt ihre Familie für ihren Rückhalt heiß und innig.
 
Die Adoption eines Vierbeiners aus dem Tierheim hat klare Vorteile: Nicht nur, dass einem heimatlosen Tier ein neues Zuhause und damit ein neues Leben geschenkt wird; die Tierheimmitarbeiter kennen ihre Schützlinge außerdem ganz genau und verfügen über viel Erfahrung. So können sie sicherstellen, dass der zukünftige Halter und das Tier wirklich zueinander passen.
 
Die Aufenthaltszeit von Hunden und Katzen in Tierheimen hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verlängert: In Deutschland warten etwa 25 Prozent der Vierbeiner zwölf Monate oder länger auf eine Vermittlung. Denn obwohl jedes Jahr rund 300.000 Tiere – davon ca. 80.000 Hunde – in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt werden, „produzieren“ Züchter weiterhin Nachwuchs. Eine verantwortungsvolle Zucht kann es aus Tierschutzsicht nicht geben, denn mit jedem Kauf beim Züchter wird einem Tierheimbewohner die Chance auf ein neues Zuhause genommen.

Was Sie tun können

  • Nehmen Sie ein Tier aus dem Tierheim oder dem Tierschutz auf, statt es zu kaufen.
  • Lassen Sie Ihr Tier kastrieren und unterstützen Sie unsere Forderung nach einem Heimtierschutzgesetz.
  • Helfen Sie in Ihrem örtlichen Tierheim aus.
  • Wenn Sie sehen, dass ein Tier missbraucht wird, versuchen Sie, selbst zu helfen oder informieren Sie das zuständige Veterinäramt oder den Tierschutzverein vor Ort.