H&M unterstützt weiterhin Tierquälerei für Mohair und Kaschmir – jetzt helfen!

H&M hat seinen Verkaufsstopp für Mohair und Kaschmir zurückgenommen. Damit beteiligt sich das Unternehmen an Tierquälerei und führt seine Kundschaft in die Irre. Jedes Produkt aus Mohair oder Kaschmir von H&M kann nun von verstümmelten Ziegen stammen.

Die Mohair- und die Kaschmirindustrie töten Tiere. Sterben die Ziegen nicht schon, weil sie allen Elementen schutzlos ausgeliefert sind, vernachlässigt oder gewaltsam geschoren werden, landen sie schlussendlich im Schlachthof. Kein Pulli rechtfertigt solches Tierleid. Machen Sie sich für die Ziegen stark: Fordern Sie H&M auf, Mohair und Kaschmir aus dem Sortiment zu nehmen!

Fordern Sie H&M auf, den Missbrauch an Ziegen nicht mehr zu unterstützen

Tierquälerei ist niemals „in“. Wir brauchen jetzt Ihre Hilfe, um H&M weiter unter Druck zu setzen.

Online-Petition

Bitte stellen Sie den Verkauf von Mohair und Kaschmir ein

 

Ich war schockiert, zu erfahren, dass H&M nicht Wort gehalten hat und nun wieder Mohair und Kaschmir verkauft. Ihr Unternehmen hat einst verlauten lassen, kein Tier solle im Namen der Mode leiden. Doch genau das passiert, wenn Sie Mohair und Kaschmir verkaufen.

Die Schur ist für Ziegen mit extremem Stress behaftet. Denn als Fluchttiere verfallen sie in Panik, wenn sie fixiert werden und somit völlig wehrlos sind. PETA Asiens Recherche über die südafrikanische Mohair-Industrie hat gezeigt, wie Ziegen misshandelt, umhergeworfen und verstümmelt werden und man ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschneidet. Eine ähnliche Recherche zur Kaschmirproduktion in China und der Mongolei enthüllte, dass Ziegen vor Schmerz und Angst laut schreien, wenn ihnen die Haare mit einem scharfen Metallkamm ausgerissen werden. Ist die Ausbeutung der Ziegen in diesen beiden Industrien abgeschlossen, landen sie im Schlachthof, wo man ihnen die Kehle durchtrennt.

In solchen Industriezweigen gewisse Tierschutzstandards einführen zu wollen, mag ein guter Gedanke sein. Doch in der Realität verlängern solche Labels bloß das Leid der Tiere. Sie legen einen Deckmantel falscher Zusicherungen darüber, wie Tiere behandelt werden, tragen jedoch nicht zu ihrem Schutz bei. Tiere werden weiterhin zu Profitzwecken ausgebeutet und getötet. Der von Ihnen aufgeführte „Responsible Mohair Standard“ kann (genau wie andere vermeintliche Tierschutzlabels) Ziegen nicht vor Missbrauch bewahren. Er lässt es zu, dass Ziegen Teile der Ohren abgetrennt und sie kastriert werden – und zwar ohne vorherige Betäubung. Für den Bereich der Schlachtung gibt es gar keine Schutzvorgaben: Arbeiter:innen dürfen den Tieren in den Kopf schießen oder ihnen die Kehle durchtrennen. Gleichermaßen nutzlos ist der von Ihrem Unternehmen mitentwickelte „Good Cashmere Standard“. Neben weiteren schwerwiegenden Versäumnissen gestattet er es Landwirt:innen ohne entsprechende Ausbildung, Ziegenbabys durch stumpfe Gewalteinwirkung zu töten. Wo außerhalb von Farmbetrieben geschlachtet wird, müssen diese Örtlichkeiten überhaupt nicht zertifiziert sein. Dabei findet die Tötung der Tiere an Orten ähnlich derer statt, die PETA Asien besuchen konnte. Arbeiter schlugen Ziegen dort mit einem Hammer auf den Kopf und schnitten ihnen die Kehle durch.

Bitte nehmen Sie Mohair und Kaschmir vollständig aus dem Sortiment, wie es bereits andere Unternehmen vor Ihnen getan haben. Setzen Sie stattdessen auf die vielen tollen veganen Materialien, die schon heute bei H&M verkauft werden. Solange Sie die Tierqualprodukte noch anbieten, werde ich alle Menschen in meinem Freundeskreis und meiner Familie bitten, in anderen Geschäften einzukaufen. Vielen Dank.

Freundliche Grüße,

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Nach einer schockierenden Recherche von PETA Asien in der südafrikanischen Mohair-Industrie erklärte sich H&M bereit, kein Mohair mehr zu beziehen. Denn die Recherche hatte gezeigt, wie Arbeiter:innen Ziegen misshandelten, umherwarfen, verstümmelten und ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschnitten.

Eine ähnliche Entscheidung gab das Unternehmen bekannt, nachdem PETA Asien aufzeigen konnte, wie es Ziegen in der Kaschmirproduktion ergeht. Die Recherche bewies, dass Ziegen vor Angst und Schmerzen laut schreien, wenn ihnen die Haare mit einem scharfen Metallkamm ausgerissen werden. Ist ihre Ausbeutung abgeschlossen, schneidet man ihnen im Schlachthof die Kehle durch und lässt sie zum Sterben liegen.

Illustration. Tote Ziegen vor HundM

H&M nimmt Verkaufsstopp von Mohair und Kaschmir zurück

Doch nun möchte H&M nicht mehr zu seinem Wort stehen und versteckt sich stattdessen hinter dem vermeintlichen Tierschutz-Label „Responsible Mohair Standard“. Doch dieses Label kann Ziegen in keinster Weise vor Missbrauch schützen. Der „Standard“ gestattet diverse Formen der Tierquälerei: Beispielsweise dürfen Ziegen die Ohren teilweise abgeschnitten und sie dürfen kastriert werden – beides ohne Betäubung. Für den Zeitpunkt der Schlachtung fordert das System keinerlei Tierschutzmaßnahmen. Den Tieren darf einfach in den Kopf geschossen oder die Kehle aufgeschlitzt werden.

Auf ähnliche Weise wird auch Kaschmir wieder in das H&M-Sortiment aufgenommen – nun unter dem Deckmantel eines Labels mit dem absurden Namen „Good Cashmere Standard“. H&M hat an der Entwicklung dieses Labels sogar mitgearbeitet. Doch auch hier sind Tiere keineswegs geschützt. Landwirt:innen dürfen ohne dafür ausgebildet zu sein Ziegenbabys durch stumpfe Gewalteinwirkung töten; wenn außerhalb der Farmbetriebe geschlachtet wird, ist für diese Örtlichkeiten überhaupt keine Zertifizierung vorgeschrieben. Und das, obwohl PETA Asien aufdecken konnte, dass Arbeiter:innen Ziegen bei der Schlachtung mit einem Hammer auf den Kopf schlugen und ihnen die Kehle durchschnitten.

Helfen Sie den Tieren in der Bekleidungsindustrie

Ziegen gehen tiefe Bindungen mit ihren Artgenossen, aber auch mit ihnen nahestehenden Menschen ein. Sie können mit dem Schwanz wedeln und Luftsprünge machen, wenn sie sich freuen. H&M muss endlich damit aufhören, Tierquälerei zu unterstützen und seine Kundschaft in die Irre zu führen.

Wir fordern das Unternehmen auf, Mohair und Kaschmir komplett aus seinem Sortiment zu streichen, wie es bereits viele andere Firmen getan haben, und stattdessen auf all die tollen veganen Materialien zu setzen, die es schon heute verkauft. Angora, Pelz, Exotenleder und andere tierische Materialien hat H&M bereits ausgelistet. Deshalb sind wir uns sicher, dass die Verantwortlichen bei genügend Druck die nötigen Schritte im Sinne der Tiere gehen können und werden.

Machen Sie sich für die Ziegen stark: Fordern Sie H&M auf, Mohair und Kaschmir aus dem Sortiment zu nehmen!