Hunde im Labor missbraucht – So können Sie die Hunde retten!

Rund 3 Millionen Tiere werden in Deutschland jährlich für Versuche missbraucht – alle 11 Sekunden stirbt ein Tier in einem deutschen Labor. Dass Tiere ein Versuchslabor lebend verlassen, ist eine große Ausnahme – und wenn doch, dann meist mit gravierenden psychischen Folgeschäden.

Was Hunden (und anderen Tieren) in Laboren angetan wird, kennt an Grausamkeit keine Grenze nach oben: Für die Erprobung von Anti-Zecken-Mitteln werden sie künstlich mit Zecken befallen oder vergiftet; es werden ihnen gezielt lähmende Muskelerkrankungen angezüchtet, und sie werden unter archaischen Bedingungen gehalten und misshandelt.

Warum werden gerade Beagle so häufig für Versuche missbraucht? Leider wird den Hunden ausgerechnet ihr freundliches und verträgliches Wesen zum Verhängnis. Sie eignen sich aus Sicht der Experimentatoren wohl besonders gut dazu, in enge Käfige und Zwinger gepfercht zu werden. Die sogenannten „Forscher“ können den gutmütigen Beagles grausame Dinge antun, ohne dabei Gefahr zu laufen, gebissen zu werden.

Hilfe für Hunde aus dem Labor

Wer sich dafür entscheidet, einem Hund aus einem Labor direkt helfen zu wollen, hat über Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, ihm ein neues Zuhause zu bieten – ein Zuhause, in dem er endlich die Liebe und Geborgenheit bekommt, die jedem Lebewesen in menschlicher Obhut zustehen. Dennoch muss man sich dessen bewusst sein, dass die Tiere oft traumatisiert sind und man vor ganz andere Herausforderungen gestellt ist, als wenn man beispielsweise ein Tier aus dem Tierheim adoptiert. Die Hunde kommen regelrecht aus Isolationshaft, und das von Geburt an – sie müssen alles neu erlernen, angefangen bei Stubenreinheit bis hin zum Laufen auf Gras.

Ein Beagle an der Leine im Park
Eine empfehlenswerte Vermittlungsplattform ist die Laborbeaglehilfe. Dort wird eine Schutzgebühr verlangt, die für eine seriöse Institution unerlässlich ist. Die Abläufe der Vermittlung sind gut strukturiert und kontrolliert, man hat einen zuverlässigen Ansprechpartner, und es gibt ein Forum, um sich auszutauschen.

Auch der Laborbeagleverein arbeitet seriös und kompetent. Die Vermittlungsabläufe sind die gleichen wie bei der Laborbeaglehilfe – es gibt im Vorfeld einen Check des neuen Zuhauses, ausführliche Gespräche und gegebenenfalls auch Nachkontrollen. Auch bei dieser Institution hat man die Möglichkeit, sich Rat in einem Forum zu holen.
 
Zudem gibt es auch Vermittlungsplattformen für andere Tiere aus Laboren, beispielsweise Katzen, Ratten, Kaninchen oder Meerschweinchen. Jedes Tier hat es verdient, ein Leben in artgerechter Umgebung ohne Angst und Leid zu führen!

Was Sie tun können

Auch wenn Sie kein Tier aus einem Labor aufnehmen möchten, können Sie Tieren helfen, indem Sie keine Produkte kaufen, die an Tieren getestet wurden. Auf unserer Liste tierversuchsfreier Kosmetik finden Sie viele Kosmetikhersteller, die PETA schriftlich versichert haben, weltweit keinerlei Tierversuche für ihre Produkte oder deren Inhaltsstoffe durchzuführen, durchführen zu lassen oder in Kauf zu nehmen.