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Animal Times - 2. Ausgabe 2017

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Stand August 2017
Liebe Animal Times-Leser,
 
es ist nicht mehr lange bis zum Schulstart nach den großen Sommerferien. Für einige Kinder stehen dann nicht nur Fächer wie Deutsch und Mathematik auf dem Stundenplan: Auch sogenannte Angel-AGs werden an vielen Schulen angeboten. Dabei ist es mittlerweile wissenschaftlicher Konsens, dass Fische Schmerz und Angst empfi nden. Die Tiere leiden, wenn sich ein Haken durch ihren Mund bohrt und sie an Land erschlagen werden oder langsam ersticken. In der Regel fühlen Kinder sich unwohl, wenn sie mitansehen müssen, wie Lebewesen gequält und getötet werden. Doch anstatt sie in ihrem Mitgefühl zu bestärken, ist dies bei Angel-AGs an der Tagesordnung.
 
Sicher sind Sie mit PETA einer Meinung, dass Sensibilität und Empathie bei Kindern nicht unterdrückt, sondern gefördert werden sollten. Aus diesem Grund haben wir seit Beginn des Jahres zahlreiche Schulen angeschrieben und sie gebeten, Angel-AGs aus ihren Programmen zu streichen. Auch Städte, die im Rahmen von Ferienpass-Aktionen Angelveranstaltungen für Kinder und Jugendliche anbieten, haben wir aufgefordert, diese abzusagen. Unsere Kampagne hat in der Presse viel Aufmerksamkeit erfahren und an Schulen, in der Politik und bei Anglerverbänden für rege Diskussionen gesorgt. Die Stadt Rotenburg (Wümme) beispielsweise hat das bei einer Zeltlager-Veranstaltung für Kinder ursprünglich angekündigte Angeln entsprechend aus ihrem Ferienprogramm genommen. Verschiedene Schulen sind mit uns in Dialog getreten und haben Informationsmaterial angefordert. Wir hoffen, dass viele weitere Entscheidungsträger nachziehen und sich für ein tierfreundliches Lern- und Freizeitangebot einsetzen.
 
Auch durch unsere Kampagne PETAKids stehen wir in regelmäßigem Kontakt mit Pädagogen, Eltern und Kindern. Wir versenden jeden Monat über 2.000 PETAKids-Infomappen mit altersgerecht aufbereitetem Material zum Umgang mit Tieren, unterstützen Lehrer bei ihrer Unterrichtsplanung und verzeichnen auf unserem Bildungsportal zu Tierrechtsthemen (dem bundesweit einzigen seiner Art!) monatlich mehr als 150 Großbestellungen von pädagogischen Einrichtungen. Das Team von PETAKids beantwortet im Jahr Hunderte von E-Mails und telefonischen Anfragen – Tendenz steigend. Wir freuen uns sehr, dass wir auf diesem Weg dazu beitragen können, den Jüngsten von klein auf Mitgefühl und Empathie zu vermitteln.
 
Ob in der Schule, in der Familie oder im Freundes- und Bekanntenkreis: Es ist wichtig, was wir Kindern und Jugendlichen vorleben. Setzen auch Sie sich ein!
 
Für alle Tiere,
 
Harald Ullmann
 
Vorstand
PETA Deutschland e.V.




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