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Erfolg: DERTOUR verkauft keine Tickets für Meereszoos mehr

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Update: Oktober 2025

Nach langjährigem Austausch mit uns von PETA Deutschland, setzt die DERTOUR Group ein starkes Zeichen für den Tierschutz: Künftig werden keine Ausflüge wie Delfinschwimmen oder Shows mit Meeressäugern in Gefangenschaft mehr angeboten. [1] Wir freuen uns über diese Entscheidung und bedanken uns bei allen, die unsere Petition unterschrieben haben und so zu diesem Erfolg für die Tiere beigetragen haben.

  • Text der Petition [geschlossen]

    DER Touristik Group soll Ticketverkauf für Meereszoos stoppen

    Sehr geehrte Frau Denzer,

    ich war enttäuscht zu erfahren, dass die DER Touristik Group immer noch Delfinarien bewirbt und Eintrittskarten für SeaWorld und den Loro Parque verkauft, in denen Delfine und Wale ausgebeutet werden.

    Die Gefangenhaltung von Walen und Delfinen zur Unterhaltung in Meeresparks ist grausam und überholt. Belgien, Kanada, Frankreich und Indien haben die Gefangenschaft von Walen und Delfinen bereits verboten.

    Im Ozean gehen Orcas komplexe Beziehungen ein, gehen gemeinsam auf Nahrungssuche und können jeden Tag mehr als 220 Kilometer im Meer zurücklegen. In Meeresparks wie dem Loro Parque auf Teneriffa werden die Tiere jedoch in unverträglichen Gruppen in engen Becken gehalten, die etwa 10.000 Mal kleiner sind als ihr natürlicher Lebensraum und mit chemisch behandeltem Wasser gefüllt sind. Sie werden jahrzehntelang in Gefangenschaft gehalten und gezwungen, den Tourist:innen unnatürliche Kunststücke vorzuführen. Die meisten von ihnen sterben deutlich jünger als ihre Artgenossen im Meer.

    Airbnb, British Airways Holidays und viele andere Reiseanbieter weigern sich, Meeresparks zu bewerben. Wird sich die DER Touristik Group der Liste der tierfreundlichen Unternehmen anschließen?

    Bitte tun Sie das Richtige für Orcas und andere Delfine, indem Sie Ihre Werbung und den Verkauf von Eintrittskarten für Attraktionen einstellen, die Wale zur Unterhaltung ausnutzen.

So sehr leiden Orcas und Delfine in Meereszoos

Orcas und Delfine sind bewegungsfreudige Tiere, die im Ozean bis zu 220 Kilometer an einem Tag zurücklegen. [2] In Meereszoos werden sie in winzige und karge Betonbecken eingesperrt, in denen sie nichts anderes tun können, als den ganzen Tag im Kreis zu schwimmen.

Diese artwidrige Haltung führt dazu, dass viele Orcas und Delfine Infektionen und Erkrankungen des Darmtrakts erleiden. [3] Die Rückenflosse aller männlichen Orcas ist in Gefangenschaft gekrümmt oder abgeknickt, da sie in den viel zu flachen Wasserbecken überwiegend an der Oberfläche schwimmen müssen. Auch leiden einige Delfine und Orcas unter psychischen Krankheiten. Die Zähne vieler Orcas sind kaputt, da die Tiere aus Langeweile und Frustration an den harten Betonbecken kauen. Orcas erreichen in Gefangenschaft im Durchschnitt nur die Hälfte ihrer natürlichen Lebenserwartung im Ozean. [4, 5]

Meereszoos zerstören das soziale Gefüge der Meerestiere

Orcas und Delfine sind soziale Tiere, die in Freiheit oft in Familienverbänden und sogenannten Schulen zusammenleben. Sie jagen gemeinsam und gehen sogar zusammen auf Wanderungen. [5] Eine Orca-Gruppe besteht aus bis zu 50 Tieren.

In Meereszoos werden die sozialen Bedürfnisse der Tiere nicht erfüllt. Auch werden völlig fremde Orcas zusammen in einem Becken gehalten, was häufig zu Streit und Verletzungen führt. Die Gefangenschaft sorgt zusätzlich für Aggressionen bei den Tieren, sodass es auch häufig zu Angriffen auf Menschen kommt. [3]

Wie Sie Orcas und Delfinen helfen können

Wenn keine Tickets für Meereszoos wie Loro Parque verkauft werden, werden die tierquälerischen Einrichtungen hoffentlich für immer geschlossen und die Tiere in artgerechte Auffangstationen überführt. Helfen Sie uns dabei, diesen wichtigen Schritt für die Meeressäuger zu erreichen. Fordern Sie jetzt TUI auf, es DERTOUR gleichzutun und ebenfalls keine Tickets mehr für Meereszoos zu verkaufen.