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„Frischfisch“: Dieser Edeka tötet Fische für seine Kund:innen

Ende 2021 wurde der neue Edeka Seng in Augsburg eröffnet, in dem ein großes Süßwasseraquarium für „Frischfisch“ steht. In dem 4.000-Liter-Becken hinter der Frischetheke schwimmen Störe, Forellen und Barsche aus der bayerischen Aquakultur, die vor der Geschäftsöffnung getötet werden. [1] Das Becken wird sogar als Blickfang und Show bezeichnet und soll Kund:innen anlocken. Dabei verursacht die Lebendhälterung von Fischen in Supermärkten enormes Tierleid.

Fische leiden in engem Becken im Supermarkt

Fische sind sensible Wirbeltiere, die Schmerzen empfinden können und in Gefangenschaft unter großer Angst und permanentem Stress leiden. Die Tierschutzvorgaben für die Lebendhälterung von Fischen sind schwach und schützen die Tiere in keinster Weise vor Stress, Trostlosigkeit, Enge, Angst und Tod.

In dem Becken im Edeka Seng werden die Tiere mit Artgenossen und anderen Fischarten auf engstem Raum gehalten. Hierdurch kann es schnell zu Aggressionen zwischen den Tieren kommen, da sie sich aufgrund der Enge nicht ausweichen können. Auch sind sie schutzlos dem künstlichen Licht, den Blicken der Kund:innen und der lauten Geräuschkulisse ausgeliefert. Ein artgerechtes Umfeld gibt es nicht.

Qualvolle Tötung der Fische für Kund:innen

Ein großer Stressfaktor für die Tiere ist die Herausnahme für die Tötung. Da Fische an der Luft nicht atmen können, bedeutet diese Prozedur für sie große Angst und Atemnot. Nach der Herausnahme werden die Tiere mit einem Schlag auf den Kopf betäubt und mit einem Messer getötet und ausgenommen.

Woher kommen die Fische?

Die Fische im Edeka Seng stammen aus Zuchtbecken in Aquafarmen. Die Transporte zu den Becken in Supermärkten und Restaurants bedeuten durch den Fang, Transport und Wasserwechsel enormen Stress und Angst für die sensiblen Tiere.

PETA fordert ein Ende der Fischhaltung bei Edeka Seng

Das Lebendhälterung von Fischen in Supermärkten ist unethisch und inakzeptabel. Wir von PETA Deutschland fordern die Aufgabe der Fischhaltung im Edeka und die Vermittlung der Fische an ein artgerechtes Zuhause. Wir haben uns bereits mehrfach an den Geschäftsführer gewendet und darum gebeten, die Lebendhälterung zu beenden.

Andere Edeka-Filialen bewerben mit Flyern die „vegane Verzehrswende“, verkaufen veganes Lachsfilet, vegane Fischstäbchen und andere tierfreundliche Alternativen zu Fischfleisch. Auch Edeka Seng sollte mit der Zeit gehen und das Angebot an veganen Alternativen aufstocken, statt tierquälerisch und rückschrittlich lebende Fische einzusperren und auf Wunsch zu töten. 

Was Sie tun können

Bitte fordern auch Sie Edeka Seng in Augsburg auf, die Haltung von lebenden Fischen zu beenden. Entscheiden Sie sich außerdem beim Einkauf für tierfreundliche Alternativen. Inzwischen gibt es von Thunfisch über Sushi bis hin zu Kaviar für jedes Fischgericht eine vegane Alternative!