PETA-Streetteam-Demos vor Konzerten der Viking-Metal-Band Týr

Heri Joensen, Frontmann der färöischen Viking-Metal-Band Týr, nimmt in seinem Heimatland an der barbarischen Waljagd teil. Aus diesem Grund haben unsere tollen PETA-ZWEI-Streetteams in den vergangenen Wochen vor den Konzerthallen der Band demonstriert.

Real men kill their own meat, like this long-finned pilot whale.www.whaling.fo(edit 20. Aug. 2016: this is not about…

Posted by Heri Joensen on Wednesday, July 27, 2016

Blutverschmierte Hände und Protestschilder

Mit „blutverschmierten“ Händen und Protestschildern protestierten sie gegen das blutige Hobby des Sängers. Im Vorfeld hatten wir uns an die Geschäftsführer der jeweiligen Clubs gewandt und darum gebeten, der Band keinen Raum für ein Konzert zur Verfügung zu stellen, solange sich der Frontmann nicht von der grausamen Jagd distanziert. Heri Joensen wurde aufgefordert, sich nicht länger an diesem Blutbad zu beteiligen, sondern sich für ein Verbot des Walfangs auf den Färöer Inseln einzusetzen.

Die grausame Waljagd

Bei der Jagd auf den Färöern werden Wale und Delfine zusammengetrieben und vor den Augen ihrer Familien regelrecht abgeschlachtet. Obwohl das Internationale Walfangmoratorium den kommerziellen Walfang bereits seit 1986 verbietet, halten die Färöer Inseln bis heute an der umstrittenen Jagd fest. In den Sommermonaten werden dort hunderte Grindwale, Schnabelwale und Delfine getötet. Die Meeressäuger werden in Buchten getrieben, wo „Jäger“ ihnen Metallhaken in die Blaslöcher rammen und mit sogenannten Grindmessern das Rückgrat und die Halsschlagader durchschneiden. Viele Wale verbluten langsam und qualvoll. Einige von ihnen schwimmen stundenlang im Blut ihrer Familienangehörigen und versuchen, diese zu retten – panisch vor Angst, da sie ahnen, was auch mit ihnen passieren wird. Walmüttern schneiden die Jäger zum Teil noch bei Bewusstsein ihre ungeborenen Babys aus dem Bauch.

Was Sie tun können

Unterschreiben Sie unsere Petition für ein Ende des Walfangs auf den Färöer Inseln: