Straußenleder bei Drogeriemarkt Müller: Helfen Sie uns, den Verkauf zu stoppen

Tierleid bei Drogeriemarkt Müller: Die meisten Verbraucher:innen kennen Müller wegen seiner Parfüm-, Schreibwaren- oder Haushaltsartikel. Doch für die Gewinnmaximierung schreckt das Unternehmen offenbar nicht davor zurück, Tierleid zu unterstützen und Produkte aus Straußenleder zu verkaufen.

Obwohl wir von PETA Deutschland Müller über die tierquälerischen Zustände in der Straußenlederindustrie informierten und mehrere Gesprächsversuche unternommen haben, blieb eine Rückmeldung bislang aus. Da das Unternehmen die Kommunikation mit uns offensichtlich verweigert, benötigen wir nun Ihre Hilfe, um Druck auf das Unternehmen auszuüben, damit Müller dieses unnötige Tierqualprodukt aus dem Sortiment streicht.  

Drogeriemarkt Müller: Fordern Sie das Unternehmen auf, Straußenleder aus dem Sortiment zu streichen

Trotz mehrerer Kontaktversuche von PETA Deutschland möchte sich der Drogeriemarkt Müller offensichtlich nicht mit dem Thema Straußenleder auseinandersetzen. Fordern Sie deshalb das Unternehmen mit uns zusammen dazu auf, sich mit dem Tierleid hinter seinen Portemonnaies, Handtaschen und Gürteln aus Straußenleder zu beschäftigen und die Produkte aus dem Sortiment zu verbannen.

Online Petition

Stoppen Sie den Verkauf von Straußenleder

 

ich schreibe Ihnen, weil ich mit großer Sorge zur Kenntnis genommen habe, dass Sie Straußenlederprodukte in Ihrem Sortiment führen. Im Folgenden möchte ich Sie nun über die damit verbundenen Tierschutzsproblematiken informieren.

Der überwiegende Teil des weltweit gehandelten Straußenleders stammt aus Südafrika. Dort konnten Augenzeugen von PETA USA beobachten, welches Tierleid hinter Handtaschen, Portemonnaies und anderen vermeintlich luxuriösen Accessoires steckt, die aus der Haut von Straußen gefertigt werden.

Die Videoaufnahmen zeigen unter anderem, wie Arbeiter den gestressten Tieren auf dem Weg zum Schlachthof ins Gesicht schlagen. Im Schlachthof angekommen, stolpern und stürzen die panischen Tiere übereinander und müssen voller Angst dabei zusehen, wie ihre Artgenossen grob fixiert, mit Elektroschocks betäubt und kopfüber an ein Fließband gehängt werden, woraufhin ein Arbeiter ihre Kehle aufschlitzt und literweise Blut herausströmt. Anschließend werden die Federn aus den Körpern der Tiere gerissen. Auf diese Weise entstehen die charakteristischen Noppen, für die Straußenleder bekannt ist.

Doch glücklicherweise ist es nicht notwendig Tiere zu töten, um gut auszusehen. So gibt es mittlerweile unzählige hochwertige vegane Lederalternativen wie Kaktus-, Apfel- oder Pilzleder, die ohne Tierleid auskommen und auch mit Straußenlederoptik versehen werden können.

Mit diesem Schreiben appelliere ich deshalb eindringlich an Sie als Unternehmen, Verantwortung gegenüber den Tieren zu übernehmen und Exotenleder mit sofortiger Wirkung aus Ihrem Sortiment zu streichen.

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Empfänger +
  • Erwin Müller
  • Günther Helm

Straußenleder: Verängstigte Tiere sehen, wie ihre Artgenossen getötet werden

Hinter jedem Produkt aus Straußenleder steht ein kurzes, qualvolles Leben voller Entbehrungen, das mit einem gewaltvollen Tod beendet wurde. Aufnahmen von PETA USA zeigen, wie Strauße in Südafrika – dem weltweit größten Produzenten von Straußenleder – während des Transports zum Schlachthof von Arbeitern geschlagen werden.

Im Schlachthof stolpern und stürzen die völlig verängstigten Tiere übereinander und müssen mitansehen, wie ihre Artgenossen kopfüber an der Decke aufgehängt werden und ihre Kehle mit einem Messer aufgeschlitzt wird.

sträuße hängen kopfüber

Strauße gehören nicht nach Deutschland

Obwohl die Straußenzucht in Deutschland ein Nischendasein fristet, werden auch hierzulande jährlich bis zu 2.000 dieser sanftmütigen Vögel getötet, um mit ihrem Fleisch, ihren Eiern und ihrer Haut Geld zu verdienen. [1, 2]

Als nicht domestizierte Wildtiere haben die flugunfähigen Vögel einen enormen Bewegungsdrang und wandern in freier Wildbahn jeden Tag viele Kilometer umher. Die typischen Haltungsformen werden diesem Bedürfnis jedoch nicht gerecht. Ebenso wird das natürliche Sozial-, Fortpflanzungs- und Nahrungssuchverhalten der Wildtiere durch die Gefangenschaft erheblich eingeschränkt. [3]

Werden die Fluchttiere zum Zweck der Tötung eingefangen oder für die Behandlung von Krankheiten fixiert, können die Wildtiere zudem in Panik geraten und sich selbst oder Arbeiter:innen mit ihren scharfen Krallen schwer verletzen. Der dabei entstehende Stress kann letztlich sogar tödlich für die Tiere enden. [4]

Das faszinierende Leben der Strauße

Strauße sind mit einer Körpergröße von bis zu 2,5 Metern die größten Vögel der Welt. Ihr natürlicher Lebensraum ist die afrikanische Savanne wo sie bis zu 20 Kilometer am Tag zur Essenssuche zurücklegen. Ist Gefahr im Verzug, können die Fluchttiere mit einer Sprintgeschwindigkeit von 70 Kilometer pro Stunde das Weite suchen.

An besonders warmen Tagen fächern sich die sozialen Tiere gegenseitig Luft zu und nach der Paarung baut das fürsorgliche Männchen der Straußendame gleich mehrere Nester, von denen sie sich eines aussuchen darf. [5] Obwohl die Vögel bis zu 40 Jahre alt werden können, werden sie in der Regel als Jungtiere mit ca. einem Jahr von der Exotenlederindustrie getötet.

Vogelstrauss mit Kueken am Wasser

Was Sie tun können

Kein Mensch benötigt ein vermeintliches „Luxusprodukt“ wie Straußenleder, für das sanftmütige Vögel eingesperrt, misshandelt und getötet werden. Mittlerweile gibt es viele hochwertige vegane Lederalternativen, für die kein Tier leiden muss. Bitte helfen Sie den Tieren und fordern Sie Müller auf, Exotenleder sofort aus dem Sortiment zu verbannen.